Emoji-User verbergen eigenen Gemütszustand

Emojis: Sie gibt es inzwischen für sämtliche Lebenslagen (Foto: Kevin Sanderson, pixabay.com)

Wer anderen auf elektronischem Weg bittere Wahr- oder Unwahrheiten an den Kopf wirft, garniert sie gern mit einem versöhnlich wirkenden Emoji. "Da Online-Sozialisierung immer häufiger wird, haben sich die Menschen daran gewöhnt, ihre Ausdrücke zu verschönern und die Angemessenheit ihrer Kommunikation zu überprüfen", sagt Moyu Liu von der Universität Tokio, die sich wissenschaftlich intensiv mit der Emoji-Vergabe befasst hat. "Mir wurde dabei klar, dass wir dadurch den Kontakt zu unseren authentischen Emotionen verlieren können."

App "Empathic" hilft Nonverbalen im Alltag

MRT: Sprachverlust ist häufig Resultat eines Schlaganfalls (Foto: unsplash.com, Accuray)

Die neue App "Empathic" des irischen Entwicklers Seamlesscare deutet Emotionen bei nonverbaler Kommunikation mithilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI). Das Unternehmen nennt Schlaganfallpatienten, Autisten und Opfer einer Gehirnverletzung als mögliche Zielgruppen. Verfügbar ist die Applikation für alle gängigen Betriebssysteme.

UMB führt Freiburgische Verkehrsbetriebe auf neue Kommunikations- und Kollaborationslösung

Zug der TPF (Bild: TPF)

Die innerschweizerische IT-Dienstleisterin UMB mit Sitz in Cham hat bei den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF) eine neue Telefonie- und Kollaborationslösung auf Basis von Microsoft Teams eingeführt. Damit verfügten die TPF nun gemäss Mitteilung über eine zentralisierte, einheitliche Cloud-Kommunikationslösung, die eine Vielzahl an Zusammenarbeits-Tools vereine und Entwicklungsperspektiven mit Investitionsschutz biete.

Neue Plattform für die elektronische Kommunikation im Flam-Vollzug

Sitz des Seco in Bern (Bild: Seco)

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) will gemäss einer Aussendung zusammen mit den Sozialpartnern und den Kantonen Vollzugsverbesserungen der flankierenden Massnahmen (Flam) weiter vorantreiben. Mit dem Start des Betriebs der Plattform für die elektronische Kommunikation im Vollzug der Flam sei nun ein weiterer wichtiger Schritt in die Digitalisierung unternommen worden, heisst es.

Smartphones werden zu Beziehungskillern

Treffen: Smartphones drängen sich oft zwischen Partner (Foto: StockSnap, pixabay.com)

88 Prozent der verheirateten Inder sehen ihre Beziehung durch übermässige Smartphone-Nutzung beeinträchtigt, wie eine Umfrage des chinesischen Smartphone-Herstellers Vivo zeigt. 67 Prozent gestehen ein, dass sie ihre Smartphones auch dann nutzen, wenn sie Zeit mit ihrem Ehepartner verbringen. Und 89 Prozent sprechen seltener mit ihren Partnern. Andererseits möchten 84 Prozent mehr Zeit mit ihren Partnern verbringen

Viralität von Content lässt sich vorhersagen

Schematische Darstellung von Viralität: erfolgreicher Content ist kein Zufall mehr (Bild: fit.edu)

Forscher des Florida Institute of Technology haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich vorhersagen lässt, ob ein Bild oder Video in sozialen Medien viral wird. Das neue Instrument basiert auf Hawkes-Prozessen, den mathematischen Prinzipien, die das Timing des Teilens von Inhalten, wie Reposts und Retweets, modellieren. So lässt sich laut den Experten erkennen, ob beliebte Inhalte zumindest für einen bestimmten Zeitraum noch beliebter werden.

EU: Durch 5G-Technik wird Handy-Flugmodus zum Auslaufmodell

Bild: Pixabay

Mit aktualisierten Regeln zur mobilen Kommunikation in Flugzeugen öffnet die Europäische Kommission (EU) das Tor zu ungestörten Handy-Gesprächen in der Luft. Möglich wird dies durch den jüngsten Mobilfunkstandard 5G, wie der Binnenmarktkommissar der EU, Thierry Breton, bekanntgab. Fluggesellschaften könnten nun diese Technologie an Bord bereitstellen und so das Surfen, Schicken von Kurznachrichten und Telefonieren gewährleisten, so Breton.

Connected-TV-Werbung erlebt Aufschwung

Werbespots auf allen Kanälen: Unternehmen springen auf den Zug auf (Foto: Riki32, pixabay.com)

US-Unternehmen wollen ihr Budget für Connected-TV-Werbung (CTV) bis 2023 um 44 Prozent zu erhöhen, um die wachsende Verbraucherakzeptanz zu nutzen, wie eine Umfrage des Medienanalysten Appsflyer zeigt. CTV ist auf Fernsehgeräte zugeschnitten, die irgendeine Verbindung zum Internet haben, entweder mit einem Zusatzgerät wie dem Amazon Firestick oder direkt mit einem solchen Zugang ausgestattet sind. Das Wachstum von CTV-Geräten und -Plattformen hat das Interesse und die Beliebtheit für Werbung geweckt

Deutschland: Datenfluss nach Russland vollständig gekappt

Daten: Deutsche Unternehmen kappen Informationsfluss nach Russland (Bild: pixabay.com, xresch)

Deutsche Unternehmen verarbeiten praktisch keine Daten mehr in Russland, wie der Digitalverband Bitkom im Nachklang einer Umfrage unter 503 Unternehmen aus allen Branchen ab 20 Beschäftigten informiert. Danach transferiert kein einziges Unternehmen mehr personenbezogene Daten nach Russland, um sie zum Beispiel dort von externen Dienstleistern verarbeiten zu lassen.

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