Studierende der OST entwickeln Lösungen für Raumfahrt und Schienenverkehr

Ein Studierendenteam der OST bei Stadler (Bild: OST/Ewick)

Mit Fragen, wie sich etwa die Produktion von Raketen mit sehr empfindlichen Raketenbauteilen automatisieren lässt oder welche technische Lösung das Kurvenquietschen und den teuren Verschleiss von Schienen und Rädern im Bahnverkehr vermindern könnte, beschäftigten sich insgesamt 62 Studierende in zwölf Teams des Bachelorstudiengangs Maschinentechnik/Innovation der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Sie entwickelten gemeinsam mit den Industriepartnern Beyond Gravity und Stadler innovative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen aus der Raumfahrt- und Bahnindustrie.

Technologie liest künftig alles aus der Stimme

Tom Bäckström: Ein Redner verrät mehr über sich als er will (Foto: Mikko Raskinen, aalto.fi)

Forscher der Aalto-Universität um Tom Bäckström nutzen Technologie zur Stimmanalyse. "Die Art, wie ein Mensch spricht, beinhaltet viele Infos über dessen Gesundheit, seinen kulturellen Hintergrund, seinen Bildungsstand und mehr. Diese Infos werden mit der Sprache übertragen, auch wenn die Menschen sich dessen nicht bewusst sind. Subtile Muster in der Intonation oder der Wortwahl können Aufschluss über ihre politischen Präferenzen geben, während Atmung und Stimmlage mit bestimmten Gesundheitszuständen korrelieren können", so Bäckström.

Lampe der Zukunft ersetzt den WLAN-Router

Lampe: Diese soll künftig zum Kommunikationswerkzeug werden (Foto: Hans, pixabay.com)

Forscher der Universität Oulu um Marcos Katz sehen kommunizierende LEDs als Ersatz für Router im Innenraum, die mobile und stationäre Geräte mit dem Internet durch Funkwellen verbinden. Die Kommunikation mit Licht sei sicherer, weil keine Störungen durch fremde elektromagnetischen Wellen auftreten. Ausserdem könnten Menschen, die eine - weitgehend unbegründete - Furcht vor dieser Strahlung empfinden, mit dieser Technik besser kommunizieren.

Nanodrähte für leistungsfähigere Computer

Strom fliesst vor allem durch die Oberflächen (Illustration: Il-Kwon Oh, Asir Khan, stanford.edu)

Forscher der Stanford University haben ein neues Material entdeckt, das Strom auch dann noch bestens leitet, wenn es nur einige Atomdurchmesser dick ist. Niobphosphid könnte der Nachfolger von Kupfer werden. Niob ist zwar etwa achtmal so teuer wie Kupfer. Da die benötigten Mengen allerdings verschwindend klein sind, fallen diese Kosten kaum ins Gewicht.

In Riad geht längste fahrerlose U-Bahn in Betrieb

Metro-Bahnhof in Riads Finanzdistrikt: auch architektonisch anspruchsvoll (Foto: zaha-hadid.com)

Saudi-Arabien nimmt in seiner Hauptstadt Riad das mit 176 Kilometern längste U-Bahn-Netz der Welt in Betrieb, das vollkommen ohne Fahrer funktioniert. Das erste Teilstück wird seit dem 1. Dezember befahren, zwei weitere Linien folgen Anfang 2025. Die Metro verbindet die wichtigsten Stadtteile, Geschäftszentren und kulturellen Sehenswürdigkeiten miteinander.

Swissbit erweitert Portfolio an Hardware-Sicherheitsschlüsseln

Swissbit-Hardwareschutz (Bild: zVg)

Die auf Embedded Memory und Flash Storage Lösungen für industrielle Anwendungen fokussierte Swissbit mit Zentrale in Bronschhofen erweitert ihr Portfolio an Hardware-Sicherheitsschlüsseln um den neuen iShield Key Pro mit USB-C-Schnittstelle. Ebenso wie sein USB-A-Pendant unterstützt auch das neue Modell den FIDO2-Standard sowie die Sicherheitsprotokolle PIV, HOTP und TOTP.

Eye Tracking und Mimik jetzt akustisch erfasst

Gazetrak zur präzisen Erfassung der Blickrichtung (Bild: cornell.edu)

Forscher der Cornell University haben zwei Technologien entwickelt, die Blick und Mimik einer Person durch winzige Lautsprecher und Mikrofone erfassen. Die Innovation ist so klein, dass sie auf handelsübliche Smartglasses oder Virtual-Reality- und Augmented-Reality-Headsets passt, verbraucht aber deutlich weniger Strom als ähnliche Geräte, die Kameras verwenden.

SAP rüstet Datasphere mit Knowledge Graph und Compass auf

Logobild: SAP

Der Walldorfer ERP- und Cloudriese SAP rüstet sein Cloud-Data-Warehouse „Datasphere“ mit neuen Funktionen auf, etwa mit generativer Künstlicher Intelligenz (genKI), die es Unternehmen unter anderem ermöglichen sollen, über die Cloud sicher auf Daten und Metadaten zuzugreifen, verborgene Muster aufzuspüren und ihre Planungs- und Planungsaktivitäten auszuweiten und zu verbessern.

Devcon 2024: Uipath kündigt neue Funktionen für Entwickler an

Logobild: Uipath

Die auf Automatisierungssoftware für Unternehmen ausgerichtete Uipath kündigte im Rahmen der Uipath Devcon 2024 im indischen Bangalore eine Reihe neuer Funktionen ihrer Plattform an, um Automatisierungen, Testings sowie deren. Implementierung zu beschleunigen. "Unser Bestreben, Devops für Automatisierungsentwickler mit KI neu zu gestalten, hat uns zur Entwicklung von Uipath Autopilot geführt‟, erläuterte dazu Munil Shah, Chief Technology Officer, Uipath Automation Cloud.

Cisco mit neuen Funktionen für die Observability-Plattform

Logobild: Kapi

Cisco hat eine Reihe von Neuheiten für seine Observability Plattform angekündigt, darunter etwa neue Digital Experience Monitoring (DEM)-Funktionen, Observability für Kubernetes-Workloads, die durch die erweiterte Berkeley Packet Filters Technologie (eBPF) unterstützt wird, oder ein Natural Language Interface, das auf generativer KI basiert und eine effektivere Fehlerbehebung ermöglichen soll.

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