IT-Security

Deutschland bleibt weiter "Weltmeister" im Empfangen von Spam- und Phishing-Mails

Phishing (Symbolbild: Fotolia/Weerapat1003)

Deutschland bleibt auch im dritten Quartal des laufenden Jahres weltweiter Spitzenreiter beim Empfang gefährlicher E-Mails. Laut dem neuen Report "Spam und Phishing in Q3 2018" des Sicherheits-Software-Anbieters Kaspersky Lab stieg generell weltweit die Anzahl schädlicher E-Mails im vergangenen Quartal signifikant an.

Teheran will israelischen Cyberangriff abgewehrt haben

Der Iran hat Israel einer Cyberattacke auf seine Kommunikationsnetzwerke bezichtigt, dank der Wachsamkeit der technischen Teams seien sie (die Angreifer) aber mit leeren Händen abgezogen, erklärte Kommunikationsminister Mohammad Javad Azari Jahromi. Ein Regime, das in der Vergangenheit Cyberwaffen wie Stuxnet eingesetzt habe, hat dieses Mal versucht, die Kommunikationsinfrastruktur des Iran zu beschädigen, so der Minister. Stuxnet war ein Virus, das 2010 Teile des iranischen Atomprogramms beschädigte.

US-Mitterms: Twitter löscht Tausende gefälschter Nutzer-Konten

Bild:Archiv

Der US-amerikanische Mikroblogging Twitter hat eine weitere Desinformationskampagne im Vorfeld der US-Kongresswahlen gestoppt. Tausende fingierte Konten, auf denen Demokraten vermeintlich zur Nichtteilnahme an der Wahl am Dienstag aufriefen, seien im September und Oktober gelöscht worden, meldeten US-Medien unter Berufung auf Twitter. Es sei so erschienen, als seien die Konten von den USA aus gesteuert worden.

Frankreich: Cyberangreifer erbeuten Daten zu Atomanlagen

Symbolbild: Fotolia

Hacker haben nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR) Cyberangreifern ist es gelungen, in die Computersystem eines französischen Bauunternehmens einzudringen und Dokumente zu Atomanlagen, Gefängnissen und Strassenbahnnetzen zu erbeuten. Der betroffene Konzern Ingerop mit Hauptsitz in der Nähe von Paris habe den Angriff bestätigt, berichtete der Norddeutsche Rundfunk (NDR). Ingerop ist weltweit an grossen Bauprojekten beteiligt.

Apple schliesst Sicherheitslücke im iPhone-iOS

Bild: TU Darmstadt

Wissenschaftler des Secure Mobile Networking Labs an der TU Darmstadt haben eine Schwachstelle im iPhone-Betriebssystem iOS 12 gefunden, durch die ein Angreifer mobile Apple-Geräte wie iPhones und iPads mit einer Standard-WLAN-Karte und einer für unter 20 Euro erhältlichen programmierbaren Platine zum Absturz bringen kann. Apple hat das Leck soeben durch ein iOS-Update geschlossen. Die Wissenschaftler empfehlen Nutzern von mobilen Geräten von Apple dringend, das aktuelle iOS-Update 12.1 zu installieren, um die Geräte zu schützen.

Britische Datenschutzbehörde verhängt Höchststrafe gegen Facebook

Symbolbild: Fotolia/Momius

Im Datenskandal rund um die Analysefirma Cambridge Analytica hat die britische Datenschutzbehörde Information Commissioner’s Office (ICO) nun gegen Facebook die Höchststrafe von 500.000 Pfund (rund 565.000 Euro) verhängt. Das Netzwerk habe einen "schweren Verstoss" gegen geltendes Recht zugelassen, erklärte das ICO heute in der britischen Hauptstadt London.

Sunrise wird Vertriebspartner von Threema

Setzt auf Threema: Sunrise (Bild: Kapi)

Der Telekomkonzern Sunrise bietet seinen Geschäftskunden neu Threema Work als Teil seiner mobilen Kommunikationslösungen an. Bei Threema Work handelt es sich um eine in der Schweiz entwickelte und betriebene Messaging-Lösung, mit der mobile Kommunikation im Unternehmen sicher und datenschutzkonform bewerkstelligt werden kann.

Procivis und Futurae partnern bei KI-gestützter Authentisierung

Procivis Gründer und CEO Daniel Gasteiger und Futurae Mitgründerin und CEO Sandra Tobler (Bild: zVg)

Die Schweizer E-Government-Spezialistin Procivis und der Authentisierungs-Innovator Futurae haben eine Partnerschaft zur Integration von auf künstlicher Intelligenz (KI) basierender Authentisierung in die digitale Identitätsplattform eID+ von Procivis bekanntgegeben. Durch den Einsatz von Futurae's "Zero-Touch", Multi-Faktor-Authentisierung soll eID+ einfacher zu handhaben und dabei sicherer sein, wie die beiden verlauten lassen.

C.I.C. Software setzt auf United Security Providers

Symbolbild: United Security Providers

Die im deutschen Oberhaching domizilierte C.I.C. Software setzt beim integrierten Schutz ihrer Lösungen künftig standardmässig auf die Schweizer United Security Providers (USP). United Security Providers biete mit dem USP Secure Entry Server sowohl den Schutz einer leistungsfähigen Web Application Firewall als auch die sichere Zweifaktor-Authentisierung, sagt Harald Cich, IT-Geschäftsführer der C.I.C. Software.