Alibaba will 50 Milliarden Euro in KI investieren

Logobild:Alibaba

Das chinesische Pendant zu Amazon, der Technologieriese Alibaba, will in den nächsten Jahren mindestens 380 Milliarden Yuan (49,8 Mrd. Euro) in Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud Computing investieren. Gemäss den Angaben des Konzerns, soll mit dem Geld über einen Zeitraum von drei Jahren die Cloud-Computing- und KI-Infrastruktur vorangebracht werden. Einzelheiten zur Verteilung der Mittel oder konkreten Projekten gab das Unternehmen zunächst nicht bekannt.

Microsoft-KI entwickelt nun auch Videospiele

Gamer: KI hilft jetzt beim Design von Videospielen (Foto: Victoria, pixabay.com)

Microsoft-Forscher haben mit "World and Human Action Model" (Wham) ein generatives KI-Tool entwickelt, das Videospiel-Designern bei der iterativen Gestaltung des Gameplays helfen soll - und sie vielleicht sogar ersetzt. Das KI-Modell, auch "Muse" genannt, haben Katja Hofmann und ihre Kollegen mit Daten trainiert, die aus sieben Jahren menschlichem Spielen des 3D-Mehrspieler-Kampfsimulators "Bleeding Edge" stammen.

Scalytics: Dezentrale Verwaltung von Daten auf der Suche nach Anwendern

Alexander Alten, CEO Scalytics (Bild: zVg)

Scalytics mit dem Firmensitz in Miami, USA, hat sich zur Aufgabe gemacht, den Unternehmen ein "AI Learning System" zur Verfūgung zu stellen. Seine vor kurzem vorgestellte neue Lösung "Scalytics Connect 1.2" soll es den Unternehmen ermöglichen, "transparentes, skalierbares und effizientes Machine Learning" einzusetzen. Diese Zielsetzung verdeutlichte Alexander Alten, CEO und einer der Gründer von Scalytics, auf einer Veranstaltung der IT Press Tour auf der Mittelmeerinsel Malta.

KI-gestützte Laserwaffe schaltet Drohnen aus

Abschuss: Laserwaffen lassen sich auch auf Kriegsschiffen einsetzen (Illustration: navy.mil)

Ein KI-gestütztes Feuerleitsystem, das mit einer Laserwaffe kombiniert und zuvor mit realen Daten trainiert wird, erzielt im Abwehrkampf gegen Drohnen die grösste Wirkung. Das haben Ingenieure der Naval Postgraduate School und anderer Forschungseinrichtungen sowie Entwickler der Rüstungsindustrie herausgefunden. Am schlechtesten klappt es den Experten zufolge mit rein synthetischen Daten.

Nutzung von KI leistet Verdummung Vorschub

KI-Nutzer: Verwendung droht kritisches Denken zu verdrängen (Foto: Pexels, pixabay.com)

Durch Künstliche Intelligenz (KI) drohen die Menschen immer dümmer zu werden. Diese Aussage machen Forscher der Carnegie Mellon University in einer Studie, an der auch der KI-Riese Microsoft beteiligt war. Die Forscher haben untersucht, wie Nutzer die Auswirkungen generativer KI wie ChatGPT auf ihr eigenes kritisches Denken wahrnehmen. "Im Allgemeinen hat kritisches Denken mit gutem Denken zu tun", kommentieren Deborah Brown und Peter Ellerton von der University of Queensland in "The Conversation".

Südkorea untersagt Nutzung von Deepseek

In Südkorea verboten: Deepseek (Logobild:Shutterstock)

Die südkoreanischen Behörden haben der chinesischen Künstlichen Intelligenz (KI) Deepseek vorübergehend den Stecker gezogen. Das ausgesprochene Verbot begründet die Kommission für den Schutz personenbezogener Daten (PIPC) mit datenschutzrechtlichen Bedenken. Der Dienst der App werde erst wieder aufgenommen, sobald Verbesserungen im Einklang mit südkoreanischen Datenschutzgesetzen unternommen worden seien.

KI-Regulierung: Bundesrat will Konvention des Europarats ratifizieren

Symbolbild: zVg

Die Schweiz soll die Konvention des Europarats zu Künstlicher Intelligenz (KI) ratifizieren und die dafür notwendigen Anpassungen im Schweizer Recht vornehmen. Zudem seien die Aktivitäten zur Regulierung von KI in einzelnen Bereichen wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen oder dem Verkehr weiterzuführen. Für diesen Ansatz hat sich der Bundesrat an seiner heutigen Sitzung ausgesprochen.

KI-Überwachungssystem nimmt Tierlaute auf

Akustisches KI-System von Synature zur Überwachung der Tierwelt (Foto: synature.ch)

Intelligente Mikrofone mit KI-Technologie erfassen die Geräusche von Tieren an einem bestimmten Ort. Das System hat das Startup Synature entwickelt, das aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) hervorgegangen ist. Es liefert dank einer smarten Auswerteinheit sogar die Gattung der dort lebenden Tiere und misst den Herzschlag von Ökosystemen, indem es natürliche Geräuschkulissen wie Vogelstimmen, Insektenrufe und andere Stimmen von Wildtieren analysiert.

BBC-Studie: KI-Chatbots unfähig, Nachrichten zusammenzufassen

Einer der untersuchten Chatbots: ChatGPT (Bild: Pixabay/Franz26)

Bei vielen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) klaffen Wunsch und Realität noch weit auseinander. Die BBC etwa untersuchte mit ChatGPT von OpenAI, Copilot von Microsoft, Gemini von Google und Perplexity AI im Rahmen einer Studie vier grosse Chatbots mit KI und kam zum Schluss, dass diese durch die Bank unfähig seien, Nachrichten richtig zusammenzufassen.

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