Deutsche Telekom will Kunden mit Drohszenario halten

Telekom-Zentrale in Bonn: Unternehmen mal wieder im Visier von Verbraucherschützern (Foto: telekom.de)

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat die Deutsche Telekom abgemahnt und verlangt eine Unterlassungserklärung. Der Grund: Kunden, die ihren Laufzeitvertrag auf Telekom.de kündigen wollen, werden in einer Infobox vor dem Verlust der eigenen Mobilfunknummer und teuren Gebühren im Ausland gewarnt. "Sind Sie sicher, dass Sie das riskieren wollen?", heisst es da.

Micron will Milliarden für KI-Chipfabrik in Japan investieren

Logobild: Kapi

Die US-amerikanische Herstellerin von Speicherbauteilen Micron Technology will in Japan umgerechnet etwa 8,3 Milliarden Euro in den Bau einer Fabrik für KI-Halbleiter investieren. Laut einem Bericht der Tageszeitung "Nikkei" unter Berufung auf Insiderkreise gehe es um ein Werk in Hiroshima, in dem künftig sogenannte HBM-Chips gebaut werden sollen, die für den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) wichtig sind.

Konflikt beim Chip-Produzenten Nexperia schwelt weiter

Logobildquelle: Nexperia

Der Ende September ausgebrochene Konflikt zwischen dem niederländischen und dem chinesischen Teil des Chipherstellers Nexperia, der bereits zu Störungen in den Lieferketten der Autoindustrie geführt hat, schwelt weiter. Nun forderte der niederländische Nexperia-Teil in einem offenen Brief seine chinesischen Unternehmensteile zur Wiederaufnahme der normalen Produktion auf.

Wisekey will Holdingsitz von der Schweiz in eine Steueroase verlegen

Wisekey will Firmensitz von Genf zu den Britischen Jungferninseln verlegen (Bildquelle: Wisekey)

Die Westschweizer Cybersecurity- und IoT-Spezialistin Wisekey will ihren internationalen Holdingsitz auf die Britischen Jungferninseln (BVI) verlegen und mit einer grenzüberschreitenden Fusion mit einer Tochtergesellschaft vor Ort kombinieren. Der Corporate Tax Haven Index platziert die British Virgin Islands an der Spitze der Länder mit dem grössten Beitrag zu globaler Unternehmens-Steuerflucht. Allerdings wolle Wisekey seinen operativen und steuerlichen Sitz weiterhin in Genf behalten, heisst es in einer Aussendung dazu.

KI-Kompetenz sollte kein Soft Skill, sondern Teil der Unternehmens-DNA werden

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Während Unternehmen quer über den Globus Milliarden in KI investieren und für die Zukunft technologisch aufrüsten, übersehen sie schnell einen nach wie vor entscheidenden Faktor für den wirklich lohnenden Einsatz: den Menschen. Dabei ist es gerade dessen KI-Kompetenz, die darüber entscheidet, ob Technologie Wert schafft oder Investitionen einfach verpuffen.

Sunrise gibt das Ergebnis der Beendigung des gesponserten Klasse A ADS-Programms bekannt

Foto: Kapi

Sunrise hat das Klasse-A-ADS-Programms beendet. Mit "Class A ADS(s)" (American depositary shares) sind die Rechte und Interessen an amerikanischen Hinterlegungsscheinen gemeint, die den Inhabern und wirtschaftlichen Eigentümern gemäss den Bedingungen des Class A Deposit Agreement gewährt werden. sie wurden bisher an der US-Börse Nasdaq gehandelt.

Fenaco beteiligt sich an Quickline

Logobild: Quickline

Die Fenaco Genossenschaft mit Zentrale in Bern erwirbt eine Minderheitsbeteiligung an der Quickline Holding, in der eine ganze Reihe regionaler Kabelnetzbetreiber und Energieanbieter zusammengeschlossen sind. Ziel der Partnerschaft sei es, die digitale Infrastruktur im ländlichen Raum zu stärken und gemeinsame Entwicklungspotenziale zu nutzen, heisst es in einer Aussendung dazu. Über die Höhe der Beteiligung und den Kaufpreis wurde der Mantel des Schweigens gelegt.

Dänischer Investor GRO beteiligt sich am Schweizer E-Healthtech-Unternehmen Qumea

Bild: Qumea

Die dänische Private-Equity-Gesellschaft GRO mit Schwerpunkt auf B2B-Software beteiligt sich strategisch am Schweizer E-Healthtech-Unternehmen Qumea. Die Investition in bislang nicht bekannt gegebener Höhe soll die weitere Expansion von Qumea in Europa unterstützen und beschleunigen sowie seine Position im Bereich des digitalen Patienten-Monitoring weiter stärken. Die Investiton erfolgt über den Generation Fund von GRO, das europäische Technologieunternehmen iunterstützt. Dere Hauptsitz von Qumea befindt sich in Solothurn.

20 Jahre Retailsolutions: Vom Schweizer Startup zum internationalen SAP-Partner

Mitgründer und Managing Director von Retailsolutions Philipp Rohe (Bild: zVg)

Das im innerschweizerischen Zug beheimatete und auf SAP-Lösungen ausgerichtete Retail-Beratungshaus Retailsolutions feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Das Unternehmen, das 2005 von den SAP-Retail-Experten Michael Anderer, Jörg Frisch und Philipp Rohe in Zug als Spin-Off von SAP aus der Taufe gehoben wurde, ist heute eines der grössten Retail-Beratungshäuser für SAP-Lösungen Europas. Mittlerweile beschäftigt Retailsolutions 450 Mitarbeitende an zehn Standorten weltweit und hat mehr als 150 SAP-Retail-Projekte realisiert.

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