Künstliche Intelligenz

"KI made in Germany" soll neues digitales Markenzeichen werden

Deutschland will KI forcieren (Symbolbild: UTSA/EDU)

Deutschland soll nach dem Willen seiner Regierung bei der Digitalisierung industrieller Prozesse und der Verwaltung schneller vorankommen. Der Anspruch sei, dass "Made in Germany" auch bei der Künstlichen Intelligenz ein Markenzeichen sein solle, sagte Kanzlerin Angela Merkel nach einer Klausur des Bundeskabinetts in Potsdam bei Berlin. Dabei solle der Mensch im Mittelpunkt stehen und die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft sollten weiter gelten.

Fujitsu kündigt Plattform für KI-Simulationen in Echtzeit an

Logo: Fujitsu

Die Fujitsu Laboratories of Europe haben eine neue, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Technologie und Plattform vorgestellt, die Simulationen in Echtzeit ermöglichen soll. Der sogenannte Fujitsu AI Solver ersetze herkömmliche physikbasierte Simulationen durch schnelle, hochgradig genaue KI-Simulationen, sagt Fujitsu. Der AI Solver verkürze Prozesse von physikbasierter Simulationen, für die oft Stunden gebraucht werden, auf einige Millisekunden bei gleicher Leistung (weniger als zwei Prozent Diskrepanz im Vergleich zu physikbasierten Simulationen).

Gartner: Das stärkste Element der KI ist der Mensch

Symbolbild: Pixabay

CIOs müssen ihre Mitarbeiter auf eine Zukunft vorbereiten, in der die Menschen kreativer und effektiver arbeiten, weil sie nicht mehr routinemässige und sich wiederholende Aufgaben erledigen müssen. Menschen und Maschinen treten in eine neue Ära des Lernens ein, in der die Künstliche Intelligenz (KI) die "gewöhnliche" Intelligenz ergänzt und den Menschen dabei hilft, ihr Potenzial voll auszuschöpfen, sagt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner.

Neuer KI-Bot sucht nach Galaxien im Weltall

Weltall: 'Claran' sucht nach Galaxien (Foto: s.kunka, pixelio.de)

Wissenschaftlerinnen der University of Western Australia (UWA) haben einer Künstlichen Intelligenz (KI), die eigentlich zur Gesichtserkennung auf Facebook eingesetzt wird, beigebracht, fremde Galaxien zu suchen. Resultat ist das selbstlernende Computerprogramm "Claran", das Fotoaufnahmen von verschiedenen Radioteleskopen systematisch durchforsten und dabei auch verlässlich solche Galaxien aufspüren kann, die bei bislang verfügbaren Methoden meist übersehen wurden. Mit der neuen Technologie könnten nun insgesamt 70 Mio. Galaxien gefunden und beobachtet werden, schätzen die Forscherinnen.

KI von SAS macht Wirtschaft und Kliniken smarter

Nestle-Hauptsitz in Vevey (Bild: Wikipedia/Sputniktilt/Creative Commons Attribution Share Alike 4.0)

Um die Produktverfügbarkeit am Point of Sale jederzeit zu garantieren, setzt der Schweizer Lebensmittel-Multi Nestle mit Zentrale in Vevey auf Forecasting von SAS. Um dabei den eigenen Lagerbestand so gering wie möglich zu halten, muss die Lieferkette optimal gesteuert werden. Die Planung auf globaler Ebene ist bei rund einer Milliarde verkauften Produkten pro Tag eine komplexe Angelegenheit.

IBM startet offene Plattform für KI

Symbolbild: Pixabay

IBM hat mit IBM AI Openscale eine Plattform gestartet, die Unternehmen beim Erstellen und dem Betriebvon AI-Applikationen (Artificial Intelligence) helfen soll. Wobei es egal sei, wo die KI (Künstliche Intelligenz) laufe, etwa auf Watson, Tensorflow, Keras, SparkML, Seldon, AWS Sagemaker, AzureML und mehr. Ob eine KI-Anwendung auf Azure ML oder AWS ML läuft, mache also keinen Unterschied.

EU berät über Strategie für Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz: EU berät Strategie (Bild: Pixabay)

Die EU-Wirtschaftsminister kommen am morgigen Donnerstag in Brüssel zusammen, um über eine Strategie der Europäischen Union für den Ausbau der Künstlichen Intelligenz zu beraten. Die Themen Künstliche Intelligenz und Robotertechnik sind Schwerpunkte im Rahmen der europäischen Industriepolitik. Eine europäische Industriestrategie steht auch beim EU-Gipfel im Dezember auf dem Programm. Angesprochen werden neben der Künstlichen Intelligenz auch die Innovationsfähigkeit der europäischen Industrie und die digitalen Kompetenzen in vielen Berufsbildern.

IBM will Vertrauen in Künstliche Intelligenz stärken

Symbolbild: Pixabay

Der US-IT-Dienstleistungsriese IBM will mehr Transparenz und Vertrauen in Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI). Eine von Big Blue entwickelte Software öffne die "Black Box" der KI und erkenne automatisch mögliche Verfälschungen bei den Ergebnissen, liess der Konzern mit Zentrale in Armonk verlauten.