Facebook und Google sprechen sich gegen Umsatzbeteiligung für Medien aus

Google ist wie Facebook gegen Umsatzbeteiligung von Medien (Bild: Google Zürich)

Facebook will sich wie Google gegen ein neues Mediengesetz in Australien wehren. Dies kündigte das weltgrösste Internetnetzwerk (Facebook, Whatsapp, Instagram) an und schloss sich damit der Haltung von Google an. Australien will als erstes Land weltweit die Techriesen per Gesetz dazu zwingen, Medien an ihren Umsätzen zu beteiligen. Konkret geht es darum, dass Facebook und Google für Medieninhalte, die auf ihren Seiten geteilt werden, Geld in Form von Lizenzabgaben zahlen.

Deutschland: Facebook und Instagram bannen rechtspopulistisches "Compact"-Magazin

Instagram sperrt wie Facebook das rechtslastige Compact-Magazin (Bild: Pixabay/ Webster2703)

Facebook und Instagram haben einem Bericht zufolge die Seiten des in der rechten Szene viel gelesenen "Compact"-Magazins gesperrt. Auf den entsprechenden Accounts heisst es, Seite beziehungsweise Inhalt seien nicht verfügbar. Eine Facebook-Sprecherin bestätigte den nicht angekündigten Schritt. Das Magazin ist für rechte Verschwörungsmythen bekannt. Es hatte für die am vergangenen Samstag in Berlin geplante Demonstration gegen die Corona-Politik viel Werbung gemacht.

Snapchat reiht Trump-Beiträge weniger prominent ein

Snapchat reduziert Sichtbarkeit von Trump-Einträgen (Bild Pixabay)

Der amerikanische Instant-Messaging-Dienst Snapchat will die Beiträge von US-Präsident Donald Trump künftig nicht mehr so prominent platzieren wie bisher. Sein Profil komme nicht mehr im hauseigenen "Discover"-Bereich mit vom Unternehmen ausgewählten Inhalten vor, lassen die Betreiber der Foto-App verlauten. Dort sind unter anderem Medieninhalte und News zu finden.

Kampf gegen Corona Fake-News: Whatsapp limitiert das Weiterleiten

Im Kampf gegen die Massenhafte Verbreitung von Falschinformationen zur Corona-Krise erschwert die Facebook-Tochter Whatsapp das Weiterleiten von Messages. Nutzer können Nachrichten, die schon öfter verteilt wurden (erkennbar am doppelten Pfeilsymbol links oberhalb des Textes) nur noch an einen einzigen Empfänger senden, teilte das Unternehmen mit. Damit will man den Missbrauch des Dienstes für Fake-News eindämmen.

Corona-Verharmlosung: Twitter löscht Bolsonaro-Tweets

Twitter hat zwei Tweets des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro gelöscht, in denen er den Sinn von Isolation im Kampf gegen die Corona-Pandemie in Zweifel gezogen hat. Damit habe er gegen die bei dem Kurznachrichten-Dienst geltenden Regeln verstoßen, so das US-Unternehmen. Botschaften, die den Informationen der Gesundheitsbehörden zu der Pandemie widersprächen und das Risiko einer Weiterverbreitung des Virus erhöhen könnten würden ausnahmslos gelöscht.

Innenministerium warnt vor Falschmeldungen in Sozialen Medien zu Corona-Virus

Das österreichische Innenministerium warnt vor Falschmeldungen auf Sozialen Medien zu Corona-Virus und appelliert an die Bevölkerung: „Vertrauen Sie ausschließlich den Mitteilungen der zuständigen Ministerien und öffentlichen Behörden!“ Denn in den vergangenen Stunden wurden vermehrt Falschmeldungen über soziale Netzwerke und andere Internet-basierte Kommunikationsdienste zum Corona-Virus und daraus angeblich resultierende Maßnahmen verbreitet. Wie z.B. angebliche Ausgangssperren, der Notstand, oder dass Kokain das Virus abtötet.

2,5 Milliarden Nutzer - Facebook wächst bei moderatem Gewinn

Facebook wächst ungebremst weiter (Logo: FB)

Facebook hat im vergangenen Quartal die Marke von 2,5 Milliarden aktiven Nutzern erreicht und wächst weiter schnell. Doch auch die Kosten steigen, unter anderem weil das Online-Netzwerk immer mehr Mitarbeiter braucht. Zudem erschweren Datenschutz-Regeln wie die DSGVO das Werbegeschäft. Im Schlussquartal 2019 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um ein Viertel auf gut 21 Mrd. Dollar. Der Gewinn legte zugleich aber um vergleichsweise moderate 7 Prozent auf 7,35 Mrd. Dollar zu. Das Gewinnwachstum war langsamer als Anleger es von Facebook gewohnt ist.

2020 kommen 117 neue Emojis

Das Unicode-Konsortium, das für den dazugehörigen Standard verantwortlich ist, hat die Einigung auf die neuen Piktogramme, auch als Emojis bekannt, gestern bekannt gegeben. Im Update „Emoji 13.0“ sind unter anderem Symbole wie „Ninja“, „Eisbär“ und „Menschen, die einander umarmen“ enthalten. Sie sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den meisten Plattformen verfügbar sein.

Rückblick 2019: Facebook und Co in der Pflicht

Social Media: mehr Verantwortung gefordert (Foto: pixabay.com, Geralt)

Im abgelaufenen Jahr wurde endgültig klar, dass soziale Medien in der Politik, bei der Bekämpfung von Fake News und bei Online-Betrug eine Verantwortung haben und nicht einfach zusehen dürfen. Es stellte sich jedoch mehrmals heraus, dass Plattformen wie Facebook noch immer zu wenig tun, um bei diesen Themen die Kontrolle zu erlangen.

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