Eine Woche Urlaub für gesamte Linkedin-Mannschaft

Linkedin-Headquarters in Mountain View im Silicon Valley (Bild: Wikipedia/IPS1/ CC BY SA 2.0)

Das US-amerikanische Karrierenetzwerk Linkedin verfrachtet seine komplette Belegschaft für eine Woche in den Urlaub. Laut dem Sozialen Netzwerk aus dem Silicon Valley haben fast alle der 15.900 Vollzeitbeschäftigten ab kommendem Montag eine Woche frei, um sich nach mehr als einem Jahr im Homeoffice zu erholen und ein Burnout zu verhindern. Nur eine kleine Mannschaft soll dafür Sorge tragen, dass der Betrieb aufrechterhalten wird. Diese Leute sollen danach eine Auszeit nehmen.

Competec-Gruppe schafft kurzfristig zwanzig zusätzliche Lehrstellen

Bild: Competec

Competec, zu der unter anderem der Schweizer Onlinehändler Brack.ch gehört, schafft gemäss Mitteilung auf den August hin kurzfristig zwanzig neue Lehrstellen. Damit verdopple man die Anzahl der Lernenden, die im neuen Schuljahr eine Ausbildung bei der Handelsgruppe beginnen, heisst es. Mit diesem Schritt wolle man für junge Menschen, die den Einstieg ins Berufsleben suchen und für die die Situation rund um die Pandemie eine besondere Herausforderung darstellt, ein Zeichen setzen.

Automatisierung frustriert viele Angestellte

Roboterisierung: Automatiserung stört Angestellte (Foto: pixabay.com, geralt)

Die zunehmende Automatisierung von Routine-Aufgaben am Arbeitsplatz macht Angestellte oft unzufrieden, weil sie ihre Tätigkeit als weniger bedeutsam wahrnehmen, wenn eine Maschine ihnen zu viel abnimmt. Auch ändern sich durch die technischen Innovationen die Prioritäten und Werte in vielen Arbeitsfeldern, was ebenfalls für Beschäftigte zum Problem werden kann. Dies zeigt eine Studie der finnischen Åbo Akademi.

Führungskräfte sehen hybrides Arbeiten als festen Bestandteil der neuen Arbeitswelt

Symbolbild: Pixabay/ Skitterphoto

Für die überwiegende Mehrheit aller Führungskräfte (88 Prozent) ist hybrides Arbeiten zu einem festen Bestandteil der Arbeitswelt geworden. Seit Beginn der Pandemie ist die Anzahl der Stellenausschreibungen mit Home-Office-Möglichkeit in der Schweiz um 156 Prozent gestiegen. Und Remote Work ist insbesondere im IT-, Finance- und im kaufmännischen Bereich stark gefragt. Dies sind einige Ergebnisse der neuen Arbeitsmarktstudie von Robert Half.

Bewerbungsgespräch auf Zoom und Co unfair

Video-Call: Für Jobanwärter ist das oft ein Nachteil (Foto: pixabay.com, Tumisu)

Arbeitgeber bewerten Jobanwärter schlechter, wenn sie anstelle eines persönlichen Treffens in einem virtuellen Bewerbungsgespräch mit ihnen reden. In Zeiten der Coronavirus-Krise finden Job-Interviews häufig auf Video-Chat-Apps wie Zoom oder Microsoft Teams statt. Laut einer Studie der Missouri University of Science and Technology ist das aber ein Nachteil für Bewerber.

SwissICT-Salärstudie 2020: Agile Berufsprofile im Vormarsch

Bild: SwissICT

In der Schweizer ICT-Branche sind die Löhne bereits seit vielen Jahren konstant höher als in anderen Branchen. Unter Berücksichtigung der negativen Teuerung und unter Betrachtung zum Vorjahr wird ersichtlich, dass die Löhne stabil sind oder sich gar leicht angehoben haben. Wertberichtigt betragen die Mediane 2020 bei den Kompetenzstufen Junior 80'000 CHF, Professional 104'000 CHF und Senior 126'000 CHF. Dies geht aus der SwissICT-Salärstudie 2020 hervor.

Corona-Krise lässt Online-Jobs in China boomen

Boomen in China: Online Jobs (Bild. Pixabay/ Geralt)

Immer mehr Menschen in China wenden sich Jobs in der digitalen Wirtschaft zu, da das Coronavirus die Verlagerung in Richtung Online-Handel und Echtzeitübertragung von Informationen und Unterhaltung (Live-Streaming) beschleunigt. Laut Qingtuanshe, einem chinesischen Vermittler von Teilzeitarbeit, gehören zu den am schnellsten wachsenden Stellenangeboten mittlerweile Jobs, die von zu Hause aus via Internet erledigt werden können.

Von komplexen Daten zu einfachen Bildern

Mariëlle van Kooten (Foto: Gian Marco Castelberg)

Mit ihrer bestechenden Idee hat die ETH-​Zürich-Doktorandin Mariëlle van Kooten am internationalen Falling Walls Lab in Berlin den zweiten Platz erreicht. Sie entwickelte eine App, die aus komplexen medizinischen Daten einfache Bilder macht. Damit können Laien mithelfen, den Datendschungel zu lichten.

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