AMS wächst wieder

Hauptsitz von AMS in der Steiermark (Bild: AMS)

Die steirische Chipherstellerin AMS hat in die Wachstumsspur zurückgefunden. Das Unternehmen mit Zentrale in Unterpremstätten konnte im dritten Quartal 2018 beim Umsatz gegenüber dem Vorjahr und dem Vorquartal deutlich zulegen. Das Unternehmen profitierte dabei von Aufträgen und vom Hochfahren der Produktion im Bereich der optischen Sensorik. Konkret stiegen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57 Prozent auf 479,6 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. AMS hatte Verkäufe im Wert zwischen 450 bis 490 Millionen in Aussicht gestellt.

Puzzle ITC eröffnet Standort in Deutschland

Büro-Räumlichkeit im neuen Puzzle ITC Standort in Tübingen (Foto: zVg)

Die Berner Open-Source-Spezialistin Puzzle ITC expandiert nach Deutschland. Wie CEO Mark Waber bekannt gegeben hat, hat sich die deutsche Niederlassung von Puzzle ITC offiziell im Coworking-Space "Gründersaal" in Tübingen eingemietet. "Für mich ist die Tochtergesellschaft in Deutschland ein logischer Schritt, um die Bedürfnisse der Kunden in Deutschland mit regionaler Nähe anzugehen. Und unsere Mission einer besseren IT durch Offenheit auch in unserem Nachbarland umzusetzen", betont der CEO.

Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies

Micron übernimmt Intel-Anteil an IM Flash Technologies (Logo: Micron)

Der in Boise im US-Bundesstaat Idaho domizilierte Chiphersteller Micron Technology kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen mit.

Ericsson im Aufwind dank 5G-Technik

5G verschafft Ericsson Auftrieb (Bild: Shutterstock)

Dank einer starken Nachfrage nach Netzwerkausrüstungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist Ericsson im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der schwedische Konzern erzielte ein Betriebsergebnis von 3,2 Milliarden Kronen (umgerechnet rund 355 Millionen Franken) nach einem Verlust von 3,7 Milliarden Kronen im Jahr zuvor. Damit schnitt der Netzwerkausrüster deutlich besser ab, als von Analysten erwartet. Firmenchef Borje Ekholm betonte zudem, Ericsson sei auf gutem Weg, seine langfristigen Geschäftsziele zu erreichen.

US-Konzern Palantir strebt Milliarden-Dollar-Börsengang an

Logo: Palantir

Die US-Sicherheits- und Softwarefirma Palantir Technologies mit Zentrale im kalifornischen Palo Alto steht einem Medienbericht zufolge kurz vor einem milliardenschweren Börsengang. Der Konzern habe die Banken Credit Suisse und Morgan Stanley eingeschaltet, um eine Platzierung am Aktienmarkt frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 auszuloten. Das schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Palantir könne dabei mit bis zu 41 Mrd. Dollar bewertet werden.

Intel will Fertigungssparte umbauen

Intel reorganisiert Fertigungsabteilung (Logo: Intel)

Der US-amerikanische Chip-Riese Intel seine Fertigungssparte in drei Bereiche aufteilen. Auslöser für die Reorganisation sei der Rücktritt von Sohail Ahmed, Senior Vice President und General Manager der Technology and Manufacturing Group, wie die Zeitung The Oregonian berichtet. Ahmed tritt demnach im kommenden Monat in Ruhestand. Intel kündigte den Umbau im Lauf der Woche in einer E-Mail an seine Mitarbeiter an, die ZDNet USA vorliegt.

Cloud-Geschäft legt weiter zu: SAP hebt Ausblick leicht an

SAP habe eine so starke Performance wie noch nie, sagt Chef Bill McDermott (Bild: SAP)

Der deutsche ERP- und Cloud-Riese SAP mit Zentrale in Walldorf hat dank florierender Verkäufe seiner Mietsoftware aus der Cloud zum dritten Mal im laufenden Jahr seinen Ausblick angehoben. Fürs Gesamtjahr werde nun mit einem Umsatz zwischen 25,2 Mrd. und 25,5 Mrd. Euro gerechnet, teilte der grösste europäische Software-Konzern am Donnerstag mit. Bisher waren 24,975 bis 25,3 Mrd. Euro in Aussicht gestellt worden.

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