Malware "Crackonosh" schürft zwei Mio. Dollar

Cyber-Krimineller: 'Crackonosh' schürft Kryptogeld (Bild:Proofpoint)

Die mindestens seit Juni 2018 ihr Unwesen treibende Kryptomining-Malware "Crackonosh" hat sich inzwischen weltweit verbreitet und findet sich vor allem in gestohlenen Kopien von beliebten Spielen. Laut dem IT-Security-Anbieter Avast hat sie ihren Urhebern bereits über zwei Millionen Dollar in der Kryptowährung Monero von über 222.000 infizierten Systemen eingebracht.

Makro-Malware: Perfide Schädlinge in Dokumenten

Symbolbild: iStock

Makro-Malware hat mit dem Aufkommen ausgefeilter Social-Engineering-Taktiken und der Popularität von Makroprogrammen ein Comeback erlebt. Für Cyberkriminelle sind vor allem Microsoft Office-Makros aufgrund der enorm grossen MS-Office-Nutzerbasis ein attraktives Ziel. Häufig nutzt Makro-Malware die VBA-Programmierung (Visual Basic for Applications) in Microsoft Office-Makros, um Viren, Würmer und andere Formen von Schadware zu verbreiten, und stellt damit ein erhebliches Risiko für die Unternehmenssicherheit dar.

USA: Handys für Sozialschwache verseucht

ANS UL40: mit Adware für viele US-Bürger inklusive (Foto: assurancewireless.com)

Handys des Typs UL40 von American Network Solutions (ANS), die einkommensschwache US-Amerikaner im Rahmen des "Lifeline Assistance"-Programms bekommen, haben vorinstallierte Malware. Das bestätigt eine Analyse eines Geräts von Nathan Collier, Senior Malware Intelligence Analyst bei Malwarebytes. Nutzer werden dadurch mit Pop-up-Werbung überflutet, was die Geräte für die Internet-Nutzung weitgehend unbrauchbar macht. Geförderte Handys, die gegen eine digitale Kluft helfen sollen, scheinen leider öfters derart vorverseucht.

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