News

Toyota geht in die Luft

thumb

Der japanische Autohersteller Toyota hat angekündigt, rund 50 Millionen Yen – umgerechnet etwa 440.000 Franken – in Technologie für fliegende Autos zu investieren. Bislang wurde das Projekt "Skydrive" vor allem mit Crowdfunding finanziert. Das rund 2,9 Meter lange und 1,3 Meter breite Gefährt soll das "kleinste fliegende Auto" der Welt werden. Laut Entwicklern kann es theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen, während es etwa zehn Meter über der Erde schwebt.

Neues iPad Pro ab Anfang Juni

thumb

Apple plant angeblich, Anfang Juni ein neues iPad Pro vorzustellen: Das 10,5 Zoll grosse Tablet soll auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert werden, die am 5. Juni startet. Ausserdem könnte Apple dort einen smarten Lautsprecher mit Display enthüllen, mit dem der Konzern mit Amazons Echo konkurrieren möchte. Dieses Gerät soll derzeit schon von Apple-Mitarbeitern getestet werden.

Deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugsverdacht bei Onecoin

thumb

Anleger aus Deutschland haben hunderte Millionen in die Internetwährung Onecoin investiert, jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld wegen Betrugsverdachts. Der Sprecher der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, Klaus Pollmann, sagte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur, die Behörde ermittle gegen sieben Beschuldigte aus dem Umfeld der Digitalwährung. Der Vorwurf lautet auf gewerbs- und bandenmässigen Betrug.

Spotifys Musikangebot soll auf Piraterie aufgebaut sein

thumb

Streamingdienste wie Spotify oder Apple Music haben einen gehörigen Anteil daran, dass die Musikpiraterie in den letzten Jahren massiv abgenommen hat. Was dabei gerne übersehen wird, ist dass diese Services Anfangs alles andere als unumstritten waren, manche Industrievertreter sahen darin nur eine weitere, gut getarnte Form der Piraterie. Ein kommendes Buch könnten den Kritikern nun neuen Zündstoff geben.

Google und Facebook gingen Betrüger auf den Leim

thumb

Dass Privatpersonen einem Internetschwindel aufsitzen, hört man öfters. Wenn es jedoch Unternehmen wie Google und Facebook erwischt haben soll, bleibt ein wenig Erstaunen zurück. Ein Mann aus Litauen soll die IT-Riesen mit einem ausgeklügelten Betrugsschema um 100 Millionen US-Dollar erleichtert haben. Die Verhaftung des Mannes war schon im März bekannt worden. Damals hatten die Behörden nicht bekannt gegeben, um wen es sich bei den Opfern handelt.

Instagram verzeichnet bereits 700 Millionen User

thumb

Das Facebook-Imperium wächst munter weiter: Laut neuesten Zahlen des Konzerns legt vor allem die Fotoplattform Instagram immer schneller zu. Sie kommt mittlerweile auf 700 Millionen Teilnehmer, wobei hier "monatlich aktive User" gezählt werden. Alleine zwischen vergangenem Dezember und diesen April gesellten sich 100 Millionen neue Nutzer hinzu. Für den Sprung von 400 auf 500 Millionen hatte man ein halbes Jahr benötigt, für das Wachstum von 300 auf 400 Millionen noch acht Monate.

FBI sucht Maulwurf nach CIA-Enthüllungen

thumb

Die US-Bundespolizei FBI sucht Medienberichten zufolge einen Insider, der Unterlagen des Auslandsgeheimdienstes CIA an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben haben soll. Das Leak war nach Ansicht der Ermittler nicht das Werk eines feindlichen Staates, wie die "New York Times" am Mittwoch (Ortszeit) berichtete. Das FBI wolle nun jeden verhören, der Zugang zu den Informationen hatte. Das seien mindestens einige Hundert Menschen. Möglich sei auch, dass die Dokumente von einem Server eines externen Auftragnehmers stammten.

Zug erhält die ersten selbstfahrenden Shuttles in der Schweiz

thumb

Im Kanton Zug werden ab Sommer erstmals selbstfahrende Shuttlebusse in ein bestehendes Verkehrs- und Mobilitätssystem integriert. Die Busse werden im Rahmen des Pilotversuchs im normalen Strassenverkehr unterwegs sein. Zusammen mit Vertretern von Mobility Carsharing, Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB), Stadt Zug und Technologiecluster Zug enthüllte Andreas Meyer, CEO der SBB, gestern Dienstag am Bahnhof Zug den Prototyp des selbstfahrenden Fahrzeugs namens "Olli".

Neues US-Headquarter für Spotify

thumb

Der schwedische Musikstreamingdienst Spotify verlegt seine US-Zentrale in einen Wolkenkratzer im wiederaufgebauten World Trade Center in New York. Mit dem Umzug Anfang kommenden Jahres sichere Spotify gut 830 bestehende Arbeitsplätze und schaffe 1.000 neue, teilte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mit. Der Musikstreamer wächst derzeit vor allem in den USA rasant. Dort hat sich die Zahl der Abonnenten allein im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt.