Britische Regulatoren wollen Apple verbieten, Geld mit Platzierung zu verdienen

Im Visier britischer Wettbewerbshüter: Apple (Bildquelle: Wikipedia/ CCO)

Britische Wettbewerbshüter haben Google und Apple ins Visier genommen. Der Grund: Der Suchmaschinenanbieter zahlt Browseranbietern jährlich hohe Beträge, um als Standardsuchmaschine ausgewiesen zu werden. In Grossbritannien sei das ein bedeutender Teil der 1,2 Milliarden Pfund (rund 1,42 Milliarden Schweizer Franken), die Google ausgibt. Das ist den Regulatoren der Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde ein Dorn im Auge, da dadurch vor allem kleine Unternehmen auf Barrikaden stossen.

Apple könnte mit Duckduckgo Google unter Druck setzen

Logo: Duckduckgo

Von Bing bis zu Yahoo, von Qwant bis Ecosia: Konkurrenten zur Suchmaschine von Google gibt es zwar einige, wirklich erfolgreich ist dabei aber keine. Der Marktanteil von Google liegt seit Jahren weltweit stabil über 90 Prozent. In dieser Situation macht nun ein Analyst einen interessanten Vorschlag: Apple sollte Duckduckgo kaufen, um Google unter Druck zu setzen.

Google Search 2019: Die meistgesuchten Begriffe der SchweizerInnen

Bild: Google

Schon traditionell lässt Google auch dieses Jahr die vergangenen zwölf Monate durch die Such-Perspektive Revue passieren. "Google Year in Search 2019" listet die beliebtesten Suchanfragen des Jahres für die Schweiz nach Kategorien auf. Gefragt waren vor allem die Begriffe Wimbledon, Luca Hänni und Fête des Vignerons.

Google ermöglicht Löschung von Standortdaten

Google: Ortungsdaten automatisch gelöscht (Foto: pixabay.com/FirmBee)

Der Internetriese Google erlaubt ab jetzt die automatische Löschung von Standortdaten. User können einen Zeitraum wählen, der festlegt, wie lange Daten gespeichert werden. Zur Auswahl stehen entweder drei oder 18 Monate, alle älteren Informationen werden gelöscht. Vor kurzem hat dieses Feature sich nur auf App und Web-Aktivitäten bezogen, doch Google hat kürzlich eine Ausdehnung auf Ortungsdaten angekündigt.

Alternative Suchmaschine Duckduckgo legt stetig zu

Logo: Duckduckgo

Duckduckgo definiert sich selbst als Suchmaschine, die keine persönlichen Informationen der Nutzer sammle. Man unterscheide sich von anderen Search Engines, weil man die Anwender nicht profiliere und allen Nutzern die gleichen Ergebnisse anzeige. Das ist denn auch der massgebliche Grund, dass Duckduckgo immer beliebter wird und die einzige Konkurrentin Googles ist, die an Klicks dazugewinnt. Bei der organischen Suche auf Smartphones konnte Duckduckgo im letzten Quartal sogar um 78 Prozent zulegen.

Was Schweizer Google-Nutzer 2018 am meisten interessierte

Bild: ictk

Die Fußball-WM in Russland hat die Nutzer der Suchmaschine Google im vergangenen Jahr am meisten interessiert. Zu den Themen des Jahres zählten weiters die Begriffe Avicii und Wimbledon. Schweizer Persönlichkeiten des Jahres waren nach der Anzahl von Google-Suchen Xherdan Shaqiri, Vladimir Petkovic und Valon Behrami.

Google personalisiert auch im Inkognito-Modus

Google-Suche: Inkognito-Modus 'schützt' nicht (Foto: unsplash.com/Benjamin Dada)

Laut einer Studie des Google-Rivalen Duckduckgo personalisiert der Suchmaschinenriese auch dann die Suchergebnisse der User, wenn diese nicht angemeldet sind. Selbst wer mit einer neuen Inkognito-Sitzung seines Browsers surft und die Google-Suche nutzt, wird demnach getrackt. Ziel von Google ist demnach immer, die reichweitenstärkste individuelle Filterblase für den Anwender zu kreieren.

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