VW will bis 2025 ausgereifte "Automotive Cloud" fertig haben

Will einheitliche, internetgestützte Software-Plattform: VW (Bild: VW)

Der deutsche Volkswagen-Konzern will bis 2025 eine einheitliche, internetgestützte Software-Plattform zur Ausstattung fast sämtlicher Konzernwagen mit neu entwickelten Apps realisieren. Dadurch sollen kommende Autogenerationen problemlos mit Software-Updates drahtlos aus der Cloud versorgt werden können. Der angepeilte Zeitpunkt für die die Fertigstellung einer ausgereiften "Automotive Cloud" (VW.AC) wird damit zeitlich kurz vor den geplanten Start des künftigen Kernmodells Trinity gelegt. Dieses soll die Baukasten-Logik vom Antrieb auf die gesamte Fahrzeug-IT ausdehnen.

VW will stärkere Zentralrechner und Mitplanung beim Chip-Design

Will stärkere Zentralrechner und Mitsprache im Chip-Design: VW (Symbolbild: Vetsikas auf Pixabay)

Autonomes Fahren, Infotainment und ständige Updates erfordern in künftigen Autos viel leistungsstärkere, aber auch standardisiertere Mikrochips und Zentralrechner. So liessen sich gleichzeitig Kosten senken und die wegen der Versorgungskrise zuletzt angespannten Lieferbeziehungen bei Halbleitern verbessern, sagte Klaus Hofmockel, Hardware-Entwicklungsmanager bei der IT-Sparte Cariad im Volkswagen-Konzern.

VW-Konzern setzt bei autonomen Fahren auf Qualcomm-Chips

VW setzt beim autonomen Fahren auf Qualcomm (Bild: Qualcomm)

Volkswagen verbündet sich bei der Entwicklung selbstfahrender Autos mit dem US-Chiphersteller Qualcomm. Demnach will VW einen speziell für das automatisierte Fahren entwickelten Chip von Qualcomm ab Mitte des Jahrzehnts in Fahrzeuge aller Marken des Konzerns einbauen. Der Vertrag habe eine Laufzeit bis 2031 und ein Volumen von mehr als 1 Mrd. Euro.

VW rechnet aufgrund des Chipmangels mit weiteren Kapazitätsengpässen

VW rechnet weiter mit Chipenpässen (Symbolbild: Pixabay/Dimitris Vetsikas)

Der Autoriese Volkswagen mit Zentrale im niedersächsischen Wolfsburg rechnet auch im laufenden Jahr mit Engpässen bei elektronischen Bauteilen. Die Versorgung mit Chips werde zwar besser, "aber auch 2022 werden wir nicht alle Autos bauen können, die wir verkaufen könnten", strich Konzernchef Herbert Diess heute bei einer digitalen Betriebsversammlung heraus. Er sei sich der kritischen Situation in Wolfsburg bewusst, so Diess.

Datenleck bei VW in den USA: Drei Millionen Kunden betroffen

Von grossem Datenleck in den USA betroffen: VW (Bild: Pixabay)

Bei VW in Nordamerika haben unbekannte Täter nach einem Datenleck persönliche Informationen von mehr als drei Millionen Menschen abgegriffen. Die undichte Stelle betreffe einen Kooperationspartner in den USA und Kanada, der online Daten zu Verkaufs- und Marketingzwecken gesammelt habe, lässt Volkswagen dazu verlauten.

VW plant eigene Entwicklung von Computerchips

Symbolbild: Pixabay/Aljonushka

Der deutsche Autoriese Volkswagen will neben der Software für selbstfahrende Autos in Zukunft auch die dafür nötigen Hochleistungschips selber entwickeln. "Um bei den hohen Anforderungen im Auto die optimale Leistung zu erzielen, müssen Software und Hardware aus einem Guss kommen", erläuterte VW-Konzernchef Herbert Diess gegenüber dem deutschen "Handelsblatt". Dazu soll die Konzerntochter Cariad entsprechend hochgerüstet werden.

VW abonnieren