Marktforschung

Chat-Dienst Wechat knackt Marke von einer Milliarde Nutzern

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Der von Tencent betriebene Instant-Messaging Dienst Wechat, der vor allem in China omnipräsent ist, hat die symbolische Marke von einer Milliarde Nutzern durchbrochen. Dies verkündete Tencent-Chef Pony Ma am Rande des Nationalen Volkskongresses in Peking. Damit habe Wechat bei den monatlich aktiven Nutzern eine "entscheidende" Schwelle hinter sich gelassen.

"Superzyklus" für iPhone X abgeblasen

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Die Investmentbank JP Morgan hat ihre Absatzprognose zum iPhone X bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen gesenkt – und zwar deutlich: Laut den Analysten sollen im laufenden Quartal nur mehr 15 Millionen iPhone X verkauft werden. Ende Januar war man noch von 20 Millionen ausgegangen, im Vorjahr lag die Prognose für das erste Quartal 2018 gar noch bei 40 Millionen Stück. Im Klartext bedeutet das, dass der einst prognostizierte "Superzyklus" für die laufende iPhone-Generation abgeblasen ist.

Frauen fühlen sich in Handy-Games unwillkommen

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Frauen laden sich derzeit so oft wie nie zuvor Games für ihr Smartphone herunter und spielen diese ausgiebig. Eine grosse Mehrheit fühlt sich in den Spielen jedoch nicht repräsentiert und letztlich unwillkommen. Das zeigen zwei aktuelle Erhebungen von Refinery29 und Newzoo, die in Kooperationen mit Google Play durchgeführt wurden.

Social Media: Ein Viertel der Schweizer schaltet nie ab

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Für Film-, Audio-, News- oder Social-Media-Produkte ist heute überall und jederzeit mindestens eine Empfangsquelle verfügbar. Laut dem Bundesamt für Statistik nutzen denn auch bereits 73 Prozent der Anwender das Internet unterwegs. Wer Ruhe will, muss bewusst eine Berieselungspause einschalten. Genau das gelingt aber nur den Wenigsten SchweizerInnen, wie eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienstes Comparis.ch anlässlich des heutigen "Ohne-Facebook-Tages" aufzeigt.

Kinder sind nach Mitternacht noch im Social Web

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Bereits im Alter von elf Jahren sind Kinder derart süchtig nach Social-Media-Angeboten, dass sie sich täglich auch noch einmal nach Mitternacht in ihre Accounts einloggen und Neuigkeiten checken. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Grossbritannien gemeinsame durchgeführte Studie der britischen Organisationen The Children's Society und Youngminds.

Deutscher Smartphone-Markt generiert über 30 Milliarden Euro

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Das Smartphone hat in Deutschland einen Milliarden-Markt etabliert. Insgesamt werden laut Digitalverband Bitkom in diesem Jahr rund um das Smartphone 33,3 Mrd. Euro etwa mit Datendiensten, Apps und Infrastruktur sowie der Geräte in Deutschland generiert. Dabei entfallen knapp 60 Prozent der Umsätze auf Daten- und Sprachdienste (19,7 Mrd. Euro). 10,1 Mrd. Euro nehmen die Hersteller der Endgeräte ein, in die Netzinfrastruktur fliessen 2 Mrd. Euro, auf Apps entfallen 1,5 Mrd. Euro.

Weltweite Smartphone-Verkaufszahlen erstmals rückläufig

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Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurden knapp 408 Millionen Smartphones an Endnutzer verkauft, wie das IT-Research und Beratungsunternehmen Gartner errechnet hat. Dies entspricht einem Rückgang von 5,6 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016 und damit der erste Rückgang im Jahresvergleich seit Gartner im Jahr 2004 mit der Analyse des weltweiten Smartphone-Marktes begann.

Durch Cybercrime verursachter wirtschaftlicher Schaden steigt auf 600 Mrd. Dollar

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Die ökonomischen Schäden, die durch Cyberkriminalität angerichtet werden, nämlich langsam astronomische Ausmasse an. Gemäss einer Studie, die die auf Computer-Sicherheit fokussierte Unternehmung McAfee und das Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) publiziert haben, ist er auf weltweit 600 Mrd. Dollar (560 Mrd. Schweizer Franken) angestiegen. Wobei die grösste Gefahr von russischen und nordkoreanischen Hackern ausgehen, wie es in der Untersuchung heisst.

Alibaba und Tencent investierten 2017 über zehn Milliarden Dollar in Übernahmen

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Die beiden chinesischen Amazon-Konkurrenten Alibaba und Tencent sind im Kaufrausch und versetzen damit die Einzelhändler in Angst und Schrecken: Seit Beginn des vergangenen Jahres haben die beiden Internet-Giganten mehr als zehn Milliarden US-Dollar für Übernahmen ausgegeben und damit sowohl ihren Online-Handel als auch das stationäre Geschäft ausgebaut. Die aggressive Expansionsstrategie von Alibaba und Tencent löse Besorgnis bei den Einzelhändlern aus, erklärte Jason Yu, Manager des Marktforschungsunternehmens Kantar Worldpanel, in Shanghai.