Deutschland: Kartellamt weist Facebook in die Schranken

Das deutsche Kartellamt geht gegen Facebook vor (Bild: Pixabay)

Dem weltgrössten sozialen Netzwerk Facebook droht in Deutschland weiter Ungemach. Der Chef des dortigen Kartellamtes, Andreas Mundt, wirft dem US-Internet-Riesen vor, auf dem deutschen Markt für soziale Netzwerke marktbeherrschend zu sein und diese Stellung beim Sammeln und Verwerten von Daten zu missbrauchen. Deswegen habe man Facebook "weitreichende Beschränkungen" bei der Verarbeitung von Nutzerdaten auferlegt. Die Mark-Zuckerberg-Company wiederum kündigte umgehend an, Beschwerde vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf gegen den Beschluss der Behörde einzulegen.

Snapchat kann Abwärtstrend stoppen

Bild: Pixabay

Dem Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung von Fotos und anderen Medein, Snapchat, ist es nach zwei Quartalen mit sinkenden Nutzerzahlen im vergangenen Weihnachtsquartal gelungen, den Abwärtstrend vorerst zu stoppen. In den drei Monaten von Oktober bis Ende Dezember nutzten laut Angaben des auf Smartphones und Tablets genutzten Dienstes täglich 186 Millionen Anwender die App – damit blieb die Zahl unverändert zum Quartal davor. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel auf 389,8 Millionen Dollar (341,8 Mio Euro), wie Snapchats Mutterkonzern Snap verlauten lässt.

Das soziale Netzwerk Facebook wird heute fünfzehn Jahre alt

Wird heute 15 Jahre alt: Facebook (Logo: FB)

Heute vor genau fünfzehn Jahren ist das soziale Netzwerk Facebook aus der Taufe gehoben gehoben. Fünf Monate später, im Juli 2004, meldete Mark Zuckerberg dann das gleichlautende Unternehmen zur Weiterentwicklung der Plattform gemeinsam mit Eduardo Saverin, Dustin Moskovitz und Christopher Hughes offiziell an. Der Internetgigant, dessen Hauptsitz sich im kalifornischen Menlo Park befindet, wird derzeit von Zuckerberg gemeinsam mit Chris Cox (Vizepräsident), Sheryl Sandberg (Chief Operating Officer) und Donald E. Graham (Chairman) geleitet.

Facebook legt auf allen Ebenen zu

Facebook steigert Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen (Bild: Pixabay)

Trotz aller Skandale und Krisen wegen Datenmissbrauch scheint das Business des weltgrössten sozialen Netzwerkes Facebook keinen Schaden daran zu nehmen. Im vergangenen Weihnachtsquartal jedenfalls konnte der US-Online-Riese den Umsatz im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 16,9 Mrd. Dollar (16,83 Mrd. Schweizer Franken) steigern. Unterm Strich blieb ein Gewinn von knapp 6,9 Mrd. Dollar übrig.

Deutschland möchte Kennzeichnungspflicht für Social Bots forcieren

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Bei einem sind sich Experten weitgehend einig: Bots werden in der Kundeninteraktion künftig eine deutlich stärkere Rolle spielen. Und auch auf sozialen Netzwerken nimmt die Zahl automatisiert erstellter Nachrichten immer stärker zu. Ein Szenario, das jedoch längst nicht allen gefällt, immerhin steht die Befürchtung, dass hier die Nutzer hinters Licht geführt werden.

Facebook-Nutzer werden in Europa werden, global steigt die Zahl

Facebook verliert in Europa immer mehr Nutzer (Bild: Pixabay)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook verliert nach den jüngsten Datenskandalen und den Auswirkungen der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSVO) in Europa weiter an Nutzern. Im vergangenen Quartal sank die Zahl monatlich aktiver Mitglieder von 376 auf 375 Millionen. Schon im Vierteljahr davor hatte Facebook eine Million Nutzer in Europa eingebüsst.

Facebook führt Bewertungen für Nutzer ein

Facebook greift im Kampf gegen gefälschte Nachrichten nun auch zu einem Bewertungssystem für die Vertrauenswürdigkeit seiner Nutzer. Das sagte die zuständige Managerin Tessa Lyons der "Washington Post". Auf welcher Basis dieses Rating berechnet wird, blieb unklar. Lyons betonte zugleich, dass die Bewertung nur ein Faktor von vielen sei. Facebook habe das Problem, dass zum Teil korrekte Inhalte mit Absicht als falsch gemeldet würden – oder weil die Nutzer einfach mit der Meinung nicht einverstanden seien.

Klassische Handy-Telefonate auf dem Rückzug

Die Zahl der klassischen Telefonate mit Mobiltelefonen ist in Grossbritannien 2017 erstmals zurückgegangen, und zwar um 1,7 Prozent, wie die Netzagentur Ofcom mitgeteilt hat. Sie werden wohl zunehmend durch die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Whatsapp ersetzt. Das wirft gleichzeitig ein Licht darauf, wie abhängig die Menschen von ihren Mobiltelefonen sind, und das nicht nur in Grossbritannien. In Deutschland, der Schweiz und anderen Industriestaaten ist es kaum anders.

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