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Sitten testet fahrerlose Linienbusse

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Zwei autonome Elektrobusse sind neuerdings fast täglich in Sitten im Kanton Wallis unterwegs: Anders als etwa beim Google-Auto, wo bisher nur Experten mitfahren, kann in Sitten jedermann einsteigen – und zwar kostenlos. Betrieben werden die Testbusse von der Post Auto AG. Das Tochterunternehmen der Schweizerischen Post testet als weltweit erste Firma selbstständig fahrende Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr. Lenkrad oder Pedale gibt es in diesen Bussen nicht.

Tesla präsentiert neue E-Auto-Batterie für über 600 Kilometer Reichweite

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Der von negativen Schlagzeilen geplagte US-Elektroautobauer Tesla hat eine neue Batterie für eine bessere Reichweite seiner Autos vorgestellt. Die Wagen vom Typ Model S könnten damit nach europäischen Standards 613 Kilometer zurücklegen, teilte das Unternehmen mit, nach US-Normen sind es 315 Meilen. Es sei das erste Mal, dass ein E-Auto mehr als 600 Kilometer beziehungsweise 300 Meilen ohne neue Ladung fahren könne.

Schweizer Post testet ab September Lieferroboter

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Die Schweizer Post testet ab September in drei Gemeinden selbstfahrende Roboter zur Auslieferung bestimmter Waren. Die Roboter fahren auf den Trottoirs und zirkulieren im Schritttempo. Die Tests werden in der Stadt Bern, in Köniz sowie in Biberist durchgeführt, wie das Post-Tochterunternehmen Mobility Solutions AG in Bern vor den Medien bekanntgab.

Zalando plant neue Zentrale in Berlin

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Die Online-Modeplattform Zalando möchte in Berlin ihr neues Headquarter errichten. In zwei Gebäuden sollen rund 42.000 Quadratmeter Büroflächen entstehen, die Bauzeit ist mit 24 Monaten, die Baukosten sind mit ca. 100 Mio. Euro anberaumt. Generalplaner der neuen Gebäude, die im Berliner Bezirk Friedrichshain/ Kreuzberg gebaut werden, ist die Porr Design & Engineering. Die Zalando-Abteilungen waren bisher über die deutsche Hauptstadt verteilt und sollen nun in einer neuen Zentrale zusammengeführt werden.

Amazon lockt Kunden mit "Prime Day"

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Amazon veranstaltet am heutigen Dienstag, 12. Juli, wieder einen "Prime Day". Damit bezeichnet der Onlinehändler aus Seattle im US-Bundesstaat Washington eine Vergünstigung zigtausender Artikel, die allerdings nur von Prime-Mitgliedern in Anspruch genommen werden kann. Amazon versucht mit dem Prime-Angebot, Nutzer an sich zu binden. Für 49 Euro jährlich gibt es beispielsweise Zugriff auf den Videostreaming-Dienst Amazon Prime Video, ausserdem können der Audiodienst Prime Music sowie eine Kindle-Leihbibliothek benutzt werden.

US-Behörden untersuchen Unfall mit Tesla-Elektroauto

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US-Behörden untersuchen erneut einen Verkehrsunfall mit einem Wagen des kalifornischen Elektroautoherstellers Tesla: Vergangene Woche war erstmals ein tödlicher Unfall eines Tesla-Elektroautos mit eingeschalteter Autopilot-Funktion bekannt geworden. Die Behörde sei dabei, Informationen der Polizei des Bundesstaates Pennsylvania, des Unternehmens Tesla und des Fahrers des Unfallautos zusammenzutragen, sagte eine Sprecherin der Verkehrssicherheitsbehörde. Es gehe um einen Unfall, der sich am 1. Juli zugetragen habe.

Anonymous hackt Webseite des tschechischen Senats

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Anonymous hat sich am Montagabend Zugang zur Internetseite des tschechischen Senats verschafft und diese zum Absturz gebracht. Es handle sich um eine "Vergeltung" für ein jüngst beschlossenes Gesetz, das dem Finanzministerium erlaubt, bestimmte Internetseiten zu blockieren, teilte die Gruppe mit. Ziel des neuen Rechtstextes ist nach Regierungsangaben die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels. Anonymous drohte bereits heute Dienstag erneut mit Angriffen.

"Umtriebiger" Bankomat-Hack in Japan

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In Japan haben Kriminelle offenbar innerhalb weniger Stunden insgesamt 1,4 Milliarden Yen von Geldautomaten erbeutet. Dazu wurden kopierte Kreditkarteninformationen einer südafrikanischen Bank benutzt, wie die japanische Tageszeitung "The Mainichi" auf ihrer Webseite berichtet. Mit diesen Kreditkarten wurde das Tagesmaximum von jeweils rund 98.000 Yen (880 Schweizer Franken) abgehoben.