Snapchat macht politische Werbung transparent

Snapchat: Bibliothek für Polit-Werbung (Foto: pixabay.com)

Die Social-Media-Plattform Snapchat bietet anlässlich der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 eine Bibliothek für politische Werbung an. Laut "CNN" sind so erstmals alle politischen Anzeigen auf Snapchat in einer Tabelle öffentlich abrufbar und als Download verfügbar. Damit will Snapchat-Betreiber Snap Inc. mehr Transparenz bei politischen Kampagnen schaffen.

Facebook nimmt italienischen Neofaschisten die Accounts weg

Stoppt die Hasspostings von Italiens Neofaschisten: Facebook (Logo: FB)

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook verschärft sein Vorgehen gegen Hass-Psotings. Zu spüren bekommen dies nun die beiden italienischen neofaschistischen Parteien Casapound und Forza Nuova. Diese können seit gestern auf Facebook und Instagram keine Postings mehr vornehmen. "Personen und Organisationen, die Hass verbreiten oder andere angreifen auf Basis von dem, was diese sind, haben keinen Platz auf Facebook und Instagram", hiess es seitens eines Facebook-Sprechers.

Facebook startet in den USA Geschäft mit Partnersuche

Symbolbild: Pixabay

Ein Jahr nach der ersten Ankündigung ist beim weltgrössten sozialen Netzwerk Facebook nun für den wichtigen Heimmarkt USA der Startschuss für das Geschäft mit der Partnersuche gefallen. Nutzer ab einem Alter von 18 Jahren können nun auf der Plattform ein separates Dating-Profil anlegen. Facebook schlägt dann potenzielle Partner vor – auf Grundlage seines Wissens über Interessen und Aktivitäten der Anwender. Der Start in Europa ist für Anfang kommenden Jahres geplant.

420 Millionen Telefonnummern von Facebook-Anwendern offen im Netz zugänglich

Facebook sieht sich wieder einmal mit einem Datenschutzproblem konfrontiert (Bild: HDW)

Wieder einmal rückt das weltgrösste Soziale Netzwerk wegen einem Datenschutzproblem ins Blickfeld, waren doch wieder Telefonnummern von rund 420 Millionen Facebook-Nutzern waren im Netz zugänglich. Die Datenbank scheint aus öffentlich verfügbaren Informationen zusammengestellt worden zu sein. Es ist unklar, wer sie erstellt und hochgeladen hat. Facebook beschwichtigt allerdings, es handele sich um alte Daten.

Facebook will Anzeige der Anzahl von "Likes" abschaffen

Symbolbild: Pixabay

Das weltgrösste Soziale Netzwerk Facebook will künftig offenbar nicht mehr die Anzahl der "Likes" öffentlich anzeigen. Bei der Facebook-Tochter Instagram wird bereits mit einer Abschaffung der öffentlichen Anzeige der "Like"-Zahlen experimentiert. Die Zahl der "Likes" galt lange Zeit als Statussymbol. Allerdings erzeugte die Angabe bei vielen auch den Druck, Inhalte mit potenziell möglichst hohem Popularitätswert einzustellen.

Youtube forciert Kampf gegen „Hate-Speech“-Videos

Youtube verstärkt Vorgehen gegen Hassvideos (Bild: Archiv)

Youtube geht verstärkt gegen Hassvideos und Hasskommentare auf der Videoplattform vor: Die Zahl der wegen „Hate-Speech“ gelöschten Videos habe sich im vergangenen Quartal auf über 100.000 mehr als verfünffacht, teilte Youtube-Chefin Susan Wojcicki in einem Blogeintrag mit. Im selben Zeitraum seien über 17.000 Youtube-Kanäle wegen Hassinhalten gesperrt und mehr als 500 Millionen Kommentare unter Videos entfernt worden.

Soziale Netzwerke boomen im Berufsleben

Social Media Plattformen werden immer mehr beruflich genutzt (Bild: Pixabay)

Eine gute Million Menschen in der Schweiz setzen Soziale Netzwerke wie etwa Facebook, Linkedin, Twitter oder Xing für berufliche Zwecke ein. Dies entspricht einer Steigerung von einem Viertel gegenüber letztem Jahr, wie die aktuelle Studie "Net-Metrix-Base 2019-1" belegt. Die professionelle Nutzung von Social Media erlebe einen regelrechten "Boom", so die Autoren der Untersuchung.

Jack Dorseys Twitter-Account gehackt und für rassistische Tweets missbraucht

Twitter-Chef Jack Dorsey (Bild: Wikipedia/ Davit Shankbone/ CC)

Unangenehme Überraschung für Twitter-Chef Jack Dorsey: Sein Account wurde gehackt und für die Verbreitung rassistischer und geschmackloser Tweets missbraucht, darunter auch einen Tweet über Deutschland während des "Dritten Reichs". Twitter sei sich bewusst, dass der Account des Vorstandsvorsitzenden "kompromittiert" worden sei, und untersuche den Vorfall, gab das Management des Mikroblogging-Dienstes bekannt.

Facebook will mit strengeren Regeln Transparenz bei Wahlwerbung erhöhen

Facebook führt im Vorfeld zur US-Wahl strengere Regeln ein (Bild: Pixabay)

Seit dem Skandal um mutmassliche russische Einmischung in die US-Präsidentenwahl 2016 steht das soziale Netzwerk Facebook unter hohem Druck, seine Transparenz zu verbessern. Daher will der Zuckerberg-Konzern vor der US-Präsidentschaftswahl 2020 seine Regeln zu Wahlwerbungen verstärken. "Die Menschen sollten wissen, wer versucht, ihre Wahl zu beeinflussen, und Werbekunden sollten nicht in der Lage sein zu verschleiern, wer für die Anzeigen zahlt", teilte der Internet-Gigant mit.

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