Whatsapp im Visier von EU-Verbraucherschützer

Symbolbild: Pixabay

Europäische Verbraucherschutzorganisationen wehren sich gegen die neuen Nutzungsbedingungen der Facebook-Tochter Whatsapp. Der Europäische Verbraucherverband (BEUC) und acht seiner Mitglieder kritisierten die Änderungen und reichten Beschwerde bei der Europäischen Kommission und dem europäischen Netzwerk der Verbraucherschutzbehörden ein. Sie beklagen, Whatsapp dränge Nutzer zu Unrecht, die neuen Richtlinien zu akzeptieren.

Whatsapp bringt neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre

Whatsapp will den Schutz der Privatsphäre erhöhen (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Instant-Messaging-Dienst WhatsApp will nach den kritischen Disputen um die neuen Nutzungsregeln weiterhin an der Komplettverschlüsselung festalten und kündige jetzt zudem neue Funktionen zum Schutz der Privatsphäre an. So erhalten die Anwender beispielsweise die Möglichkeit, Nachrichten zu verschicken, die vom Empfänger nur einmal angesehen werden können.

Whatsapp verschiebt Ultimatum ein weiteres Mal

Bild: Pixabay

Zwar sind die umstrittenen Nutzungsregeln von Whatsapp am 15. Mai in Kraft getreten, dennoch ist der Instant-Messaging-Dienst auch ohne Zustimmung zu den neuen Bestimmungen noch einige Wochen weiter nutzbar. Denn das Ultimatum, die Regeln zu akzeptieren, wurde nochmals verlängert. Betroffene Konten würden noch nicht gelöscht oder entfunktionalisiert, sondern man werde die Anwender in Whatsapp in den kommenden Wochen weiterhin daran erinnern, heisst es seitens Whatsapp.

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