Teamviewer drängt an die Frankfurter Börse

Logo: Teamviewer

Der schwäbische Softwarehersteller Teamviewer strebt einen der grössten Börsengänge der vergangenen Jahre in Deutschland an: Der Sprung auf das Parkett der Frankfurter Börse soll je nach Nachfrage zwischen 1,41 und 2,31 Milliarden Euro einbringen, wie Teamviewer mitteilte. Die Erlöse gehen an den Finanzinvestor Permira, der nun Kasse macht. Er hatte 2014 für das gesamte Unternehmen 870 Millionen Euro gezahlt.

Rotstift: Uber streicht Hunderte von Stellen

Zückt den Rotstift: Uber (Logo: Uber)

Die US-amerikanische Online-Fahrdienstvermittlerin Uber besinnt sich neuerdings auf einen wirtschaftlich profitableren Kurs und baut dazu Hunderte Stellen ab. Nach Jahren des rasanten Wachstums bei den Beschäftigten soll durch den personellen Abbau sichergestellt werden, dass die Mitarbeiterzahl im Verhältnis zu den Prioritäten des Unternehmens "angemessen" bleibe, teilt der Konzern mit Zentrale in San Francisco mit.

Symantec vor der Übernahme

Steht vor der Übernahme durch Finanzinvestoren: Symantec (Bild: Wikipedia CC)

Der US-amerikanische Sicherheitssoftware-Hersteller Symantec steht parallel zu dem geplanten Verkauf des Geschäfts mit Firmenkunden vor der Übernahme durch zwei Finanzinvestoren. Advent und Permira wollen das Unternehmen für 16 Milliarden US-Dollar übernehmen, wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtete.

Facebook startet in den USA Geschäft mit Partnersuche

Symbolbild: Pixabay

Ein Jahr nach der ersten Ankündigung ist beim weltgrössten sozialen Netzwerk Facebook nun für den wichtigen Heimmarkt USA der Startschuss für das Geschäft mit der Partnersuche gefallen. Nutzer ab einem Alter von 18 Jahren können nun auf der Plattform ein separates Dating-Profil anlegen. Facebook schlägt dann potenzielle Partner vor – auf Grundlage seines Wissens über Interessen und Aktivitäten der Anwender. Der Start in Europa ist für Anfang kommenden Jahres geplant.

Schober Information Group verschwindet als Marke

Sitz von Künzlerbachmann in St. Gallen (Bild: zVg)

Die in St.Gallen domizilierte Künzlerbachmann Directmarketing übernahm bereits am 1. Januar 2017 die Schober Information Group (Schweiz) mit heutigem Sitz in Winterthur. Bis dato firmierte das Traditionsunternehmen Schober aber unter der eigenen Marke weiter. Das soll sich nun ändern. Denn laut Mitteilung wird der Name "Schober" ab 1. Januar 2020 von der Bildfläche verschwinden. Das Unternehmen werde ab dann ebenfalls unter dem "Familiennamen" Künzlerbachmann Directmarketing auftreten.

Wisekey baut Präsenz im Nahen Osten mit Joint Venture in Saudi-Arabien aus

Wisekey gründet Joint Venture in Saudi Arabien (Logo: Wisekey)

Die Genfer Cybersecurity-Spezialistin Wisekey mit Holding-Sitz in Zug gründet zusammen mit der E.A. Juffali & Brothers-Gruppe das Gemeinschaftsunternehmen Wisekey Arabia. Das Joint Venture soll seinen Sitz in Saudi-Arabien haben, teilt Wisekey via Aussendung mit.

Slack bei Umsatzausblick unter den Erwartungen

Slack enttäuscht beim Ausblick (Logo: Slack)

Sichtlich enttäuscht reagierten die Aktionäre des Büro-Nachrichtendienstes Slack auf dessen Ausblick auf die Umsatzentwicklung. Zwar hob der webbasierte Instant-Messaging-Dienst seinen Umsatzausblick für 2020 auf 603 bis 610 Millionen Dollar an, von 590 bis 600 Millionen. Dies war den Analysten aber zuwenig und sie reagierten entsprechend. So fiel die Aktie gestern Abend nachbörslich markant auf 26,12 US-Dollar, nachdem sie kurz vor Börsenschluss noch bei 33,26 US-Dollar gestanden hatte.

Verkauf des SSL/TLS PKI-Geschäfts beschert Wisekey hohen Gewinn

Bild: Wisekey Blockchain Center (Bild: zVg)

Das Schweizer Cybersecurity-Unternehmen Wisekey konnte im ersten Semester des laufenden Jahres einen Gewinn von 21,8 Millionen US-Dollar einfahren, nachdem im Vorjahr noch ein Fehlbetrag von 10,7 Millionen resultiert hatte. Geschuldet ist der Hohe Gewinn dem Verkauf des Geschäfts mit Sicherheitszertifikaten für Internetseien und Apps (Quo Vadis SSL/TLS und PKI). Dieser Verkauf, der im Januar angekündigt wurde, habe 31,1 Millionen in die Kassen gespült, teilt Wisekey mit.

Avaloq legt bei Umsatz und Gewinn einstellig zu

Avaloq kann zulegen (Bild: zVg)

Die Schweizer Banken-Software-Spezialistin Avaloq konnte im ersten Semester 2019 den Umsatz um 5 Prozent auf 288 Millionen Franken steigern. Auch der Betriebsgewinn (Ebitda) legte um denselben Protzensatz auf 38 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen via Aussendung mitteilt. Avaloq gibt als Gewinnkennzahl nur das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibern bekannt.

Deutschland: Vodafone und Unitymedia bündeln ihre Angebote

Vodafone: bündelt in Deutschland das Angebot mit Unitymedia (Bild: Flickr)

Vodafone und Unitymedia bieten wenige Wochen nach ihrem Zusammenschluss ihren Kunden Festnetz- und Mobilfunk-Produkte aus einer Hand an. In den rund 130 Unitymedia-Shops könnten Kunden Mobilfunk-Verträge hinzubuchen, die 540 Vodafone-Läden bieten bisherigen DSL-Kunden von Vodafone wo verfügbar den Umstieg auf die Internetverbindung über TV-Kabel an, teilten die Unternehmen mit. In den mehr als 600 Vodafone- und Unitymedia-Verkaufsstellen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg wollen die Unternehmen ihre Kunden mit "Willkommens-Angeboten" für einen Wechsel animieren.

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