KI-System findet Hass in sozialen Medien

Rohingya in Myanmar häufig als Ziel von Hass-Postings (Bild: Wikipedia/ CC BY 2.0)

Experten der Carnegie Mellon University (CMU) bekämpfen Hass-Postings im Social Web nun technisch. Eine Künstliche Intelligenz (KI) durchforstet Millionen von Meldungen in Sekunden und unterscheidet dabei "Hate speech" von positiven Kommentaren ("Help speech"). Letztere können dann von menschlichen Moderatoren aufgegriffen und in den Social-Feeds der Nutzer hervorgehoben werden, um das Internet generell "sicherer und umgänglicher" zu gestalten, so die Forscher.

Twitter will Antwortmöglichkeiten bei Tweets einschränken

Bild: Pixabay

In Zukunft sollen Nutzer bei Twitter festlegen können, welche anderen User auf ihren Tweet antworten können. Wie Produkt-Chefin Suzanne Xie erklärte, wird es die Einstellungsmöglichkeiten Global, Group, Panel und Statement geben. Bei Global kann jeder antworten. Bei Group ist ein Reply nur von Followern und Nutzern in Mentions möglich. Panel erlaubt eine Antwort nur von Nutzern, die man in einem Tweet erwähnt hat. Und bei Statement kann niemand antworten.

Facebook will künftig Deepfakes entfernen

Will künftig Deepfakes verbannen: Facebook (Bild: Pixabay)

Facebook will künftig sogenannte Deepfakes und andere manipulierte Videos aus dem sozialen Netzwerk entfernen. Davon ausgenommen seien Filme, bei denen es sich um Parodien oder Satire handle, erklärte der US-Konzern. Facebook reagierte zunächst nicht auf Anfragen, wie die Unterscheidung zwischen Deepfakes und Parodien oder Satire gemacht werden soll.

Facebook will weiterhin politische Werbung zulassen

Mark Zuckerberg will weiterhin politische Werbung zulassen (Bild: Wikipedia/ Presidencia do Mexico/ CC)

Im Unterschied zu Twitter will das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook trotz scharfer Kritik auch weiterhin politische Werbung respektive bezahlte Beiträge politischer Akteure auf der Plattform zulassen. Der Chef von Facebook, Mark Zuckerberg, verteidigt die Entscheidung damit, dass sein Unternehmen politische Äusserungen nicht unterdrücken wolle und er es nicht für richtig halte, dass ein privates Unternehmen in einer Demokratie Politiker oder Nachrichten zensiere.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will soziales Netzwerk aufbauen

Jimmy Wales (Bild: Wikipedia/ VGrigas/ CC)

Mit einem eigenen sozialen Netzwerk will Wikipedia-Gründer Jimmy Wales Facebook & Co Konkurrenz machen. "Meine Idee ist es, die Prinzipien von Wikipedia auf ein soziales Netzwerk zu übertragen", sagte Wales auf der Digitalmesse Digital X in Köln. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia kommt ohne Werbung aus, die Plattform finanziert sich rein über die Spenden eines kleinen Teils der Nutzerschaft. "Tschüss, Facebook – es ist Zeit für etwas Neues", sagte Wales in Richtung der etablierten sozialen Netzwerke, die sich rein über personalisierte Werbung finanzieren.

Deutsche Bundesregierung gegen Verschlüsselung bei Facebook

Facebook: Auch deutsche Bundesregierung gegen Verschlüsselung (Symbolbild: Pixabay)

Die Bundesregierung teilt die Kritik anderer Staaten an Facebooks angekündigtem Ausbau der Verschlüsselung bei seinem Online-Netzwerk: Das Bundesinnenministerium schliesse sich den seitens der USA, Grossbritanniens und Australiens geäusserten Bedenken bezüglich der absehbar problematischen Folgen des geplanten Schrittes des Konzerns Facebook für die öffentliche Sicherheit an, teilte die Behörde mit.

Facebook muss Hasspostings weltweit löschen

Facebook kann künftig zur globalen Löschung von Hasspostings gezwungen werden (Symbolbild: Pixelio/ Klaus Alexander).

Facebook kann nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs gezwungen werden, Hasspostings und für rechtswidrig erklärte wort- und sinngleiche Kommentare zu entfernen. Das EU-Recht verwehrt es auch nicht, dass eine solche Verfügung weltweit zur Wirkung gelange, entschieden die EU-Richter am heutigen Donnerstag nach einer Klage der früheren östereichischen Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig gegen Facebook.

Whatsapp-Botschaften lösen sich nach Ablauf in Luft auf

Bild: Pixabay

Schon vor einem Jahr sickerte durch, dass sich der weltweit populärste Messenger Whatsapp eine Scheibe von Snapchat und Co. abschneiden möchte – und zwar in Form "selbstzerstörender" Nachrichten. Nun ist dieses Feature erstmals in freier Wildbahn gesichtet worden. Wie WA-Betainfo berichtet, ist diese Funktion Teil der Android-Betaversion 2.19.275 des Messengers, die an Teilnehmer des Testprogramms über Googles Play Store verteilt wurde. Allerdings wird sie nur einem bestimmten Kreis an Usern bereits angezeigt.

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