Bezahlen mit Smartphone in der Schweiz immer beliebter

Symbolbild: Pixabay

Lange fristete mobiles Bezahlen in der Schweiz ein Nischendasein. Das hat sich in den letzten zwei Jahren geändert, wie eine Studie der Hochschule Luzern zeigt. So sind inzwischen bereits 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung über 15 Jahren beim derzeit meistgenutzten Anbieter registriert. Auch die Zahl der Transaktionen hat sich gegenüber dem Vorjahr gemäss der Untersuchung verdreifacht. Noch immer aber gibt es regionale und geschlechterspezifische Unterschiede in der Nutzung.

61 Prozent der Schweizer Studierenden verwenden Twint als Zahlungsmittel

Foto: Twint

Zwar stellen Debit- und Kreditkarten bei Schweizern beim Einkaufen nach wie vor die am meisten genutzten bargeldlosen Zahlungsmittel. Doch das Bezahlverfahren Twint holt offensichtlich an Beliebtheit auf. Bei Studenten sei es bereits das bevorzugte Zahlungsmittel, wie eine Umfrage von Ipsos im August dieses Jahres bei 800 Personen aus allen Schweizer Sprachregionen belegt.

Amazon lässt Shop-Kunden per Handfläche bezahlen

Handflächen-Scanner: Hand darüber halten und fertig (Foto: one.amazon.com)

Zahlungen einfach kontaktlos mit der eigenen Handfläche bestätigen: Das verspricht die vom Online-Versandhandelsriesen Amazon vorgestellte neue Technologie "Amazon One". Sie startet zunächst in zwei "Amazon Go"-Stores in Seattle, wo sie als Zugangskontrolle dient. Auf Dauer ortet Amazon breites Anwendungspotenzial für alltägliche Dinge wie Bezahlen, das Nutzen von Treueprogrammen, den Eintritt in Event-Locations wie Stadien oder auch das Einstechen in der Arbeit.

Twint will sich mit neuer Organisation zum neuen Zahlungsstandard in der Schweiz entwickeln

Twint-Terminal (Bild: zVg)

Berührungslose Zahlungsmittel haben in der Corona-Krise stark zugelagt. Davon will auch die Bezahl-App Twint profitieren und mit Hilfe einer umgebauten Führungsetage sowie mit zusätzlichen Produkten und Funktionalitäten zum neuen Zahlungsstandard der Schweiz werden und das Niveau der heutigen Debitkarten-Benutzung erreichen.

Loyaltek und Paynovate lancieren Unity Card für Behörden

So sieht die Unity Card aus (Bild: zVg)

Mit der "Unity Card" haben die belgischen Fintechs Loyaltek und Paynovate in Reaktion auf Covid-19 ein bargeldloses Zahlungsmittel aufgelegt, das es Behörden erleichtern soll, die schnelle finanzielle Unterstützung von Bevölkerungsgruppen, welche von der Pandemie am stärksten betroffen sind, zu gewährleisten. Hierzu zählen Menschen, die für Nahrungsmittel und weitere Produkte des Grundbedarfs derzeit nur schwer aufkommen können sowie Organisationen, die aufgrund vorübergehender Schliessungen in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind.

Wirecard wird Entwicklungspartner von SAP zur Förderung neuer Kundenerlebnisse

Wirecard, ein deutsches Zahlungsdienstleistungsunternehmen mit Sitz in Aschheim bei München und SAP vertiefen die Zusammenarbeit mit dem Ziel, neue gemeinsame Entwicklungen in den Bereichen New Mobility, Retail und Sport zu realisieren. Wirecard wird seine Technologien mit einzelnen Produktsparten von SAP kombinieren, um gemeinsame Lösungen auf den Markt zu bringen, um die „Customer Journey“ zu vervollständigen und für neuartige, digitale Kundenerlebnisse zu sorgen.

Black-Friday-Nachtrag: "Die Probleme lagen nicht bei Twint"

Symbolbild: Twint

Schweizer Online-Händler wie Digitec Galaxus haben am Black Friday das mobile Zahlungssystem Twint zeitweise deaktiviert, da es im Checkout immer wieder zu Problemen gekommen ist. Nun stellt die Datatrans, die im Auftrag von E-Shops Zahlungsabwicklungen durchführt, klar, dass für diese Störungen bei der Online-Bezahlung nicht Twint selber verantwortlich war, sonden auf einen Fehler bei Datatrans zurückzuführen seien.

Apple erstickt Fremd-Cyberwallets auf iPhones

Apple Pay: Dienst erstickt andere Cyberwallets (Foto: apple.com)

Elektronikriese Apple verwehrt Konkurrenten auf iPhones den Zugang zu seiner Technologie für mobiles Zahlen, um seine eigene Cyberwallet Apple Pay zu fördern. Laut einem Bericht von "Quartz" können andere Unternehmen Apples NFC-Technologie nicht verwenden, die unter anderem für kontaktlose Zahlungen verwendet wird.

Twint Gründungsmitglied der European Mobile Payment Systems Association

Mobile Payment: Sieben europäische mobile Zahlungssysteme schliessen sich zusammen (Symbolbil: SSF)

Sieben mobile europäische Zahlungssysteme schliessen sich zur European Mobile Payment Systems Association (Empsa) zusammen. Der Hauptsitz der Vereinigung soll in Zürich sein. Präsidiert wird die Empsa durch Twint-Verwaltungsratspräsident Søren Mose. Eine der Hauptaufgaben der Empsa sei die Interoperabilität der mobilen Zahlungssysteme über die Landesgrenzen hinweg. Zusammen vereinigen die sieben Unternehmen rund 25 Millionen registrierte Nutzer, über eine Million Akzeptanzstellen und rund 350 die Systeme unterstützende Banken.

Bluecode positioniert sich als Alternative zu Apple Pay

Bluecode-CEO Christian Pirkner (© Bluecode)

Der österreichisch-schweizerische mobile Bezahldienst Bluecode mit Sitzen in Lachen am Zürichsee und Wien will sich als europäische Alternative zu Apple Pay und Google Pay positionieren. Bluecode sei derzeit in Österreich und Deutschland verfügbar, werde heuer aber noch in mehreren Ländern – wahrscheinlich Spanien, Irland, Ungarn und Italien – starten, erklärte Bluecode-Chef Christian Pirkner.

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