Computermodell für rasche Alzheimer-Diagnose

Alzheimer: künftig mit Online-Tool zu diagnostizieren (Foto: pixabay.com, geralt)

Es braucht viel Zeit und Geld, um eine Alzheimer-Diagnose zu erstellen. Forscher der Boston University haben jetzt ein neues Tool entwickelt, das diesen Vorgang automatisieren und schliesslich online durchführbar machen könnte. Das mit maschinellem Lernen ausgestattete Berechnungsmodell kann eine kognitive Beeinträchtigung mittels der Tonaufzeichnungen von neuropsychologischen Tests erkennen. Ein persönlicher Termin ist dafür nicht notwendig. Die Forschungsergebnisse wurden in "Alzheimers Disease & Dementia" veröffentlicht.

Wie Maschinelles Lernen im Unternehmen gelingt

Symbolbild: Pixabay/The Digital Artist

Gerade im Forschungsfeld Künstliche Intelligenz (KI) und ihrer Teildisziplin, dem Maschinellen Lernen (ML), liegen die Schweiz und Europa im Allgemeinen gut im Rennen. Dies bestätigte auch Philippe Cudré-Mauroux, Direktor des Exascale Infolabs und Professor für Informatik an der Universität Fribourg, in einem Gespräch mit der Plattform "Fokus". Der Experte für Nextgen-Infrastrukturen für Big Data und KI räumt jedoch ein, dass Europa und die Schweiz beim praktischen Einsatz der modernen KI- und ML-Modelle im Vergleich zum Spitzenreiter USA und der starken Konkurrenz China zurückliegen.

Soft-Roboter bekommt flexiblen Muskel verpasst

Aufbau und Test eines flexiblen Sensors im Labor (Foto: Nakajima et al.)

Forscher an der University of Tokyo haben einen Sensor für Soft-Roboter entwickelt, dessen Seele ein Gummischlauch ist. Er ist mit Kohlenstoffpartikeln angereichert, sodass er eine geringe elektrische Leitfähigkeit hat. Umhüllt ist er von einem Geflecht aus Draht. Wenn dieses Gebilde gestreckt beziehungsweise zusammengedrückt wird, wie es bei künstlichen Muskeln geschieht, verändert sich der elektrische Widerstand des Schlauchs. Dies lässt sich nutzen, um den Muskel zu steuern, sodass er möglichst wenig belastet wird und sich an die Umgebung anpasst.

Künstliche Intelligenz: Maschinen lernen Chemie

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren Einzug in den Alltag von Menschen gehalten, sei dies beim autonomen Fahren, der Übersetzung von Fremdsprachen oder in der medizinischen Diagnostik. Auch in der chemischen Forschung sind die Bestrebungen gross, künstliche Intelligenzen, maschinelles Lernen genannt, effektiv anzuwenden. Chemiker konnten solche Technologien bereits erfolgreich einsetzen, um die Eigenschaften einzelner Moleküle vorherzusagen – was es ihnen erleichtert, die herzustellenden Verbindungen auszuwählen.

Maschinelles Lernen: Kreislaufversagen voraussagen

Mit der neuen Methode liesse sich die Anzahl der Alarmen auf einer Intensivstation auf einen Zehntel reduzieren (Symbolbild). (Bild: Kiryl Lis / Adobe Stock)

Forschende der ETH Zürich und des Inselspitals Bern entwickelten eine Methode, mit der Kreislaufversagen von PatientInnen auf der Intensivstation mit hoher Zuverlässigkeit vorhergesagt werden kann. Medizinisches Personal kann so früher intervenieren. Dem Ansatz zugrunde liegt die Auswertung umfangreicher Patientendaten durch Methoden des maschinellen Lernens.

Fertigung: How much is it

Bild: V-Research

Der heutige Maschinenbau hat in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) eine lange Geschichte. Da in der Produktentwicklung circa 70 Prozent der Produktkosten entschieden werden, sind gut fundierte Entscheidungen heute unabdingbar. Diesbezüglich entwickelt V-Research (Fachhochschule Dornbirn) eine Lösung, die basierend auf CAD und Maschinendaten mittels maschinellen Lernens den Konstrukteur in Entscheidungen hinsichtlich kostenoptimierter Toleranzierung von Bauteilen unterstützt.

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