Social Media

Island geht gegen rücksichtslose Influencer vor

Landschaft Islands ist ein begehrtes Fotomotiv (Foto: unsplash.com/André Filipe)

Island hat ein Problem mit rücksichtslosen Influencern. Diese wollen offenbar keine Regeln beachten, nur um sich in sozialen Online-Medien mit möglichst spektakulären Naturaufnahmen in Szene zu setzen. Um dem fragwürdigen Trend ein Ende zu bereiten, haben lokale Aktivisten und Tourismusanbieter wie Visit Iceland nun auf Facebook und Instagram eine eigene Aufklärungskampagne gestartet, bei der Einheimische das respektlose Verhalten mit Bildern und Videos dokumentieren können.

Tool erlaubt "Entsorgen" peinlicher Tweets

Twitter: von peinlichen Tweets distanzieren (Foto: pixabay)

Die irische Recyclingfirma Greyhound hat anlässlich des LGBTQ Pride Month ein Online-Tool veröffentlicht, mit dem Twitter-Nutzer alte Tweets "recyceln" und sich so von früherem homophobem, sexistischem oder rassistischem Verhalten distanzieren können. Die Software "Bin of Old Behaviours" soll Menschen dabei helfen, sich zu bessern und ihre Fortschritte zu zeigen. "Greyhound glaubt daran, dass jeder die Chance haben sollte, seine Gedanken zu recyceln und offener und liebevoller zu werden", meint Greyhound-Eigentümer Michael Buckley.

Facebook vor Einführung eigener Kryptowährung

Symbolbild: Fotolia/ Nmann77)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook plant mit "Libra" die Einführung einer eigenen Kryptowährung. Die Zuckerberg-Companie will am Dienstag genauere Pläne für das digitale Geld, mit dem im nächsten Jahr gestartet werden soll, offenlegen. Laut Medienberichten sollen die Verbraucher das Kryptozahlungsmittel nicht nur auf den Plattformen des Facebook-Konzerns, sondern auch anderswo im Internet verwenden können.

System erkennt Twitter-Bots sprachunabhängig

Tweet-Gewirr: Neue Anwendung schafft Klarheit (Foto: geralt, pixabay.com)

Um Twitter optimal für Big-Data-Analysen zu nutzen, wäre es günstig, die automatisierten Nachrichten von Bots selbstständig und sprachunabhängig zu filtern. Skandinavische Forscher haben nun eine Anwendung entwickelt, die einen grossen Schritt in Richtung eben dieses Ziels darstellt. Denn mit schwedischen und finnischen Daten trainiert, kann das System englische Tweets mit 98,2-prozentiger Genauigkeit als menschlich oder maschinell einstufen.

Schweizer Börsenaufsicht ermittelt gegen Asmallworld

Bild: Asmallworld

Die Schweizer Börsenaufsicht hat Untersuchungen gegen die Social-Media-Firma Asmallworld eingeleitet, da Mitglieder des Managements des börsenkotierten Unternehmens möglicherweise Aktiengeschäfte nicht gemeldete haben. Konkret werde ermittelt, ob Führungsmitglieder gegen die Pflichten zur Offenlegung von Transaktionen mit eigenen Aktien verstossen haben.

Gerichtsbeschluss zwingt Facebook zur Herausgabe von Datenschutzunterlagen

Symbolbild: Pixabay

Im Zusammenhang mit der Cambridge-Analytica-Affäre muss das weltweit grösste soziale Netzwerk Facebook aufgrund eines Gerichtsbeschlusses Unterlagen zum Umgang mit dem Datenschutz an Aktionäre aushändigen. Die Entscheidung des Richters Joseph Slights im US-Bundesstaat Delaware führte dazu, dass die Aktie des Zuckerberg-Konzerns um fast drei Prozent einbrach.

UNO tweetet zu sehr von oben herab

Richtig twittern will gelernt sein (Symbobild: Pixabay)

Die UNO muss erst lernen, mit sozialen Medien sinnvoll zu arbeiten. Wie die Organisation und ihre Mitarbeiter auf Twitter auftreten, ist einer Studie der University of Texas, San Antonio zufolge potenziell kontraproduktiv. "Statt das Publikum zu fesseln, spricht die UN von oben herab zum Publikum", sagt Studienleiter Matthias Hofferberth. Dabei könnte seiner Ansicht nach eine gute UN-"Twitplomatie" das Verhältnis unter den Staaten und somit letztlich die Welt verbessern.

Facebook löschte im ersten Quartal 2019 über zwei Milliarden Fake-Konten

Viel Arbeit mit Falsch-Konten: Facebook (Symbolbild: HDW)

Das weltgrösste soziale Netzwerk Facebook hat eigenen Angaben zufolge zunehmend mit gefälschten Nutzerkonten zu kämpfen. In den ersten drei Monaten 2019 seien fast 2,2 Milliarden Fake-Konten abgeschaltet worden, heisst es in einem Blogposting dazu. In den letzten drei Monaten 2018 seien es noch 1,2 Milliarden gewesen.

49 Millionen Instagram-Nutzer von Datenleck betroffen

Instagram: Daten von zig Millionen Nutzern waren offen (Bild: Pixabay)

Auf dem Cloudservice Amazon Web Services ist eine Datenbank gefunden worden, die Informationen von 49 Millionen Instagram-Accounts preisgibt. Darunter fallen die angegebenen Biografie-Daten, die Anzahl der Follower, ihr Aufenthaltsort und – drastischer – ihre privaten Kontaktdaten, mit dem sie ihr Konto eröffnet haben, also Email-Adresse und Telefonnummer. Mittlerweile ist die ungeschützte Datenbank offline, was wohl auch auf das Bemühen von Techcrunch zurückgehen dürfte.