Wearables

Fitbit mit erstem Umsatzrückgang seit fünf Quartalen

Fitbit ist für seine Fitness-Tracker bekannt (Bild: Fitbit)

Die US-amerikanische Fitness-Tracker-Herstellerin Fitbit mit Sitz in San Francisco muss den ersten Umsatzrückgang seit fünf Quartalen zur Kenntnis nehmen. Aufgrund des harten Wettbewerbs mit Apple, Samsung und den billigeren Konkurrenzprodukten hat sich im abgelaufenen Vierteljahr zudem der Nettoverlust auf 51,9 Millionen Dollar von 2,1 Mio. Dollar im Jahresvergleich drastisch erhöht. Der Umsatz sank um 11,7 Prozent auf nunmehr 347,2 Mio. Dollar, wie die Kalifornier bekannt geben.

Gloale Ausgaben für Wearables klettern dieses Jahr auf 52 Milliarden US-Dollar

Der Wearable-Markt zieht an (Bild: Fotolia/ Improduction)

Laut der neuesten Prognose des Research- und Beratungsunternehmens Gartner werden sich die weltweiten Ausgaben von Endverbrauchern für Wearables im Jahr 2020 auf 52 Milliarden US-Dollar belaufen. Dies entspricht einem Anstieg von 27 Prozent gegenüber 2019. Für das aktuell laufende Jahr werden die weltweiten Ausgaben für Wearables auf 41 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Rotwein soll Wearable-Elektronik haltbarer machen

Rotwein: Taugt nicht nur zum Trinken (Foto: günther gumhold, pixelio.de)

Bei Rotwein beeinflusst der Gerbstoff Tannin die Qualität wesentlich - und das könnte in Zukunft auch für Wearable-Elektronik gelten. Denn Tannin ist dazu geeignet, die mechanischen Eigenschaften, beispielsweise von Elektronik-Kleidung, zu verbessern, so Forscher der University of Manchester. Dem Team um den Chemiker Xuqing Liu zufolge werden Wearables so haltbarer und Kleidung mit integrierter Elektronik etwa hält eher mehr Waschgänge aus.

Wearable-Displays werden gut waschbar

Textil-Display: Feuchtigkeit ist kein Problem (Foto: KAIST)

Für in Kleidung integrierte Wearable-Elektronik ist der Waschtag oft ein Problem, da weder Schaltkreise noch Batterien Feuchtigkeit mögen. Forscher am Korea Advanced Institute of Science and Technology (Kaist) haben dieses Problem jetzt gelöst. Ihre smarten Kleidungsstücke versorgen sich selbst mit Energie und sind waschbar. Kyung Cheol Choi, Professor für Elektrotechnik am Kaist, hat in normale Textilien Kunststoff-Solarzellen und organische Leuchtdioden (OLEDs) integriert. Der Stoff wird zum Display.