KI-generierte Gesichter überlisten sogar Experten

Symbolbild: Pixabay, John Nature Photos

Mittlerweile wirken von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Bilder und Videos oft so täuschend echt, dass sogar sogenannte Super Recognizer Probleme damit haben, reale Gesichter von solchen zu unterscheiden, die mit KI generiert wurden. Obwohl Super Recognizer eine besondere Begabung haben, Gesichter wiederzuerkennen und dadurch Personen zu identifizieren, schnitten sie in einer im "British Journal of Psychology" veröffentlichten Studie nur leicht besser ab als eine Kontrollgruppe ohne solche Fähigkeiten.

Nach temporärer Stabilisierung: Bargeldnutzung wieder leicht rückläufig

Chart: ZHAW/Uni St. Gallen

In der Schweiz wird weiterhin am häufigsten mobil bezahlt. Doch das Wachstum bei Zahlungen im Laden stagniert. Gleichzeitig verliert Bargeld im Zahlungsalltag wieder an Bedeutung. Dies geht aus dem aktuellen "Swiss Payment Monitor" hervor, den die Universität St.Gallen und die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) heute veröffentlicht haben.

Stablecoins könnten Bargeld langfristig ablösen

Bargeld: könnte durch Stabecoins allmählich ersetzt werden (Foto: Uwe Baumann, pixabay.com)

Stablecoins, also digitale Währungen, deren Wert an stabile Referenzen wie den US-Dollar, den Euro oder Rohstoffe wie Gold gebunden ist, werden zunehmend nicht nur für den Handel, sondern auch als "Alltagsgeld" verwendet. Menschen erhalten ihre Gehälter in diesen Stablecoins, legen einen Teil ihrer Ersparnisse darin an und bezahlen damit Dienstleistungen. Das geht aus dem "Stablecoin Utility Report 2026" des Finanzdienstleisters BVNK hervor. 4.658 Menschen in 15 Ländern sind befragt worden.

Produktbeschreibungen von KI-Chatbots regen eher zum Kauf an

KI-Chatbot: sehr dienlich für die Produktschönfärberei (Foto: pixabay.com, CreativeCanvas)

Mithilfe eines KI-Chatbots verfasste Produktbeschreibungen regen mit einer um 32 Prozentpunkten höheren Wahrscheinlichkeit eher zum Kauf an. Das haben Informatiker der University of California San Diego festgestellt. Grosse Sprachmodelle wie ChatGPT würden zu beschönigenden Zusammenfassungen neigen. Das wiederum beeinflusse das Verhalten der potenziellen Käufer. Die Forscher sprechen hierbei von kognitiven Verzerrungen durch die Chatbots.

Deutsche Elektro- und Digitalindustrie gibt sich zuversichtlich

Platine: Branchenverband ZVEI sieht gute Vorzeichen für 2026 (Foto: pixabay.com, theaflowers)

Licht am Ende des Tunnels sieht die deutsche Elektro- und Digitalindustrie: Laut dem Verband ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) hat die Branche im Dezember 2025 ein Bestellplus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann zufolge war es der Monat mit dem stärksten Auftragsschub im vergangenen Jahr - durch Impulse aus dem In- und Ausland.

Mehrheit der Schüler gegen Smartphone-Verbot

Smartphone-Verbot: Jugendliche an Schulen mehrheitlich dagegen (Symbolbild:iStock)

Laut der "Jugend-Digitalstudie 2025" der deutschen Postbank stösst ein Handy-Verbot an Schulen mehrheitlich auf Ablehnung - obwohl aktuelle Studien einen Zusammenhang zwischen Smartphone-Nutzung und Pisa-Ergebnis sehen. Hauptargumente sind die Bedeutung der schnellen Kommunikation mit Familie und Freunden (60 Prozent) und die Nützlichkeit für Lernzwecke und Recherchen (55 Prozent).

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