Handy-Verbot in italienischen Klassenzimmern

Bald verboten: Handy im Klassenzimmer (Bild: Giovanna Cornelio/ pixabay)

In den italienischen Klassenzimmern gilt ab dem neuen Schuljahr im September ein allgemeines Handy-Verbot. Italiens Bildungsminister Giuseppe Valditara unterzeichnete ein Rundschreiben, das die Benützung von Mobiltelefonen, auch für Unterrichtszwecke verbietet. "Ich glaube nicht, dass man mit einem Mobiltelefon gut unterrichten kann. Und damit ist natürlich nicht die Verwendung von Tablets oder PCs gemeint, die allerdings nur unter Aufsicht des Lehrers verwendet werden dürfen", betont der Minister.

Niederlande planen Handy-Verbot im Klassenzimmer

Schüler:innen mit Smartphones: nur ausserhalb der Schulklasse (Symbolbild: Fotolia/ Syda Productions)

In den Niederlanden soll es in Schulklassen künftig ein Handy-Verbot geben, ausgenommen, Smartphones werden für die Durchführung des Unterrichts benötigt. Einen entsprechenden Regelungsentwurf hat Bildungsminister Robbert Dijkgraaf dem Parlament in Den Haag vorgelegt. Das Handyverbot soll ab kommendem Jahr greifen, bis Oktober sollen Schulen dazu individuelle Regeln aufstellen.

US-Schulen gefährden Privatsphäre der Schüler

Schulbus: Privatsphäre von Schülern in Gefahr (Foto: Markus Ronald Blechschmidt, pixabay.com)

US-Schulen und -Schulbezirke haben schätzungsweise 4,9 Millionen Beiträge geteilt, die identifizierbare Bilder von Schülern auf öffentlichen Facebook-Seiten enthalten. Sie haben damit unbeabsichtigt die Privatsphäre der Schüler gefährdet, so eine Untersuchung von Forschern der University of Tennessee. Sie nehmen an, dass rund 726.000 dieser Beiträge die Identifizierung von Schülern anhand ihres Vor- und Nachnamens ermöglicht.

Datenschützer warnen vor Dominanz von Microsoft, Google und Co an Schulen

Schule: Datenschützer warnen vor US-Big-Tech-Dominanz (Symbolbild:Steffen Bechtle)

In anbetracht des grossflächigen Einsatzes von Produkten und Diensten der US-amerikanischen "Big Tech"-Anbieter Microsoft und Google bzw. der Dominanz von US-Clouddiensten an Schulen warnt die Datenschutz-NGO Epicenter.works, die in Wien als Verein eingetragen ist, vor dem Abfliessen von Schülderdaten in die Vereinigten Staaten.

150'000 Laptops und Tablets für Österreichs Schulen

Symbolbild: Pixabay

Im kommenden Herbst sollen an die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Schulstufe rund 150'000 Laptops und Tablets ausgeliefert werden. Außerdem sollen bis 2023 alle Bundesschulen mit einer auf Glasfaser basierenden Breitbandanbindung ausgestattet sein. Dies gaben Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bildungsminister Heinz Faßmann im Rahmen eines Schulbesuches bekannt. Angekündigt wurde die Digitalisierungsoffensive in Schulen bereits vor einem Jahr, nun soll sie umgesetzt werden.

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