Instagram blockiert US-Werbeagentur nach Datenmissbrauch

Instagram blockiert eine US-Werbeagentur (Bild: Pixabay)

Der Online-Dienst Instagram hat angesichts des Vorwurfs von massivem Datenmissbrauch durch die US-Werbeagentur Hyp3r den Zugriff für das Unternehmen auf seine Plattform gesperrt. Den Praktiken von Hyp3r sei nicht zugestimmt worden, erklärte Instagram. Zudem habe die Marketingfirma "gegen unsere Regeln verstossen", fügte das zum Facebook-Konzern gehörende Unternehmen hinzu.

Twitter plant "Snooze-Button" bei Mitteilungen

Symbolbild: Pixabay

Der US-amerikanische Mikrobloggingdienst Twitter testet ein neues Feature, das es Anwendern erlauben soll, ihre Benachrichtigungen auf stumm zu schalten. Der "Snooze-Button" schirmt Nutzer bis zu zwölf Stunden vor Mitteilungen ab. Benachrichtigungen erscheinen dann zwar immer noch in deren eigenem Reiter, müssen aber nicht gesehen werden. "So ein Feature ist gerade bei Twitter nachvollziehbar, wo es keinen Filter wie bei Facebook und Instagram gibt", kommentiert der Social-Media-Experte Karim Bannour.

"Like Button": EuGH nimmt Websites in die Pflicht

Daumen hoch: Webseiten brauchen Einwilligung (Foto: pixabay.com, Mizter_x94)

Webseiten mit einem integrierten "Like Button" von Facebook, der die IP-Adresse von Usern überträgt, benötigen vorab eine Einwilligung des Nutzers. Zu diesem Urteil kommt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Die Richter nehmen mit ihrer Entscheidung folglich die Betreiber von Webseiten mit in die Pflicht, wobei es hierbei jedoch lediglich um die Erhebung sowie Übertragung der Daten geht. Denn die folgende Verarbeitung dieser Infos fällt alleinig in den Verantwortungsbereich von Facebook. Auch andere ähnlich funktionierende Plug-ins sind von der EuGH-Entscheidung betroffen.

Rekordstrafe halbiert Gewinn von Facebook

Facebook: Gewinn halbiert, aber Nutzerzahlen steigend (Bild: Pixabay)

Aufgrund der Milliardenstrafe, die Facebook im Skandal rund um die Weitergabe von Nutzerdaten von der US-Aufsichtsbehörde FTC aufgebrummt bekam, muss das weltgrösste soziale Netzwerk einen Gewinneinbruch hinnehmen und sich zugleich auf weitere Ermittlungen einstellen. Konkret halberte sich im zweiten Quartal des laufenden Fiskaljahres der Überschuss nahezu auf 2,6 Milliarden Dollar.

Facebook und US-Aufsichtsbehörde einigen sich auf Milliardenvergleich

Facebook stimmt Milliardenvergleich mit US-Aufsicht zu (Bild: HDW)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook hat einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge einem milliardenschweren Vergleich mit der US-Aufsichtsbehörde zugestimmt. Die Federal Trade Commission (FTC) werde heute bekanntgeben, dass der Konzern als Teil der Vereinbarung einen Vorstandsausschuss für Datenschutz einrichten werde, so Reuters mit Verweis auf Insiderkreise.

Datenschutz-Skandale von Facebook? - Kein Problem für User

Den Facebook-Nutzern scheinen die Datenskandale egal zu sein (Bild: Pixabay)

Am kommenden Mittwoch (nach 22.00 Uhr MESZ) werden Zahlen zum zweiten Quartal frische Anhaltspunkte zum aktuellen Geschäft des weltgrössten Online-Netzwerks liefern. Dabei könnte es schwieriger werden zu erkennen, wie es bei einzelnen Facebook-Diensten läuft: Das US-Unternehmen kündigte bereits an, dass in Zukunft eher die Gesamtzahl der Nutzer über alle Angebote hinweg in der Vordergrund gestellt werden soll. Neben der Facebook-Plattform gehören zum Konzern auch die Foto-Plattform Instagram und die Chatdienste Whatsapp und Facebook Messenger.

Twitter zieht bei Hasskommentaren die Schrauben an

Twitter verschärft Regeln (Bild: Pixabay)

Bei Hasskommentaren gegen Religionsgemeinschaften will Twitter künftig die Schrauben anziehen. Nachrichten sollen demnach gelöscht werden, wenn sie religiöse Gruppen mit Ungeziefer und ansteckenden Krankheiten vergleichen oder auf andere Art und Weise massiv beleidigen, teilt die Security-Abteilung des Micro-Blogging-Dienstes in einem Blogpost mit.

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