Messengerdienst Telegram lukriert eine Milliarde Dollar über Unternehmensanleihen

Telegram nimmt einen Millarde Dollar über Anleihen ein (Logo: Telegram)

Telegram hat über den Verkauf von Unternehmensanleihen eine Milliarde Dollar eingenommen. Der russische Gründer des Unternehmens, Pawel Durow, teilte über seinen eigenen Telegram-Kanal mit, bei den Abnehmern handle es sich um einige der grössten und sachkundigsten Investoren aus aller Welt. Die Einnahmen würden es Telegram erlauben, zu wachsen und gleichzeitig an seinen Werten festzuhalten und unabhängig zu bleiben, fuhr Durow fort.

Schweizer Finma-Chef Branson soll neuer Präsident der deutschen Bafin werden

Mark Branson (Bildquelle: Finma)

Der Chef der Schweizer Finanzaufsicht Finma, Mark Branson, soll neuer Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin werden. Das teilte das deutsche Finanzministerium in Berlin mit. Der studierte Mathematiker werde sein neues Amt Mitte des Jahres antreten, er soll spätestens am 1. August anfangen. Übergangsweise soll der Chef der Bankenaufsicht, Raimund Röseler, die Bafin leiten, wie es in informierten Kreisen hiess.

Amazon-Mitarbeiter in Italien bestreiken gesamtes Logistiknetz

Amazon: Italienische Mitarbeiter streiken (Bild: Pixabay/ Jlxp)

Bei Amazon Italien haben die Mitarbeitenden einen 24-stündigen Streik begonnen. Am Arbeitsausstand beteiligen sich gemäss der Gewerkschaft nicht nur das vom E-Commerce-Händler direkt angestellte Personal, sondern auch die Lieferboten. Im Summa legen die Beschäftigten des gesamten Logistiknetzes rund um Amazon die Arbeit nieder. Sie fordern eine geringere Arbeitsbelastung, weniger Arbeitsstunden und mehr Geld für den Einsatz der Lieferboten in Zeiten der Coronapandemie.

30.000 Ford-Mitarbeiter ziehen dauerhaft ins Home-Office

Ford-Zentrale in Dearborn: 30.000 Mitarbeiter im Home-Office (Foto: ford.com)

Der US-amerikanische Autohersteller Ford lässt 30.000 Mitarbeiter dauerhaft im Home-Office arbeiten, wie die "Seattle Times" schreibt. Ab Juli 2021 können diese dann, wenn es erforderlich ist, auf Zeit ins Büro zurückkehren, etwa für Gruppenprojekte und Besprechungen, die online nicht effektiv zu sein scheinen.

Gelungener Börsenstart für Vodafones Vantage Towers

Funkmasten (Symbolbild: Karlheinz Pichler)

Die Funkturmsparte Vantage Towers des britischen Telekommunikationskonzerns Vodafone hat an der Frankfurter Börse in einem sehr freundlichen Umfeld einen ordentlichen Börsenstart hingelegt. Der erste Xetra-Kurs von 24,80 Euro lag mehr als drei Prozent über dem Ausgabepreis von 24 Euro, in der Spitze ging es sogar auf mehr als 25 Euro nach oben. Insgesamt brachte es Vantage Towers damit aus dem Stand auf einen Börsenwert von gut 12,5 Milliarden Euro.

U-Blox übernimmt Sapcorda zur Gänze

Bild: U-Blox

Die auf Halbleiterbausteine für Elektroniksysteme im Bereich der Positionierung und drahtlosen Kommunikation ausgerichtete Schweizer Chipdesignerin U-Blox hat Sapcorda nun komplett übernommen. Das Joint Venture Unternehmen war 2017 zusammen mit Bosch, Geo++ und Mitsubishi Electric gegründet worden. Über die finanziellen Hintergründe der Übernahme wurde der Mantel des Schweigens gelegt.

Snapchat kauft mit Fit Analytics deutschen Spezialisten für Kleidungsgrössen

Kauft zu: Snapchat (Bild: Pixabay)

Die Macher der Foto-App Snapchat stärken ihr wachsendes Modegeschäft mit dem Kauf eines deutschen Spezialisten für die Berechnung von Bekleidungsgrössen: Die Firma Fit Analytics mit Sitz in Berlin zählt zu ihren Kunden bekannte Marken wie Tommy Hilfiger, Calvin Klein und The North Face. Ihre Software berechnet mit Hilfe von Angaben zu Körpermassen, Schnitt und Stoffen die richtige Grösse für einen Kunden.

Investoren spendieren Sumup über 750 Millionen Euro frisches Kapital

Der Euro rollt für das Fintech-Startup Sumup (© Pixabay/ Geralt)

Das deutsch-britische Fintech Sumup hat sich einen Kredit in Höhe von 750 Millionen Euro gesichert. Bestandsinvestoren wie Goldman Sachs und Bain Capital hätten sich beteiligt, teilte der Zahlungsdienstleister mit, der vor allem für seine mobile Kartenlesegeräte bekannt ist. Neu an Bord seien Temasek, Crestline sowie ein von Oaktree Capital verwalteter Fonds.

Google knüpft App-Entwicklern mit wenig Umsatz weniger ab

Google kommt Entwicklern von Apps mit weniger Umsatz entgegen (Logo: Google)

Wie schon die iPhone-Erfinderin Apple senkt nun auch Google die Abgabe für App-Entwickler, die weniger als eine Million Dollar pro Jahr in der Download-Plattform des Internet-Konzerns einnehmen. Anstelle der üblichen 30 Prozent müssen sie vom 1. Juli an nur noch 15 Prozent abtreten, wie Google bekannt gibt. Nach Erreichen der Millionen-Marke in Googles Play Store werden wieder 30 Prozent fällig. Laut der Alphabet-Tochter werden künftig an die 99 Prozent der Entwickler von dieser Massnahme profitieren.

Chinesische IT-Riesen wollen neue Datenschutzregeln von Apple umgehen

App Store (Bild: Kon Karampelas auf Unsplash.com)

Apples neue Datenschutzregeln, die die Unternehmen künftig dazu verpflichtet, von Anwendern die Zustimmung zum Sammeln von Daten einzuholen, sind vor allem chinesischen IT-Riesen ein Dorn im Auge. Sie befürchten gravierende Folgen für die Werbeindustrie und wollen die Regeln laut einem Bericht der "Financial Times" (FT) umgehen.

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