Köpfe

Deutscher BDI-Präsident bricht eine Lanze für Huawei

5G: Deutschland bricht eine Lanze für Huawei (Bild: Shutterstock)

Die deutsche Industrie bricht eine Lanze für den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei beim Aufbau des künftigen 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland: Hier dürfe kein Wettbewerber wegen des einfachen Verdachts einer Gefährdung der Sicherheit ausgeschlossen werden, sagte BDI-Präsident Dieter Kempf in Berlin. Wenn es jemand gäbe, der solche Mutmassungen aufstellt, dann habe er die Pflicht, diese Mutmassungen auch zu beweisen. Zudem sei die Forderung verfehlt, dass sich kein Ausländer engagieren dürfte.

Inventx holt ehemaligen Incore-Bank-CEO in die Geschäftsleitung

Roland Eilinger (Bild: zVg)

Mit Roland Eilinger hat die auf die Finanzindustrie fokussierte IT-Dienstleisterin Inventx den ehemaligen CEO der Transaktionsbank Incore in die Geschäftsleitung berufen. Eilinger soll bei Inventx künftig den neugeschaffenen Bereich Financial Services leiten, in dem das Unternehmen mit Zentrale in Chur künftig ihre strategischen Kernkompetenzen für die Finanzindustrie bündeln wolle.

Microsoft Schweiz mit Neubesetzungen in der Geschäftsleitung

Christian Widmer verantwortet neu den Public Sector bei Microsoft Schweiz (Bild: zVg)

Bei Microsoft Schweiz hat Thomas Winter das Partner- und KMU-Geschäft (OCP & SMC) übernommen und nimmt damit auch Einsitz in die Geschäftsleitung. Neu im Führungsgremium von Microsoft Schweiz ist auch Christian Widmer, der seit kurzem für den Bereich Public Sector verantwortlich zeichnet.

Bechtle ernennt Hanspeter Oeschger zum neuen Bereichsvorstand IT-Systemhaus & Managed Services Schweiz

Hanspeter Oeschger (Bild: zVg)

Hanspeter Oeschger ist zum Bereichsvorstand Bechtle IT-Systemhaus & Managed Services Schweiz ernannt worden. Oeschger, bislang "nur" Geschäftsführer des IT-Systemhauses Bechtle Steffen, verantwortet damit neu die übergreifende strategische und operative Ausrichtung aller Bechtle IT-Systemhäuser in der Schweiz. Darüber hinaus sollen weitere personelle Veränderungen in den Geschäftsführungen die Kooperation zwischen den Gruppengesellschaften im Schweizer Markt stärken, teilt das Unternehmen mit.

Finma-Chef fordert Cyberabwehrzentrum für die Schweiz

Symbolbild: Archiv

Um die Cyberrisiken im Schweizer Finanzsektor zu senken, fordert der Chef der Finanzmarktaufsicht (Finma) des Bundes, Mark Branson, ein Cyberabwehrzentrum für die Eidgenossenschaft. Wie Branson in einem Interview mit der "Sonntagszeitung" betont, habe die Schweiz im Security-Bereich Nachholbedarf. "Cyberrisiken bereiten uns grosse Kopfschmerzen, denn der Finanzsektor wird technologisch immer vernetzter und damit immer verletzlicher," so der Finma-Leiter wörtlich.

Zuger Blockchain-Stiftung Tezos erweitert Führungscrew

Das Zuger Blockchain-Projekt Tezos holt drei Experten an Bord, um die Corporate Governance zu stärken. Vom "Krypto-Valley“ Zug konnte das Projekt im vergangenen Jahr den Sprung in die Führungsgruppe der erfolgreichsten digitalen Währungen tun. Die Tezos-Blockchain soll nun stärker und schneller zulegen. Aktuell kratzt das Format an der Schwelle zu den Top 20 am Markt. Bis es allerdings international so bekannt sein wird wie etwa Bitcoin und Ethereum, wird es wohl noch ein Weilchen dauern.

Comparis.ch angelt sich Steven Neubauer als neuen Geschäftsführer

Steven Neubauer (Bild: NZZ)

Steven Neubauer, bis Herbst des vergangenen Jahres noch Chef der NZZ Medien, wird ab März neuer Geschäftsführer des Online-Vergleichsportals Comparis.ch. Der 42-Jährige folgt hier Paul Kummer nach, der sich neben seinem Amt als Delegierter des Verwaltungsrates künftig ganz auf die Gesamtleitung der Comparis-Gruppe fokussieren wolle.

Datenexpertin und Technologie-Chefin Xiaoqun Clever verlässt Ringier

Xiaoqun Clever (Bild: Ringier)

Die als Chief Technology und Data Officer bei Ringier engagierte Xiaoqun Clever kehrt nach drei Jahren Tätigkeit dem Schweizer Medienkonzern den Rücken. Die Managerin, die auch im Group Executive Board von Ringier sitzt, verlasse das Unternehmen per Ende Februar auf eigenen Wunsch, stehe Ringier aber weiterhin beratend zur Verfügung, heisst es in einer Aussendung dazu.