Amazon im Visier von Washingtoner Generalstaatsanwalt

Muss wieder einmal vor Gericht: Amazon (Bildquelle: Yender Gonzalez auf Unsplash.com)

Der Generalstaatsanwalt der US-Hauptstadt Washington hat den Onlinehandelsriesen Amazon wegen des Vorwurfs, seine marktbeherrschende Stellung zu missbrauchen, geklagt. Amazons Onlinehandelsplattform profitiere von Amazons wettbewerbsfeindlichen Geschäftspraktiken und sei durch sie geschützt, heisst es in der am gestrigen Dienstag eingereichten Klage von Generalstaatsanwalt Karl Racine. Amazon kontrolliere zwischen 50 und 70 Prozent des Onlinehandels in den USA und sorge für künstlich aufgeblähte Preise.

Nach Facebook und Amazon: Deutsches Bundeskartellamt forciert Verfahren gegen Google

Nach Facebook und Amazon trifft nun Google ein Verfahren der deutschen Kartellbehörde (Logo: Google)

Nach Facebook und Amazon hat das deutsche Bundeskartellamt nun auch Verfahren gegen Google eingeleitet. Zum einen gehe es um ein Verfahren zur Feststellung der marktübergreifenden Bedeutung des US-Konzerns, teilten die deutschen Kartellwächter am heutigen Dienstag mit. Darüber hinaus wurde ein zweites Verfahren gestartet, das sich eingehend mit den Datenverarbeitungskonditionen von Google befasst.

Amazon wiederum im Visier von deutschem Kartellamt

Amazon erneut im Visier der deutschen Kartellbehörden (Bild: Yender Gonzalez auf Unsplash)

Das deutsche Bundeskartellamt hat ein neues Verfahren gegen den US-Onlineriesen Amazon eingeleitet. Die Bonner Kartellwächter greifen dazu auf neue Regelungen im Wettbewerbsrecht zurück, die ihre Rolle stärken sollen. Damit könnten die Wettbewerbshüter früher als in der Vergangenheit eingreifen, wenn sie bei Amazon wettbewerbsgefährdende Verhaltensweisen feststellen sollten.

App-Store-Streit Epic versus Apple nun auch in der EU angekommen

Apples Streit mit Epic ist bei der EU angekommen (Bildquelle: Wikipedia/Coolcaesar/ CC BY SA 3.0)

Der Spieleentwickler Epic eröffnet in seinem festgefahrenen App-Store-Streit mit Apple eine neue Front in der Europäischen Union. Die Firma hinter dem populären Onlinespiel "Fortnite" reichte heute eine Kartellbeschwerde bei der EU-Kommission ein. Apple nutze die Kontrolle über das iOS-Betriebssystem, um sich selbst Vorteile zu verschaffen und gleichzeitig Wettbewerber zu blockieren, so Epic.

Deutsches Kartellamt weitet Facebook-Verfahren aus

Facebook: Deutsche Kartellamt weitet Verfahren aus (Bild: Pixabay)

Das deutsche Bundeskartellamt weitet sein Verfahren gegen den US-Internetriesen Facebook aus. Die Bonner Kartellwächter greifen dazu auf neue Regelungen im Wettbewerbsrecht zurück, die ihre Rolle stärken sollen. Die Wettbewerbshüter hatten bereits im Dezember im Zusammenhang mit den "Oculus"-Virtual-Reality-Produkten ein Missbrauchsverfahren gegen den US-Riesen eingeleitet. Denn diese sollen nur dann genutzt werden können, wenn der Verbraucher auch ein Facebook-Konto hat.

Weitere Kartellklagen gegen Facebook und Google in den USA anhängig

Gegen Google und Facebook stehen wieder Kartellklagen an (Logo: Google)

In den USA steigt der Druck auf die zwei Grosskonzerne weiter. Basis für die angedrohnten Klagen sind unter anderem mögliche Missachtung von Wettbewerbsregeln. Erst im Oktober hatte das US-Justizministerium eine Kartellrechtsklage gegen Google eingereicht. Laut Wall Street Journal legen demnächst die Behörden nach und reichen neue Klagen sowohl gegen Google als auch gegen Facebook ein. Die vier Fälle sollen Ende Januar 2021 fertig vorbereitet sein.

Google nun auch in Italien wegen Missbrauch der Marktmacht im Fokus der Kartellbehörde

Google nun auch im Visier italienischer Kartellbehörden (Bild: Google)

Italiens Wettbewerbshüter ermitteln gegen den Internetriesen Google wegen des Verdachts auf Missbrauch der Marktmacht im Zusammenhang mit Onlinewerbung. Wie die Wettbewerbsbehörde in Rom mitteilte, wurden entsprechende Untersuchungen gegen das Unternehmen eröffnet, das zur US-Mutter Alphabet gehört. Zusammen mit der Finanzpolizei seien Inspektionen in den Büros von Google in dem Mittelmeerland vorgenommen worden.

Amazon und Apple im Visier von deutschem Kartellamt

Amazon und Apple im Vivier des deutschen Kartellamtes (Bild: Amazon)

Das deutsche Bundeskartellamt hat ein weiteres Verfahren gegen den Online-Händler Amazon eingeleitet. Zudem nehmen die Wettbewerbshüter nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" auch den Technologiekonzern Apple als Amazon-Lieferanten mit unter die Lupe. "Wir möchten klären, ob und in wie weit Amazon mit Markenherstellern zu Lasten von Dritthändlern kooperiert", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt dem Blatt.

Deutsches Kartellamt nimmt Amazon-Praktiken unter die Lupe

Amazon gerät ins Visier des deutschen Bundeskartellamts (Logo: Amazon)

Das deutsche Bundeskartellamt geht einem Zeitungsbericht zufolge dem Vorwurf nach, dass Amazon während der Corona-Pandemie eine marktbeherrschende Stellung missbraucht hat. Laut Amtspräsident Andreas Mundt würde derzeit untersucht, ob und wie Amazon die Preissetzung der Händler auf dem Marketplace beeinflusst habe. Während der ersten Monate der Corona-Pandemie habe es Beschwerden darüber gegeben, dass Amazon Händler wegen angeblich überhöhter Preise gesperrt habe.

EU-Gericht reduziert Kartellbusse für Infineon

Muss weniger zahlen: Infineon (Bild: Infineon)

Das EU-Gericht hat die von der EU-Kommission verhängte Kartellbusse gegen den deutschen Chiphersteller Infineon weitgehend bestätigt – aber um fast 6 Mio. Euro reduziert. Somit muss Infineon noch knapp 76,9 Mio. Euro Strafe zahlen, wie die Luxemburger Richter entschieden. Infineon kann gegen den Beschluss jedoch vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgehen. Dieser hatte sich bereits 2018 mit dem Fall beschäftigt und entschieden, dass das untergeordnete EU-Gericht, das die Kartellbussen zuvor bereits bestätigt hatte, die Strafe gegen Infineon erneut prüfen müsse.

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