Frankreich ermittelt gegen X wegen manipulativer Algorithmen

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In Frankreichs Metropole Paris hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen das soziale Netzwerk X (ehemals Twitter) und dessen Leitung auf Schiene gebracht. Grund dafür ist der Verdacht auf Manipulation des Plattform-Algorithmus zum Zweck ausländischer Einflussnahme, wie die zuständige Staatsanwältin bekannt gegeben hat.

Die Ermittlungen, die am Mittwoch eingeleitet wurden, richten sich sowohl gegen X als juristische Person als auch gegen die Führung des Unternehmens. Den Namen von CEO Elon Musk nannte die Staatsanwältin dabei nicht ausdrücklich.

Utah: App-Stores für Kinderschutz zuständig

Utah State Capitol: Abgeordnete verabschieden Kinderschutzgesetz (Foto: nmnm, pixabay.com)

Utah hat jetzt als erster US-Bundesstaat ein Gesetz verabschiedet, das App-Stores verpflichtet, das Alter ihrer Nutzer zu überprüfen und die Zustimmung der Eltern einzuholen, wenn Minderjährige Anwendungen auf ihre Geräte herunterladen wollen. Ähnliche Pläne gibt es in acht weiteren Bundesstaaten. Meta, unter anderem Betreiber von Facebook, Instagram und Whatsapp, hat das Gesetz initiiert, das Apple und Google, die Giganten der App-Stores, in Zugzwang bringt. Damit sind Meta und andere Plattformen fein heraus, weil sie sich die mühsame Überprüfung des Alters ersparen können.

Oberster US-Gerichtshof verhandelt mögliches Tiktok-Verbot

Symbolbild: Pixabay, Iximus

In den Vereinigten Staaten verhandelt ab heute der Oberste Gerichtshof über eine Klage der Kurzvideo-Plattform gegen ein entsprechendes Gesetz, dass die chinesische Tiktok-Mutter Bytedance dazu verpflichtet, ihr US-Geschäft bis zum 19. Januar 2025 zu verkaufen. Ansonsten werde die vor allem bei Jugendlichen beliebte App Tiktok in den USA landesweit gesperrt. Davon wären 170 Millionen Nutzer betroffen, die Hälfte der US-Bevölkerung.

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