Deutsche Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft erneut zu Streik bei Amazon auf

Bild:Verdi

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Versandhändlers Amazon an sechs Standorten in Deutschland zu einem viertägigen Streik vor Ostern aufgerufen. Er sollte mit Beginn der Nachtschicht vom gestrigen Sontag beginnen. Betroffen sind die Standorte Werne, Rheinberg (beide Nordrhein-Westfalen), Leipzig (Sachsen), Koblenz (Rheinland-Pfalz) und zwei Standorte im hessischen Bad Hersfeld.

Xiaomi will künftig auch Elektroautos bauen

Logo: Xiaomi

Xiaomi liebäugelt offenbar mit der Produktion von Elektrofahrzeugen. Zu diesem Zweck wolle die chinesische Smartphone-Herstellerin die Werke des Autobauers Great Wall Motor nutzen, lassten drei mit dem Vorgang vertraute Personen durchsickern. Demnach sollen die Autos unter der Marke Xiaomi auf den Markt gebracht werden.

Abacus wächst erneut zweistellig und gibt Kurzarbeitsentschädigung zurück

Abacus-CEO Claudio Hintermann (Bild: zVg)

Die auf Business-Software für KMUs und Öffentliche Verwaltungen ausgerichtete Abacus mit Sitz in Wittenbach konnte dem Pandemiejahr zum Trotz zum fünften Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum erwirtschaften. Das unerwartet hohe Plus habe das Unternehmen dazu bewogen, die vom Staat erhaltenen Entschädigungen in Millionenhöhe für Kurzarbeit vorzeitig zurückzuzahlen, heisst es aus dem St. Gallischen.

Softwareone mit etwas mehr Umsatz und Gewinn

Bild: Softwareone

Die auf End-to-End-Software und Cloud-Lösungen fokussierte Softwareone mit Zentrale in Stans konnte im Pandemiejahr sowohl beim Umsatz als auch Gewinn zulegen. So stieg der Bruttogewinn gemäss Mitteilung auf bereinigter Basis gegenüber dem Vorjahr um 4.4 Prozent bei konstanten Wechselkursen auf 729.6 Millionen Schweizer Franken.

Umsatz und Gewinn bei Salt weiter rückläufig

Bild: Salt

Die Nummer drei am Schweizer Telekommarkt, Salt, hat 2020 erneut weniger Umsatz als im Jahr davor erwirtschaftet und unter dem Strich im Jahresvergleich auch weniger verdient. Konkret gab der Umsatz um 1,1 Prozent nach und kam auf 1,011 Milliarden Franken zu liegen. Laut Mitteilung habe die Pandemie dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Tesla-Kauf in den USA ab sofort auch mit Bitcoin

Bei Tesla kann man absofort mit Bitcoin zahlen (Bild: Pixabay( Matertux)

Tesla-Chef Elon Musk löst sein Versprechen ein: Ab sofort können US-Kunden das Elektroauto mit der Kryptowährung Bitcoin bezahlen, twitterte Musk am gestrigen Mittwoch. In den kommenden Monaten solle das dann auch ausserhalb der USA möglich sein. An Tesla bezahlte Bitcoin würden Bitcoin bleiben und nicht in Fiat-Währung umgewandelt werden, betonte der Multimilliardär. Euro, US-Dollar und Schweizer Franken werden als Fiat-Währung bezeichnet.

Intel investiert 20 Milliarden Dollar in neue Chip-Fabriken in den USA

Symbolbild: Slejven Djurakovic auf Unsplash.com

Der US-amerikanische Chip-Gigant Intel kündigt inmitten einer globalen Halbleiter-Knappheit eine Milliardeninvestition in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten an. Zum einen will der Konzern mit Zentrale in Santa Clara im Silicon Valley zwei neue Fabriken im US-Bundesstaat Arizona bauen, andererseits will sich Intel künftig auch als Auftragsfertigerin für andere positionieren, wie der neue Chef Pat Gelsinger bekannt gibt. Zu diesem Zweck wurde ein eigenständiger Geschäftsbereich gegründet. Der Ausbau werde jedoch "einige Jahre" in Anspruch nehmen, betont Gelsinger.

Messengerdienst Telegram lukriert eine Milliarde Dollar über Unternehmensanleihen

Telegram nimmt einen Millarde Dollar über Anleihen ein (Logo: Telegram)

Telegram hat über den Verkauf von Unternehmensanleihen eine Milliarde Dollar eingenommen. Der russische Gründer des Unternehmens, Pawel Durow, teilte über seinen eigenen Telegram-Kanal mit, bei den Abnehmern handle es sich um einige der grössten und sachkundigsten Investoren aus aller Welt. Die Einnahmen würden es Telegram erlauben, zu wachsen und gleichzeitig an seinen Werten festzuhalten und unabhängig zu bleiben, fuhr Durow fort.

Schweizer Finma-Chef Branson soll neuer Präsident der deutschen Bafin werden

Mark Branson (Bildquelle: Finma)

Der Chef der Schweizer Finanzaufsicht Finma, Mark Branson, soll neuer Präsident der deutschen Finanzaufsicht Bafin werden. Das teilte das deutsche Finanzministerium in Berlin mit. Der studierte Mathematiker werde sein neues Amt Mitte des Jahres antreten, er soll spätestens am 1. August anfangen. Übergangsweise soll der Chef der Bankenaufsicht, Raimund Röseler, die Bafin leiten, wie es in informierten Kreisen hiess.

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