Zahl der Industrie-Roboter klettert in Deutschland auf 260.000

Industrie-Roboter bei der Arbeit: Branche von Konjunktur abhängig (Foto: ifr.org, FANUC)

Die Automatisierung in deutschen Industrie-Unternehmen steigt. Laut dem neuen Jahrbuch "World Robotics 2023" der International Federation of Robotics (IFR) ist der operative Bestand auf 259.636 Einheiten gestiegen - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von fünf Prozent. Mit 25.636 neu installierten Robotern wurde 2022 das drittbeste Jahresergebnis erzielt, heisst es.

Hassrede kann Akzeptanz von Marken markanten Schaden zufügen

Markenanalyse: Zivilisiertes Umfeld für Erfolg entscheidend (Foto: pixabay.com, Gerd Altmann)

Hate Speech in sozialen Medien kann die Marken, die auf diesen Plattformen Werbung betreiben, signifikant schädigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Pennsylvania und der University of Southern California. Den mehr als 3.000 Teilnehmern wurden fingierte negative, positive und neutrale Posts mit angrenzenden Anzeigen auf Facebook, Instagram und X, vormals Twitter, gezeigt.

Marketer sehen Social-Web-Ausgaben kritisch

Umfrage bestätigt Stagnation bei klassischen Werbeformaten (Foto: 12019, pixabay.com)

Social-Media-Plattformen überschätzen die Effektivität bezahlter Aktivitäten. Zu diesem Schluss kommt die Mehrheit der von der Medienagentur Essencemediacom befragten Marketing-Experten in Irland. Etwa 72 Prozent glauben demnach, dass sich die Investitionen in bezahlte Beiträge und Funktionen nicht lohnen. Weitere 62 Prozent sind davon überzeugt, dass die fehlende Möglichkeit, das Engagement mithilfe von Cookies zu verfolgen, ein Hauptanliegen ist.

34 Prozent der Unternehmen nutzen oder implementieren bereits Sicherheitstools für KI-Anwendungen

Symbolbild: Rawpixel auf Freepik

Gemäss einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Gartner nutzen oder implementieren bereits 34 Prozent der Unternehmen Tools für die Anwendungssicherheit von künstlicher Intelligenz (KI), um die damit verbundenen Risiken der generativen KI (GenAI) zu mindern. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Befragten gab an, dass sie solche Lösungen auch in Erwägung ziehen.

Verhältnis zur Arbeit steht aktuell auf einer Zerreissprobe

Symbolbild: Pixabay/Tookapic

Nur 27 Prozent der Wissensarbeiter (knowledge workers) geben an, ein gesundes Verhältnis zu ihrer Arbeit zu haben; Indien verzeichnet dabei das gesündeste Verhältnis, Japan das ungesündeste Verhältnis. Dies ist eines der Ergebnisse des ersten HP Work Relationship Index, den er US-IT-Riese HP soeben vorgestellt hat. Dabei handelt es sich um eine Studie, die das Verhältnis von Arbeitnehmenden weltweit zur Arbeit untersucht.

Soziale Medien nur bedingt für Umfragen gut

Waffe: Thema bleibt in den USA ein heftig diskutierter Dauerbrenner (Foto: pixabay.com, Ibro Palic)

Daten von sozialen Medien zur Erstellung von Meinungsbildern eignen sich nur bedingt. Darauf machen Neeti Pokhriyal von der National Science Foundation und Soroush Vosoughi von Dartmouth in ihrer aktuellen Studie aufmerksam. Denn repräsentativ sind die Daten nicht - allein schon mit Blick auf die Demografie der Nutzer. Weniger als die Hälfte der Personen über 65 Jahren nutzt das Angebot regelmässig. Wohingegen laut Pew Research über 80 Prozent der User unter 50 Jahren regelmässig online gehen.

Spontankäufe via Social Media werden oft bereut

Auf Spontankäufe in sozialen Medien folgt oft Enttäuschung (Bild: pixabay.com, Mohamed Hassan)

48 Prozent aller Nutzer von sozialen Medien haben schon mal spontan ein Produkt gekauft, das dort von Influencern angepriesen wurde. 68 Prozent dieser Impulskäufer bereute mindestens einen dieser Käufe. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Befragung, die der Finanzdienstleisters Bankrate Mitte August unter 3607 erwachsenen US-Amerikanern durchgeführt hat. "Denken Sie daran, dass das, was Sie in den sozialen Medien sehen, nicht immer realistisch ist", warnt daher Bankrate-Analyst Ted Rossman.

Punkto IT-Sicherheit kaum Fortschritte bei Schweizer KMUs

Symbolbild: Pixabay/ Christoph Meinersmann

In der Schweiz vertrauen acht von zehn KMUs ihre digitalen Infrastrukturen externen IT-Dienstleistern an und lassen sich von ihnen auch im Bereich Cybersicherheit beraten. Bei der Umsetzung von Massnahmen zum Schutz gegen Cyberkriminalität gibt es aber kaum Fortschritte. Die Ergebnisse der neuesten Studie zur Digitalisierung und Cybersicherheit in KMUs machen deutlich: Je stärker sich Unternehmen als digitale "Pioniere" identifizieren, desto öfter setzen sie technische und organisatorische Massnahmen zur Stärkung der Cybersicherheit in ihrem Unternehmen um.

US-Arbeitnehmer fürchten ChatGPT und Co

KI am Werk: Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes wächst (Bild: gallup.com)

Die Angst, aufgrund des technischen Fortschritts in Zeiten von ChatGPT und Co überflüssig zu werden, hat unter US-Arbeitnehmern in den vergangenen zwei Jahren stärker zugenommen als jemals zuvor. Dies zeigt die jüngste Umfrage des Researchers Gallup. Demnach haben 22 Prozent diese Befürchtung, sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr 2021. In früheren Gallup-Umfragen dieser Art schwankte der Wert zwischen 13 und 17 Prozent, ohne dass ein eindeutiger Trend nach oben erkennbar war.

Gen Z in den USA nutzt Tiktok für Web-Suche

Tiktok: Bei Gen Z auf dem Vormarsch (Foto: pixabay.com, Stefan Coders)

Tiktok ist die Suchmaschine der Wahl für mehr als die Hälfte der Gen Z und beeinflusst ihre Kaufentscheidungen deutlich öfter als jede andere Plattform, wie eine Studie von Her Campus Media zeigt. Obwohl Google mit 77,5 Prozent die Suche in den USA dominiert und weltweit 83,5 Prozent erzielt, wird Tiktok von dem Unternehmen als zunehmende Bedrohung bereits wahrgenommen. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass Tiktok bereits Werbung in den Suchergebnissen platziert hat. Die Online-Unfrage hat 1.821 Reaktionen erreicht. 100 Prozent der Teilnehmer kommen aus den USA.

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