Facebook intensiviert wegen EU-Wahl Vorgehen gegen Fake-News

Symbolbild: Adobe Stock

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook legt vor der Ende Mai anstehenden Europawahl bei seinen Bemühungen gegen die Ausbreitung von Falschnachrichten einen Zahn zu. So soll etwa auch ein neues virtuelles Lagezentrum eingerichtet werden, in dem Mitarbeitende der Plattform an verschiedenen Standorten zusammengeschaltet werden.

Myspace verliert bei Servermigration alle Inhalte bis 2015

Myspace von massivem Datenverlust betroffen (Logo: Myspace)

Myspace war das wohl wichtigste Social Network, bis sich Facebook durchsetzte. Zwischen 2005 und 2008 war man der Platzhirsch und Präsentationsplattform für viele Musiker, dann ging es bergab. Trotz so mancher Comebackversuche und prominenten Investoren hat das 2003 gegründete Portal Myspace seitdem nie zum Glanz alter Zeiten zurückgefunden. Die letzten bekannten Zahlen aus 2016 weisen dem Netzwerk 15 Millionen aktive Nutzer monatlich aus.

Schweizer PolitikerInnen wechseln verstärkt zu Instagram

Natalie Rickli ist aktuell die klar erfolgreichste Instagramerin (Bild: Screenshot)

Für die Schweizer PolitikerInnen wird die Bilder-Plattform Instagram als Kommunikationskanal im Wahlkampf zusehends attraktiver. Laut einer Auswertung der "Schweiz am Wochenende" verfügen bereits rund 40 Prozent aller Parlamentsmitglieder über einen eigenen Instagram-Account, was aktuell 99 Profilen entspricht.

Fakten-Check für Youtube-Suche

Hoax-Warnung: Mittel gegen Fehlinformation (Foto: youtube.com)

Im Kampf gegen Fake News und virale Verschwörungstheorien setzt Googles Videoplattform Youtube auf Fakten-Checks verifizierter Partner. Diese werden in den Suchergebnissen zu entsprechenden Themen angezeigt. Das neue Feature, das die Verbreitung von Falschinformationen eindämmen soll, ist für erste Nutzer in Indien bereits verfügbar, berichtet "CBS News". Im weiteren Jahresverlauf soll es demnach auch weltweit verfügbar werden.

Grossbritannien: Facbook sperrt Nutzerkonten wegen Verhetzung

Stoppt politische Manipulationskampagne in UK: Facebook (Logo: FB)

Das weltweit grösste Soziale Netzwerk Facebook hat nach eigenen Angaben in Grossbritannien 137 gefälschte Nutzerkonten wegen der Verbreitung hetzerischer Kommentare dicht gemacht. Die Profile auf Facebook und Instagram seien aufgrund "ihres Benehmens, nicht wegen der geteilten Inhalte" blockiert worden, erklärte dazu der für Cybersicherheit zuständige Facebook-Manager Nathaniel Gleicher.

Karrierenetzwerk Xing wächst markant dank Unternehmenskunden

Xing legt deutlich zu (Bild: Xing)

Das Karrierenetzwerk Xing erhält durch die zunehmende Zahl an Firmenkunden einen mächtigen Schub. Im vergangenen Jahr konnte die Linkedin-Rivalin vorläufigen Berechnungen zufolge ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel auf 235,1 Millionen Euro steigern. Zum Wachstum trugen vor allem die diversen Angebote bei, mit denen Xing Firmen bei der Suche nach Fachkräften unterstützt, heisst es in einer Aussendung dazu. Dabei profitierten die Hamburger auch von den jüngsten Übernahmen des Expat-Netzwerks Internations und der Recruiting-Plattform Prescreen.

Pinterest bringt Börsengang auf Schiene

Pinterest strebt an die Börse (Logo: Pinterest)

Der Online-Fotodienst Pinterest leitet offenbar seinen Börsengang ein. Das kalifornische Startup mit Zentrale in San Francisco habe einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) mit Verweis auf Brancheninsider. Das Unternehmen strebe dabei eine Bewertung von mindestens zwölf Milliarden Dollar an, heisst es. Gemäss dem WSJ könnte der IPO bereits Ende Juni erfolen.

Youtube mit neuem Bestrafungssystem bei Regelverstössen

Logo: Youtube

Die Google-Tochter Youtube hat sich für Nutzer, die gegen die hauseigenen Community-Richtlinien verstossen, ein neues Bestrafungssystem überlegt. Dieses setzt auf eine sehr einfache und durchgängige Vorgehensweise: Bei einem Regelbruch wird der betreffende User für eine Woche von jeglicher Aktivität auf dem Portal ausgeschlossen, beim zweiten Verstoss innerhalb von 90 Tagen dauert die Sperre zwei Wochen und beim dritten wird der Kanal dann permanent gelöscht.

Twitter schliesst erstmals Jahr mit schwarzen Zahlen ab

Twitter mit erstem Jahresplus (Bild: Pixabay)

Der US-amerikanische Micro-Blogging-Dienst Twitter hat erstmals in seiner Firmengeschichte ein ganzes Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen und im vierten Quartal Rekorderlöse verbucht. Die Anleger reagierten dennoch negativ auf den Finanzbericht. Schuld daran ist der enttäuschende Ausblick. Für das laufende Quartal stellt Twitter einen Umsatz zwischen 715 Millionen und 775 Millionen Dollar in Aussicht. Die Aktie fiel heute zu Handelsbeginn in den USA um 10 Prozent.

Facebook plant Verzahnung seiner Messenger-Dienste

Symbolbild: Pixabay

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook will offenbar seine Messengerdienste zusammenführen. Laut einem Bericht der New York Times (NYT) sollen die einzelnen Dienste wie Whatsapp, Instagram oder Facebook Messenger zwar als einzelne Apps weiterbestehen, jedoch soll es künftig möglich sein, auch Nutzer plattformübergreifend aus anderen Diensten zu kontaktieren. Gegenüber der BBC erklärte Facebook, es sei der Beginn eines "langen Prozesses".

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