Börsengang bringt Meituan über vier Milliarden Dollar

Symbolbild: Meituan

Dem chinesischen Online-Universaldienst Meituan-Dianping hat der grösste Börsengang eines Internetunternehmens seit vier Jahren rund 4,2 Mrd. Dollar (4,08 Mrd. Schweizer Franken) eingebracht. Das Unternehmen habe etwa 480 Millionen Stammaktien bei der Neuemission in Hongkong zu je 69 Hongkong-Dollar (8,55 Schweizer Franken) verkauft, teilten Insiderkreise mit.

Cancom legte im Juli um 24,5 Prozent zu

Die Cancom-Zentrale in München (Bild:Cancom)

Der in der bayerischen Landeshauptstadt München situierte IT-Dienstleister Cancom zeigt sich zuversichtlich für den weiteren Geschäftsverlauf: Cancom blicke "überaus optimistisch" der weiteren Entwicklung im zweiten Halbjahr entgegen, erklärte der Vorstand und künftige Unternehmenschef Thomas Volk. Dabei stützt er sich auf die Entwicklung im Juli mit einem organischen Wachstum von 24,5 Prozent. Volk übernimmt zum 1. Oktober den Chefposten von dem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Weinmann.

Ericsson erhält 3,5 Mrd. Dollar schweren 5G-Auftrag von T-Mobile US

Ericsson winkt ein Milliardenauftrag (Bild:Ericsson)

Über einen milliardenschweren Auftrag darf sich die schwedische Telekommunikationsausrüsterin Ericsson freuen. Der Konzern mit Zentrale in Stockholm soll der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom in den kommenden Jahren 5G-Mobilfunktechnologie im Wert von rund 3,5 Mrd. US-Dollar liefern. T-Mobile US ist der drittgrösste Mobilfunk-Anbieter in den Vereinigten Staaten. Für Ericsson ist es der bislang grösste 5G-Auftrag.

Amazon mit ersten Kennzahlen zu Geschäftskunden-Plattform

Symbolbild: Pixabay

Amazon hat in seinem Angebot für Geschäftskunden einen hochgerechneten Jahresumsatz von 10 Mrd. Dollar erreicht. Die veröffentlichte Zahl auf Basis der jüngsten Quartalsergebnisse ist die erste seit dem Start von Amazon Business im Frühjahr 2015. In Deutschland zählten inzwischen unter anderem 22 der 30 DAX-Unternehmen, viele Mittelständler sowie 11 der 15 grössten Städte zu den Kunden, hiess es seitens Amazon.

Alibaba bringt Russland-Tochter in ein Joint Venture ein

Alibaba gibt Mehrheit an Russland-Tochter ab (Bild: Alibaba)

Das chinesische Amazon-Pendant Alibaba hat die Mehrheit an seiner Russland-Tochter abgegeben - in der Hoffnung, dadurch künftig bessere Geschäfte zu machen. Laut Mitteilung des Konzerns werde die Sparte Aliexpress Russiain ein Joint Venture zusammen mit dem russischen Direct Investment Fund, dem Telekomkonzern Megafon sowie dem Internetbetreiber Mail.ru eingebracht.

Chipriese Renesas übernimmt US-Rivalen IDT

Der Europasitz von Renesas in Düsseldorf (Bild: Renesas)

Der japanische Chiphersteller Renesas Electronics rüstet für den Wettlauf um die Zukunftstechnologei für autonom fahrende Fahrzeuge mit einer Grossübernahme auf. Für rund 6,7 Milliarden Dollar übernimmt der Konzern gemäss verschiedener Medienberichte den US-Rivalen Integrated Device Technology (IDT). Die Transaktion soll in der ersten Hälfte des kommenden Jahres unter Dach und Fach sein.

Elektronische Rechnungsverarbeitung in Deutschland: Papier ist noch allgegenwärtig

Nur jedes zweite der 700 grössten Unternehmen in Deutschland wickelt bereits mehr als 50 Prozent seiner Rechnungen digital ab. Etwa ein Viertel setzt derzeit fast noch ausschliesslich auf Papier. Zu diesem ernüchternden Fazit kommt die neue "E-Invoicing"-Studie zur elektronischen Rechnungsverarbeitung von Forschern des Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit der Comarch.

Deutschland: T-Systems startet massiven Stellenabbau

T-Systems beginnt mit Stellenabbau (Logo: T-Systems)

Nach einem Kompromiss mit dem Betriebsrat könnte die defizitäre Telekom-Tochter T-Systems in Deutschland ab Mitte September mit einem harten Sparprogramm beginnen: Geht es der Telekom-Tochter bis dahin nicht wirtschaftlich besser, ist der Abbau von 1.200 Stellen geplant. Einige Hundert Mitarbeiter haben das Unternehmen bereits freiwillig verlassen, insgesamt spricht die Geschäftsleitung von einem Abbau von bis zu 5.600 Stellen in Deutschland.

Zalando weist Spekulationen über Übernahme durch Amazon zurück

Zalando will eigenständig bleiben (Bild: Zalando)

Zalando will weiter eigenständig bleiben. "Wir wollen keine Anteile verkaufen", erklärte Co-Chef David Schneider gegenüber der "Bild am Sonntag" mit Blick auf Spekulationen, wonach der US-amerikanische Internetgigant Amazon an den Berlinern interessiert sei. "Da gibt es noch viel zu viel, was wir mit Zalando vorhaben," so der Co-Chef von Europas grösstem Online-Modehändler.

US-Verteidigungsministerium will massiv in KI investieren

Symbolbild: Pixabay

Das US-Verteidigungsministerium will künftig kräftig in Künstliche Intelligenz (KI) investieren. Konkret will die Wissenschaftsbehörde des Ministeriums insgesamt zwei Milliarden Dollar (rund 1,993 Milliarden Schweizer Franken) für die Entwicklung einer neuen Generation von künstlicher Intelligenz aufbringen.

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