Investoren pumpen 330 Millionen Euro in Sumup

Sumup-Kartenleser (Bild: Sumup)

Der von zwei Deutschen gegründete britische Zahlungsdienstleister Sumup erhält von Investoren eine Finanzspritze über 330 Mio. Euro, nachdem das Fintech im Jahr 2018 mit finanziellen Verlusten zu kämpfen hatte. Unter den prominenten Geldgebern finden sich unter anderem Finanzinvestor Bain Capital und die Investmentbank Goldman Sachs.

Huawei-Umsätze in Deutschland wieder im Steigflug

Huawei ist in Deutschland wieder auf Kurs (Logo: Huawei)

Nach einer Verkaufsdelle wegen US-Sanktionen ist der chinesische Technologiekonzern Huawei in Deutschland nach eigener Darstellung wieder auf Kurs: Die Verkäufe von Smartphones hätten in den vergangenen Wochen wesentlich angezogen. Im Mai hatten die USA die Firma auf eine schwarze Liste gesetzt und US-Firmen Geschäfte mit Huawei erschwert. Das hätte möglicherweise auch den Bezug von Google-Software erschwert, die Huawei bisher für seine Smartphones nutzt.

Amazon will bis Jahresende mehr als 2.800 Jobs in Deutschland schaffen

Amazon will Mitarbeiterzahl in Deutschland kräftig aufstocken (Logobild: Amazon)

Amazon will in seinen über 35 Standorten in Deutschland bis Ende 2019 mehr als 2.800 neue, unbefristete Arbeitsplätze schaffen. Damit steige die Zahl der Mitarbeiter auf deutlich über 20.000, kündigte der amerikanische Online-Händler an. Ebenfalls für dieses Jahr sei die Eröffnung des 13. Logistikzentrums in Mönchengladbach geplant. Deutschland-Chef Ralf Kleber wirbt mit "exzellenter Bezahlung, hervorragenden Karrieremöglichkeiten und attraktiven Zusatzleistungen". Das Unternehmen liegt seit Jahren im Clinch mit der Gewerkschaft Verdi, die eine Tarifbindung bei Amazon erstreiten will.

Huawei-Tochter Futurewei Technologies plant Job-Abbau in den USA

Huawei kündigt Stellenabbau bei US-Tochter an (Bild. Huawei)

Der chinesische Netzwerkausrüster und Handy-Hersteller Huawei will einem Zeitungsbericht zufolge in den USA Hunderte Mitarbeiter entlassen. Betroffen seien Angestellte der auf Forschung und Entwicklung spezialisierten Tochterfirma Futurewei Technologies, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. Aus China stammenden Angestellten sei angeboten worden, auf Posten in der Heimat zu wechseln. Futurewei Technologies beschäftigt der Zeitung zufolge 850 Mitarbeiter in mehreren US-Städten.

App-Bank N26 startet in den USA

Die deutsche Smartphone-Bank N26 expandiert in die USA (Bild: Wikipedia/ Jean-Loko/ CC)

Die deutsche Smartphone-Bank N26 hat ihr Geschäft auf die USA ausgedehnt: Am gestrigen Donnerstag wurden die ersten Kunden einer Warteliste von rund 100.000 Interessenten freigeschaltet. In den USA will N26 vor allem damit punkten, dass die Grundvariante des Kontos kostenlos ist und die Anwender über ihr Smartphone in Echtzeit einen Überblick über ihre Finanzen haben. Zudem verlangt man im Gegensatz zu den meisten US-Banken keine Mindestumsätze. Nach der kurzen Startphase werden wöchentlich bis zu 10.000 neue Konten aktiviert.

Fusion T-Mobile US / Sprint zieht sich

T-Mobile US braucht im Fusionsbestreben mit Sprint viel Geduld (Bild: T-Mobile US)

Die fusionswilligen Netzbetreiber T-Mobile US und Sprint wollen sich einem Pressebericht zufolge für den Abschluss des Deals mehr Zeit nehmen. Die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom und die vom japanischen Softbank-Konzern kontrollierte Sprint planten, die Fusionsvereinbarung über den 29. Juli hinaus zu verlängern, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf einen Insider.

Amazon buttert 700 Millionen Dollar in Fortbildung der Mitarbeitenden

Will viel Geld in die Mitarbeiterfortbildung investieren: Amazon (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Der US-amerikanische Online-Versandhandelsriese Amazon will aufgrund des rasant voranschreitenden technologischen Wandels rund 100'000 seiner Angestellten in den USA umschulen. In die Fortbildungsprogramme sollen in etwa 700 Millionen US-Dollar investiert werden, teilet Amazon an seinem Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington mit.

McAfee will zurück aufs Börsenparkett

Logobild: McAfee

Die US-amerikanische Spezialistin für IT-Security-Software McAfee will offenbar zurück an die Börse. Laut einem Bericht des "Wall Street Journals" (WSJ) könnte der neuerliche Börsengang dem Konzern Einnahmen von über einer Milliarde bringen. Die Emission könnte McAfee mit über fünf Milliarden Dollar an der Börse bewerten, so das WSJ mit Berufung auf Insiderkreise.

Heftige Konsumentenschützer-Kritik an Amazons Prime Day

Amazon: Heftige Kritik am Prime Day (Bild: Unsplash/ Christian Wiediger)

Am 15. und 16. Juli veranstaltet Amazon den sogenannten Prime Day. Das Unternehmen verspricht in diesem Zeitraum Rabatte auf zahlreiche Produkte. Doch an dem Event gibt es massenhaft Kritik. Konsumentenschützer warnen seit Jahren vor der Vorgehensweise des Konzerns. Es gibt einen Countdown, der zeigt, wie lange ein Angebot noch zu haben ist. Künstliche Verknappung solle den Druck auf die Kunden erhöhen. Dabei sind laut den Konsumentenschützern viele Artikel später wieder zu haben.

IBM / Red Hat-Deal in trockenen Tüchern

Nun fix: IBM übernimmt Red Hat (Logo: IBM)

Der bisher grösste IT-Deal des Jahres ist beschlossene Sache: Branchenriese IBM wird den Softwarehersteller Red Hat, vielen vor allem durch die gleichnamige Linux-Distribution bekannt, übernehmen. Als Kaufpreis wurden 190 Dollar je Aktie vereinbart, insgesamt wiegt der Deal etwa 34 Milliarden Dollar. Die Aufsichtsbehörden haben der Übernahme bereits zugestimmt.

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