Apple knackt als erstes US-Unternehmen den Börsenwert von einer Billion Dollar

Die iPhone-Erfinderin Apple mit Zentrale im kalifornischen Cupertino hat als erstes US-Unternehmen den Börsenwert von einer Billion Dollar (rund 993,88 Mrd. Schweizer Franken) geknackt. Schon in den vergangenen Tagen kratzte der Konzern an der Marke - als Reaktion der Investoren auf gute Prognosen. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino durchbrach damit die Schallmauer an der Börse deutlich vor Konkurrenten wie Amazon und der Google-Mutter Alphabet.

T-Mobile US verbucht starken Kundenzustrom

Die US-Tochter des deutschen Telekom-Konzerns hat im Frühjahr dank Kampfpreisen kräftig Kunden hinzugewonnen: Im zweiten Quartal kamen nach Abzug von Kündigungen 686.000 neue Telefonverträge unter eigener Marke hinzu, wie T-Mobile US mitteilte. Damit wurden die Markterwartungen klar übertroffen, was den Aktienkurs nachbörslich leicht anschob. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 10,6 Milliarden Dollar, während das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um sieben Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar zulegte.

Cisco möchte Sicherheitsanbieter Duo Security übernehmen

Der im kalifornischen San Jose domizilierte Netzwerkausrüster Cisco will den Sicherheitsanbieter Duo Security für 2,35 Milliarden Dollar übernehmen. Mit Hilfe von Duo Security werde es den Cisco-Kunden künftig möglich sein, einfach und sicher auf alle Anwendungen unabhängig vom Gerät zugreifen zu können, teilte der US-Konzern mit. Mit dem Abschluss der Transaktion werde fürs erste Quartal 2019 gerechnet.

Apple kratzt an Billion-Dollar–Schallmauer

Apple nimmt nach zuversichtlichen Prognosen zum weiteren Geschäftsverlauf die magische Grenze von einer Billion Dollar Börsenwert ins Visier: Nach aktuellen Berechnungen müsste der Aktienkurs des ohnehin schon wertvollsten Konzerns der Welt nur noch um einige Dollar auf 207,04 Dollar steigen, damit die Schallmauer an der Börse durchbrochen wird. Wie Apple in einer Pflichtmitteilung erklärte, betrug die Anzahl der Aktien am 20. Juli 4,83 Milliarden Stück. Zum Ende des vergangenen Quartals hatte Apple 4,843 Milliarden Stück vermeldet.

Googles Rückkehr nach China unklar

Nachdem US-Medien darüber berichteten, dass Google acht Jahre nach dem Rückzug aus China angesichts von Zensur und Hackerangriffen nun eine Suchmaschinen-App für den chinesischen Markt plane, wird dies von chinesischen Staatsmedien dementiert. Entsprechende Darstellungen seien unwahr, berichtete etwa die Zeitung "Securities Daily" unter Berufung auf "relevante Abteilungen".

Sprint mit perfektem Start ins neue Geschäftsjahr

Der viertgrösste US-Mobilfunker Sprint steuert nach einem besser als erwartet ausgefallenen Jahresauftakt mit Zuversicht auf die erhoffte Fusion mit der Deutschen-Telekom-Tochter T-Mobile US zu. Das Unternehmen wachse solide, sagte Sprint-Chef Michel Combes. Die Zahl der Kunden nehme zu, zudem schreibe das Unternehmen mit Zentrale im Overland Park (Kansas) das dritte Quartal in Folge schwarze Zahlen. Seine Prognose für das Gesamtjahr hob der Konzern leicht an, nachdem für das erste Geschäftsquartal (Ende Juni) unterm Strich ein Gewinn in Höhe von 176 Mio. US-Dollar stand.

Infineon mit steigendem Gewinn und Umsatz für drittes Quartal

Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon hat im dritten Geschäftsquartal mehr Gewinn eingefahren: Wie der Konzern mit Sitz in Neubiberg mitteilte, kletterte das Segmentergebnis auf 356 Mio. Euro. Das sind fünf Prozent mehr als vor Jahresfrist und mehr als die 333 Mio. Euro, mit denen Analysten im Schnitt gerechnet hatten. Beim Umsatz lag Infineon mit einem Zuwachs um sechs Prozent auf 1,941 Mrd. Euro leicht über den Erwartungen. "Der nun wieder stärkere Dollar gibt uns zusätzlichen Rückenwind", sagte Vorstandschef Reinhard Ploss.

Dialogs Flirt mit Synaptics beendet

Wenige Wochen nach Beginn der Übernahmeverhandlungen hat der Apple-Zulieferer Dialog Semiconductor seine Bemühungen zum Kauf der US-Technologiefirma Synaptics an den Nagel gehängt. Warum der Deal scheiterte, gab Dialog nicht an. Insidern zufolge fand der US-amerikanische Touchpad-Hersteller unter anderem den angebotenen Kaufpreis zu niedrig. Eine Übernahme wäre für Dialog wohl nicht einfach zu stemmen gewesen: Während Dialog an der Börse rund 1,1 Milliarden Euro wert ist, kommt Synaptics auf etwa 1,5 Milliarden Euro.

Nokia erhält Milliarden-Dollar-Auftrag von T-Mobile US

Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom hat der finnischen Nokia den bislang grössten Auftrag weltweit für den neuen Mobilfunkstandard 5G erteilt. Das über mehrere Jahre laufende Vorhaben habe ein Volumen von 3,5 Milliarden Dollar und erstrecke sich über die Lieferung von Hardware, Software und Dienstleistungen, teilten T-Mobile US und Nokia mit. Dabei soll der erste landesweite 5G-Service der USA aufgebaut werden.

Facebook schnappt sich israelisches Messaging-Startup Redkix

Mit Redkix übernimmt Facebook ein israelisches Startup, das sich mit der Entwicklung von Tools beschäftigt, um Kommunikations-Prozesse zu verbessern, indem E-Mails mit einem Collaboration-Tool kombiniert werden. Redkix betreibt Büros in Kalifornien und Tel Aviv und hat von Investoren bislang rund 20 Mio. US-Dollar eingesammelt. Zu den Investoren zählt unter anderem auch Salesforce Ventures. Wieviel Facebook für Redkix auf den Tisch blättert, wurde nicht genannt.

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