Finnischer EU-Ratsvorsitz will Vorratsdatenspeicherung bei E-Privacy erlauben

Bild: Fotolia/ Niko Endres

Seit 2017 behandelt die Europäische Union die geplante E-Privacy-Verordnung. Diese gilt eigentlich als Pendant zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und sollte vor allem den Schutz von Bürgern im Internet verbessern. Konkret heisst das, dass die Datenschutzvorgaben für digitale Kommunikationswege wie Messenger verschärft werden sollen. Ausserdem soll standardmässig gegen Tracking im Netz vorgegangen werden. Nun gibt es aber einen Kompromissvorschlag der Finnen, die aktuell den Vorsitz haben und der nunmehr von Netzaktivisten und Datenschützern in die Kritik geraten ist.

Russland forciert Kontrolle über ausländische Medien und Internetkonzerne

Mit Restriktionen und Strafandrohungen versuchen die russischen Behörden die Kontrolle über das Internet zu erlangen (Bild: Fotolia/ AR130405)

Das russische Parlament geht weiter gegen ausländische Medienhäuser und Internetkonzerne vor: Die Duma beschloss in zweiter und entscheidender Lesung ein Gesetz, wonach Unternehmen mit Strafen von bis zu 18 Millionen Rubel (rund 280.000 Franken) belegt werden können, wenn sie persönliche Daten russischer Internetnutzer nicht in Russland speichern. Diese Summe gelte bei wiederholten Verstössen, teilte das Parlament in Moskau weiter mit. Im Fokus stehen vor allem Internetriesen wie Facebook und Twitter, die die Daten auf US-Servern verwahren.

Russland möchte eigene Wikipedia-Alternative lancieren

Wikipedia: Russland will eine eigene Variante schaffen (Bild: Wikipedia/CC)

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Schaffung einer russischen Alternative zum Onlinenachschlagewerk Wikipedia gefordert: Es sei besser, Wikipedia durch ein einheimisches Onlinelexikon zu ersetzen, sagte Putin. Das würde dann wenigstens verlässliche Informationen sein, die auf gute, moderne Weise präsentiert werden.

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