Swisscom, Sunrise und Salt schalten keine Anzeigen mehr auf Twitter

Auch Salt schaltet keine Anzeigen mehr auf Twitter (Logobild: Salt)

Da die vom neuen Twitter-Chef Elon Musk losgetretene neue Redefreiheit-Maxime auf Twitter die Markensicherheit gefährde und man nicht mehr sicher sein könne, dass Twitter Werbung da anzeige, wo es zur Marke passe und dem Image nicht schade, haben zahlreiche Schweizer Unternehmen ihre Anzeigen auf Twitter gestoppt. Zu diesen Firmen zählen unter anderem die Telekom-Anbieter Swisscom, Sunrise und Salt, aber auch viele andere wie etwa Schweiz Tourismus, wie eine Umfrage von "20min.ch" ergeben hat.

Gewerbeverband fordert Überprüfung der Post wegen Akquisitionen im Bereich Software und Kommunikation

In der Kritik: Das Übernahmegehabe der Post (Bild: Kapit)

In einem Schreiben an die Eidgenössische Finanzkontrolle zeigt sich der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) besorgt über das Akquisitionsgehabe der Schweizer Post und fordert eine Überprüfung, ob der Gelbe Riese mit seinen Expansionen in private Märkte das Subventionsrecht verletze. Laut einem Bericht von "Le Temps" glaube man beim Dachverband der KMU demnach, dass derzeit viele laufende Geschäftspraktiken der Post wie etwa im IT- oder Kommunikationsbereich nicht mit ihren Leistungsaufträgen und ihrer Monopolstellung in Zusammenhang stünden.

Bundesrat will interdepartementale Koordination für Sicherheitspolitik und Cyberrisiken stärken

Symbolbild:Shutterstock

Um die Koordination bei sicherheitspolitisch relevanten Geschäften sowie bei Geschäften der Cyberrisiken zu stärken, will der schweizerische Bundesrat zum einen den Sicherheitsausschuss des Bundesrates effizienter gestalten, die Kerngruppe Sicherheit stärken und die Zusammenarbeit zwischen beiden Gremien optimieren. Zum anderen soll künftig auf den Cyberausschuss verzichtet und Fragen der Cybersicherheit von sicherheitspolitischer Dimension im Sicherheitsausschuss behandelt werden. Die neue Struktur gelte ab 2023, heisst es in einer Aussendung des Bundesrates dazu.

Nationales Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) soll Bundesamt werden

Bild: NCSC

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Cybersicherheit soll das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) in ein Bundesamt überführt werden. Und zwar soll es laut Beschluss des Bundesrates im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) angesiedelt werden. Dazu hat der Bundesrat das VBS beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) bis Ende März 2023 die Strukturen des neuen Bundesamtes zu erarbeiten.

Swisscard engagiert Linda de Winter als neue IT-Chefin

Linda de Winter (© Swisscard)

Linda de Winter ist die designierte neue IT-Chefin beim Schweizer Kreditkartenanbieter Swisscard. Sie wird das neue Amt im Frühling 2023 antreten und folgt als CIO (Chief Information Officer) Marco Bazzani nach, der das Credit-Suisse-Tochterunternehmen im Rahmen seiner langfristigen Karriereplanung verlassen wolle.

Bund gibt sich Ziele zum Einsatz der Datenwissenschaft vor

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der Bund will Datenwissenschaft künftig gezielter einsetzen, um Regierung und Verwaltung in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu hat der schweizerische Bundesrat am heutigen Freitag die Datenwissenschaftsstrategie des Bundes verabschiedet und verschiedene Aufträge erteilt.

Prix d'excellence 2022 für BFH-Absolventen in Medizininformatik

 v.l.n.r. Raoul Waldburger (Direktor BFH-TI), Alex Fahrni, Jürgen Holm (Leiter Medizininformatik), Mirna Bosnjak, Lars Anderegg, Kristian Schneider (Spitaldirektor/CEO SZB)

Das Spitalzentrum Biel (SZB) hat zum achten Mal den Prix d’excellence für die besten Abschlussarbeiten des Bachelors of Science in Medizininformatik der Berner Fachhochschule BFH verliehen. Die preisgekrönten Bachelor-Thesen der Absolventen behandeln praxisbezogene Themen wie die digitale Patientenbefragung, einen medizinischen Cloud-Kalender sowie eine IT-Architektur für die Behandlung von Patienten zu Hause.

Bundesrat will Meldepflicht für Cyberangriffe bei kritischen Infrastrukturen einführen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Der schweizerische Bundesrat will eine Meldepflicht für Cyberangriffe bei kritischen Infrastrukturen einführen. Zu diesem Zweck hat er an seiner heutigen Sitzung die Botschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Informationssicherheit beim Bund gutgeheissen und zuhanden des Parlaments verabschiedet. Die Vorlage soll die gesetzlichen Grundlagen zur Meldepflicht für Betreiber kritischer Infrastrukturen schaffen und die Aufgaben des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC) definieren, welches als zentrale Meldestelle für Cyberangriffe vorgesehen ist.

Green beschafft sich fast halbe Milliarde Franken Frischgeld für weiteren RZ-Ausbau

Green Data Center - Metro Campus Zürich (Bild: Green)

Der Schweizer Data-Center-Anbieter Green plant weitere Investitionen in Rechenzentren, um der steigenden Nachfrage von Hyperscalern und Unternehmen nach RZ-Kapazitäten nachkommen zu können. Zu diesem Zweck hat Green ein Refinanzierungspaket in der Höhe von 480 Millionen Franken mit internationalen und Schweizer Banken abgeschlossen. Die Mittel sollen es Grenn ermöglichen es Green, die Wachstumsstrategie weiter zu beschleunigen und die nächste Entwicklungsphase zu finanzieren, heisst es in einer Aussendung dazu.

DSAG-Aus- und Rückblick: "SAP muss verbindlicher werden!"

Logobild: DSAG

Das zu Ende gehende Jahr 2022 markiert für die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) und den ERP- und Cloud-Riesen SAP eine 25-jährige Zusammenarbeit mit allen Höhen und Tiefen. Auch das kommende Jahr 2023 verspricht für die Schweizer Mitgliedsunternehmen aus DSAG-Sicht spannend zu werden. Einen Rück- und Ausblick gibt nachfolgend Jean-Claude Flury, DSAG-Fachvorstand Schweiz.

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