"Like Button": EuGH nimmt Websites in die Pflicht

Daumen hoch: Webseiten brauchen Einwilligung (Foto: pixabay.com, Mizter_x94)

Webseiten mit einem integrierten "Like Button" von Facebook, der die IP-Adresse von Usern überträgt, benötigen vorab eine Einwilligung des Nutzers. Zu diesem Urteil kommt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Die Richter nehmen mit ihrer Entscheidung folglich die Betreiber von Webseiten mit in die Pflicht, wobei es hierbei jedoch lediglich um die Erhebung sowie Übertragung der Daten geht. Denn die folgende Verarbeitung dieser Infos fällt alleinig in den Verantwortungsbereich von Facebook. Auch andere ähnlich funktionierende Plug-ins sind von der EuGH-Entscheidung betroffen.

Rekordstrafe halbiert Gewinn von Facebook

Facebook: Gewinn halbiert, aber Nutzerzahlen steigend (Bild: Pixabay)

Aufgrund der Milliardenstrafe, die Facebook im Skandal rund um die Weitergabe von Nutzerdaten von der US-Aufsichtsbehörde FTC aufgebrummt bekam, muss das weltgrösste soziale Netzwerk einen Gewinneinbruch hinnehmen und sich zugleich auf weitere Ermittlungen einstellen. Konkret halberte sich im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres der Überschuss nahezu auf 2,6 Milliarden Dollar.

Facebook und US-Aufsichtsbehörde einigen sich auf Milliardenvergleich

Facebook stimmt Milliardenvergleich mit US-Aufsicht zu (Bild: HDW)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge einem milliardenschweren Vergleich mit der US-Aufsichtsbehörde zugestimmt. Die Federal Trade Commission (FTC) werde heute bekanntgeben, dass der Konzern als Teil der Vereinbarung einen Vorstandsausschuss für Datenschutz einrichten werde, so Reuters mit Verweis auf Insiderkreise.

Datenschutz-Skandale von Facebook? - Kein Problem für User

Den Facebook-Nutzern scheinen die Datenskandale egal zu sein (Bild: Pixabay)

Am kommenden Mittwoch (nach 22.00 Uhr MESZ) werden Zahlen zum zweiten Quartal frische Anhaltspunkte zum aktuellen Geschäft des weltgrössten Online-Netzwerks liefern. Dabei könnte es schwieriger werden zu erkennen, wie es bei einzelnen Facebook-Diensten läuft: Das US-Unternehmen kündigte bereits an, dass in Zukunft eher die Gesamtzahl der Nutzer über alle Angebote hinweg in der Vordergrund gestellt werden soll. Neben der Facebook-Plattform gehören zum Konzern auch die Foto-Plattform Instagram und die Chatdienste Whatsapp und Facebook Messenger.

Twitter zieht bei Hasskommentaren die Schrauben an

Twitter verschärft Regeln (Bild: Pixabay)

Bei Hasskommentaren gegen Religionsgemeinschaften will Twitter künftig die Schrauben anziehen. Nachrichten sollen demnach gelöscht werden, wenn sie religiöse Gruppen mit Ungeziefer und ansteckenden Krankheiten vergleichen oder auf andere Art und Weise massiv beleidigen, teilt die Security-Abteilung des Micro-Blogging-Dienstes in einem Blogpost mit.

Instagram lässt fiese Kommentare überdenken

Bei Instagram fragt Anti-Bullying-KI nach, ob Gemeines wirklich gepostet werden soll (Bild: Pixabay)

Instagram setzt auf ein neues KI-Tool, das Anwenderen eine Nachdenkpause verschafft, wenn sie im Begriff sind, Gemeines zu posten. Das soll helfen, Cyber-Bullying zu reduzieren. "Wir wissen, dass Bullying ein Problem ist, mit dem viele konfrontiert sind, besonders junge Leute", schreibt Instagram-Chef Adam Mosseri im offiziellen Blog. Um dem besser zu begegnen, soll die Möglichkeit folgen, die Sichtbarkeit der Postings einzelner Nutzer einzuschränken.

Facebook zu Millionen-Busse wegen Umgangs mit Hasskommentaren verdonnert

Wieder einmal: Millionenbusse für Facebook (Logo: FB)

Wegen fehlender Transparenz beim Umgang mit Hasskommentaren soll das Online-Netzwerk Facebook in Deutschland eine Strafe von zwei Millionen Euro zahlen. Das teilte das deutsche Bundesamt für Justiz (BfJ) mit, das einen entsprechenden Bussgeldbescheid gegen das Unternehmen verhängt hat. Die Bonner Behörde wirft Facebook vor, dass dessen Angaben über eingegangene Beschwerden unvollständig seien. Bemängelt wird zudem, dass das Meldeformular für Beschwerden über rechtswidrige Inhalte "zu versteckt" sei.

Twitter überdeckt regelwidrige Politiker-Tweets mit Kennzeichnung

Ist ein Politiker-Tweet nicht regelkonform, wird er künftig gekennzeichnet (Symbolbild: Pixabay)

Für US-Präsident Donald Trump zählt Twitter zu den beliebtesten Werkzeuge, um sich an die Community mitzuteilen. Nun führt der Microblogging-Dienst eine Kennzeichnung für regelwidrige Politiker-Tweets ein. Konkret teilte Twitter auf seinem Firmenblog mit, bisher habe man regelwidrige Tweets stehengelassen, wenn es im öffentlichen Interesse gewesen sei, sie zu erhalten.

Seiten

Social Media abonnieren