Deutschland forciert Kampf gegen Kinderpornografie im Netz

Deutschland intensiviert Kampf gegen Kinderpornografie im Web (Bild: Pixabay)

Nach dem neuen Fall von schwerem Kindesmissbrauch in Deutschland hat die deutsche Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) den Bundestag aufgefordert, den Gesetzesentwurf gegen Hass und Hetze im Internet ehestmöglich zu beschliessen. Der Entwurf sieht vor, dass die sozialen Netzwerke künftig Fälle von Kinderpornografie an das Bundeskriminalamt (BKA) melden müssen.

Rassistische und rechtsradikale Postings im Visier von Facebook

Facebook nimmt rassistische Postings unter die Lupe (Bild Pixabay)

Wegen der anhaltenden Debatte zum Umgang mit umstrittenen Äusserungen von US-Präsident Donald Trump hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg Verbesserungen in Aussicht gestellt: Das Unternehmen werde seinen Umgang mit staatlichen Gewaltandrohungen und mit Veröffentlichungen, die die Wahlbeteiligung beeinflussen könnten, prüfen. Es werde auch geprüft, zu der bisherigen Vorgehensweise einen Post entweder zu löschen oder stehen zu lassen, Alternativen zu finden.

Freistaat Bayern ermittelt gegen rund 400 Hass-Postings im Netz

Bayern nimmt Hass-Postings ins Visier (Symbolbild: Pixabay/ Dinokfwong)

Bayerische Behörden haben im ersten Quartal dieses Jahres schon rund 400 Ermittlungsverfahren wegen Hass-Postings im Internet eingeleitet. Das teilte Bayerns Hate-Speech-Beauftragter, Klaus-Dieter Hartleb, in München mit. Im überwiegenden Teil gehe es um rechtsradikale Äusserungen und Volksverhetzung. Angefeindet würden vor allem Politiker, Flüchtlinge oder Muslime. Auch antisemitische Äusserungen seien weit verbreitet.

Homeoffice forever

Für Twitter-Mitarbeitende wird das Home Office zur Dauereinrichtung (Bild: Pixabay/ Tookapic)

Twitter wird seinen Mitarbeitern erlauben, auch nach dem Ende der Corona-Krise uneingeschränkt im Homeoffice zu arbeiten. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, dass es funktioniert, wenn Menschen an verschiedenen Orten zusammenarbeiteten. Twitter gehörte zu den ersten Unternehmen, die nach Ausbruch der Corona-Krise die Mitarbeiter zum Arbeiten ins Homeoffice schickten. Die Büros sollen nun mindestens bis September geschlossen bleiben.

Facebooks Ausblick wegen Corona-Krise von "beispielloser Ungewissheit"

Facebook ortet ungewissen Ausblick (Bild: Lars Nissen auf Pixabay)

Facebook fürchtet trotz gestiegener Nutzerzahlen in der Corona-Krise deutliche Geschäftseinbrüche in den kommenden Monaten. Das Anzeigengeschäft sei bereits in den letzten drei Märzwochen stark nach unten gegangen, erklärte der US-Internetgigant bei der Veröffentlichung seiner Bilanz für das erste Quartal. Der Ausblick auf das künftige Geschäft sei wegen der Pandemie von "beispielloser Ungewissheit" geprägt, teilte Facebook mit.

Spionagesoftware-Angriff auf Whatsapp sorgt auch noch nach Monaten für Aufregung

Whatsapp: Konzernmutter Facebook fährt scharfe Geschütze gegen NSO auf (Bild: Pixabay)

Es ist ein schwerer Vorwurf, den Facebook vor einigen Monaten gegen die in Israel ansässige NSO Group erhoben hat: Das Unternehmen soll den Messengerdienst Whatsapp gezielt missbraucht haben, um Spionagesoftware auf die Geräte von Smartphone-Nutzern einzubringen. Nun verschärft Facebook seine Vorwürfe gegen die umstrittene Firma: So habe man nachweisen können, dass die Spyware-Attacken in mehr als 700 Fällen über die die in Los Angeles angesiedelten Server der Firma Quadranet durchgeführt wurden. Auch Amazon-Server sollen benutzt worden sein, um Schadsoftware auszuliefern.

Whatsapp will personalisierte Werbung einführen

Facebook will auch Whatsapp mit Werbung vollpflastern (Bild: Pixabay)

Facebook wird Werbung bei Whatsapp einführen. Das berichtet die Plattform "The Information" und beruft sich dabei auf informierte Kreise. Aktuell arbeitet der Konzern daran, seine Dienste miteinander zu verknüpfen – Instagram, Whatsapp und Facebook sollen künftig nicht mehr gänzlich separat voneinander auftreten. Das ist jetzt schon ersichtlich, wird etwa bei Instagram und Whatsapp angezeigt, dass sie Facebooks Apps sind.

Deutscher Verfassungsschutzpräsident warnt vor ausländischen Fake-News

In Deutschland wird vor ausländischen Fake-News gewarnt (Symbolbild: Pixabay/ Wokandapix)

Der deutsche Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang hat vor Falschinformationen über die Corona-Krise aus dem Ausland gewarnt: Für viele Staaten sei die Corona-Pandemie eine Gelegenheit, um sich global vorteilhaft zu positionieren. Dabei verbreiten sie Desinformation, die in die bisherigen Narrative eingepflegt würde. Ohne bestimmte Länder beim Namen zu nennen, hob der Chef des Verfassungsschutzes die erhöhte Wachsamkeit seiner Behörde hervor.

Facebook verstärkt Vorgehen gegen Corona-Fakenews

Facebook geht verstärkt gegen Corona-Fake-News vor (Symbolbild: Pixabay)

Facebook wird seine Nutzer künftig benachrichtigen, wenn sie bei dem Online-Netzwerk mit gefährlichen Falschinformationen rund um das Coronavirus interagiert haben. Es gehe um Beiträge, die entfernt werden, weil sie Schaden anrichten könnten, wie Facebook mitteilte. Nutzer bekommen die Mitteilung, wenn sie einen solchen Post mit einem "Like" versehen oder kommentiert haben. Zugleich werden sie auf eine Seite der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über Coronavirus-Mythen verwiesen.

Studie: Vermehrt Verschwörungstheorien, wenig Fake News zur Corona-Krise

Symbolbild: Pixabay/ Squarespace

Auf sogenannten alternativen Nachrichtenseiten im deutschsprachigen Internet sind in der Corona-Krise laut einer Studie der Universität Münster zumindest von Jahresbeginn bis 22. März vermehrt Verschwörungstheorien statt falscher Nachrichten verbreitet worden. Kommunikationswissenschafter der Uni untersuchten für diesen Zeitraum insgesamt 120.000 Postings bei Facebook 15.000 davon stammten von alternativen Nachrichtenseiten, die sich als kritische Gegenstimme zu klassischen Medienangeboten verstehen.

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