Quickline-Verbund legt umsatzmässig zu

Frederic Götschmann, Quickline-CEO (Bild: zVg)

Quickline konnte im ersten Halbjahr des laufenden Jahres umsatzmässig weiter zulegen. Konkret stiegen die Einnahmen des aus 23 Partner-Unternehmen bestehenden Verbundes gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Prozent auf 136 Millionen Franken. Ein Wachstum der Kundenbasis um 13 Prozent gab es bei der Telefonie, bei der Mobil-Telefonie sogar um 43 Prozent. Auch die Zahl der Internet-Kunden legte um 2 Prozent auf 181'300 zu, während Quickline bei den TV-Kunden einen Rückgang um 3 Prozent zur Kenntnis nehmen muss.

Ericsson schnappt sich Network-Automatisierungs-Spezialistin Cenx

Logo: Ericsson

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson übernimmt das US-amerikanische Unternehmen Cenx, das auf Lösungen zur Automation von Netzwerken ausgerichtet ist und seinen Hauptsitz in Jersey City (New Jersey) hat. Mit dem Kauf wechseln rund 185 Mitarbeitende zu Ericsson. Über den Kaufpreis von Cenx haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.

Wirecard verdrängt Commerzbank aus dem DAX

Bild: Wirecard

Die Tage der Deutschen Commerzbank im Dax sind wohl gezählt: Aller Voraussicht nach muss die teilverstaatlichte Frankfurter Grossbank ihren Platz im deutschen Leitindex für den aufstrebenden Münchner Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Die Entscheidung fällt kommenden Mittwoch, wenn sich der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse wie alle drei Monate über die aktuellen Zahlen beugt. Massgeblich für die Zugehörigkeit zur Top-Gruppe der 30 Konzerne im Deutschen Aktienindex sind Börsenumsatz und Börsenwert der Unternehmen.

Deutschland: Amazon muss Gebraucht-Handys besser kennzeichnen

Online-Händler, die gebrauchte Smartphones in Deutschland anbieten, müssen noch eindeutiger als bisher darauf hinweisen, dass die Geräte nicht neu sind. Der Zusatz "Refurbished Certificate" in der Produktinformation reicht laut einem Urteil des Landgerichts München nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) gegen Amazon nicht aus.

ZTE schreibt tiefroten Zahlen

US-Strafmassnahmen gegen ZTE haben dem chinesischen Handy- und Netzwerkbauer ein Rekordminus eingebrockt. In der ersten Jahreshälfte häufte das Unternehmen einen Nettoverlust von 7,8 Milliarden Yuan (umgerechnet rund 1,1 Mrd. Schweizer Franken) an. Schon im laufenden dritten Quartal will der Konzern aber wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren, stellte ZTE in Aussicht. Die USA haben ihr Embargo inzwischen aufgehoben, nachdem ZTE zahlreichen Auflagen zugestimmt hatte.

AR-Brillen: Apple schnappt sich Akonia Holographics

Der US-amerikanische Computer- und Smartphone-Riese Apple mit Zentrale in Cupertino investiert in die Weiterentwicklung der Augmented-Reality-Technologie (AR) und kauft das ebenfalls in den USA ansässige und auf Bildschirme für AR-Brillen spezialisierte Unternehmen Akonia Holographics. Apple hat den Deal bestätigt, aber keine konkreten Angaben zum Kaufpreis gemacht.

Salesforce enttäuscht Anleger mit Quartalsprognose

Der SAP-Rivale Salesforce hat die Märkte mit seiner Gewinnprognose für das laufende dritte Quartal enttäuscht. Das US-Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben mit einem Ergebnis von 49 bis 50 Cent je Aktie. Analysten hatten allerdings bisher für das dritte Quartal mit einem Überschuss von 54 Cent je Anteilsschein kalkuliert. Grund seien hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung und Vertrieb, um sich gegen die harte Konkurrenz zu wappnen, begründete der Konzern den schwachen Ausblick. Die Salesforce-Aktie gab gestern Abend nachbörslich mehr als drei Prozent nach.

Bezahldienst Cringle ist pleite

Das Berliner Payment-Startup Cringle hat Insolvenz angemeldet, die Geschäfte würden aber fortgeführt, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach ist es Cringle nicht gelungen, ausreichend Geldgeber für europaweites Wachstum zu gewinnen. Über die Insolvenz berichtete zunächst Gruenderszene.de. Der Antrag ging nach Justizangaben am Montag beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg ein. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Berliner Rechtsanwalt Thomas Kühn.

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