Apertus: Von ETHZ, EPFL und CSCS entwickeltes Sprachmodell nun verfügbar

Forschende der EPFL, ETH Zürich und des CSCS haben das grosse Sprachmodell Apertus entwickelt – es ist eines der grössten offenen LLMs und eine Basistechnologie, auf der andere aufbauen können. (Bild: EPFL, ETH Zurich, CSCS / Molinari Design)

Die ETH Zürich, die EPFL, ETH Zürich und das Schweizerische Supercomputing-Zentrum (CSCS) in Lugano haben im vergangenen Juli bekanntgegeben, dass sie gemeinsam ein grosses Sprachmodell (Large Language Model, LLM) entwickeln. Nun ist dieses Modell verfügbar. Es soll laut Mitteilung künftig als Grundlage dienen, auf der Entwickler:innen und Organisationen künftige Anwendungen – wie Chatbots, Übersetzungssysteme oder digitale Lernwerkzeuge – aufbauen können.

Interaktive KI nimmt Forschern die Arbeit ab

KI-Tool: "LLM4SD" managt Analyse von riesigen Datenmengen (Foto: pixabay.com, Brian Penny)

Forscher der Monash University haben ein neues, grosses KI-Sprachmodell entwickelt, das grundlegende Schritte der wissenschaftlichen Forschung durchführen kann. Das KI-System namens "LLM4SD" kann zum Beispiel nützliche Informationen aus der Forschungsliteratur abrufen und basierend auf der Datenanalyse Hypothesen aufstellen. Dieses Tool ist frei verfügbar und Open Source, so die Wissenschaftler.

EU-Forschungsprojekt OpenGPT-X veröffentlicht grosses KI-Sprachmodell "Teuken-7B"

Symbolbild: Pixabay/Geralt

Das europäische Forschungs- und Entwicklungsprojekt OpenGPT-X hat unter dem Namen "Teuken-7B" ein grosses KI-Sprachmodell veröffentlicht und auf der Plattform "Hugging Face" als Open-Source-Software frei zum Herunterladen bereitgestellt.

KI-Sprachmodelle unterstützen bei Reviews

Bibliothek: Weg zum Buch dauert in der Regel lange (Foto: pixabay.com, Michal Jarmoluk)

Grosse Sprachmodelle, sogenannte "Large Language Models" (LLMs) können einen grossen Beitrag zum Verfassen von Reviews zu wissenschaftlichen Publikationen leisten, sagen Forscher der Stanford University. Laut dem Pulitzer-Preisträger Chris Mooney geht es nur darum, dass sich die besten Ideen durchsetzen. Peer Reviews gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Pro Jahr werden rund 5,14 Millionen wissenschaftliche Artikel veröffentlicht. Für die Reviews werden bisher über 100 Millionen Stunden Arbeitszeit investiert.

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