Warum Unternehmen mit dem Umstieg auf S/4Hana nicht länger warten sollten

Symbolbild: SAP

Bereits vor fünf Jahren brachte SAP die Software-Generation S/4Hana auf den Markt. Mit deren Programmen kann von der Materialwirtschaft über das Personal bis zu den Finanzen im Unternehmen alles gesteuert werden. Wer seine Digitalisierung vorantreiben möchte, kommt daran nicht vorbei. Die Vorgängerversion R/3 soll hingegen 2027 auslaufen und aus der Wartung genommen werden. Für Unternehmen auf der ganzen Welt wird ein Umstieg auf das neue System quasi Pflicht. Dennoch geben sich viele Firmen noch zögerlich.

Calida bezieht SAP S/4Hana aus der GIA-Cloud

Calida führt SAP S/4Hana ein (Bild: Calida/ Viktor Rolf)

Das international tätige Schweizer Wäscheunternehmen Calida mit Zentrale in Sursee führt neu SAP S/4Hana ein. Gleichzeitig lagert die Firma die neuen Systeme zur SAP-Technologie-Partnerin GIA Informatik aus. Die IT-Dienstleisterin installiert die Systeme gemäss Mitteilung in ihren Datacentern in Oftringen und Luzern und betreibt sie im Modell SAP Cloud@GIA. Die Parteien einigten sich zunächst auf einen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren bis 2023.

Schweizer Firmen treiben S/4Hana-Projekte und Digitalisierung trotz Corona-Krise weiter voran

Bild: SAP

Die Corona-Krise bringt Teile der Schweizer Wirtschaft und damit auch die schweizerischen Mitgliedsunternehmen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) in finanzielle Nöte. Gleichzeitig beschleunigt sie jedoch massgeblich die Digitalisierung. Gemäss einer Umfrage der DSAG erwarten über zwei Drittel der Befragten wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Krise auf den Umsatz ihres Unternehmens. Gleichzeitig gab das Gros der Schweizer Befragten an, dass die Anforderungen bezüglich der Digitalisierung in den Unternehmen durch die Krise zunehmen.

SAP Hana auf hyperkonvergenter Infrastrukturlösung von Fujitsu und Nutanix

Fujitus ermöglicht SAP-Hana-Integration in RZ-Infrastrukturen (Symbolbild: Fujitsu)

Auf Basis der hyperkonvergenten Lösung von Nutanix ermöglicht Fujitsu neu die Integration von SAP Hana in grössere Rechenzentrumsinfrastrukturen. SAP Hana Workloads sollen damit wesentlich Einfacher verwaltet und skaliert werden können, verspricht der japanische Elektronikriese mit Schweizer Zentrale in Regensdorf. Bei der vollständig virtuellen Lösung laufen Betriebssysteme und Hosted Software auf virtueller Hardware, heisst es.

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