IT-Security

Apple schliesst Sicherheitslücke in Facetime

Bild: Apple

Der US-IT-Gigant Apple patcht die Security-Lücke in seinem kostenlosen, nur auf Apple-Geräten verfügbaren Chat-Dienst Facetime. Kommende Woche soll die zwischenzeitliche abgeschaltete Funktion für Gruppen-Telefonate mit einem Software-Update wieder aktiviert wierden. Auf den Apple-Servern sie das Problem bereits behoben worden, heisst es. Durch die Schwachstelle hätte man unter Umständen andere Nutzer unbemerkt belauschen können. Entdeckt worden ist das Leck von den Eltern eines Teenagers.

Neue Spam-Welle spült Ransomware in E-Mail-Postfächer

Symbolbild: iStock

Vor einem dramatischen Anstieg gefährlicher Spam-Mails mit Javascript-Anhängen warnt die IT-Security-Spezialistin Eset. Diese seien nicht nur lästig, sondern hätten zudem die Ransomware namens "Shade" (oder auch "Troldesh") im Gepäck. Wer den Javascript-Anhang unvorsichtigerweise anklickt, aktiviert ihn und lädt sich ungewollt die Erpressersoftware auf den eigenen Rechner. Die Kampagne begann schon im Oktober, legte zum Jahresende hin eine Pause ein und setzte im Januar mit doppeltem Volumen zu einem Neustart an, heisst es.

Apples "Facetime" macht iPhone zur Wanze

Facetime: Apple gesteht Software-Fehler ein (Foto: apple.com)

Ein Software-Sicherheitsleck bei der Gruppenfunktion des Videochats "Facetime" von Apple macht ein Ausspionieren des Gegenübers möglich, wie der IT-Riese aus dem kalifornischen Cupertino bestätigt. Demnach können Anrufer den Angerufenen (ab)hören, noch bevor dieser das Gespräch entgegengenommen hat. Apple hat noch keine Lösung für das Problem gefunden und die Gruppenfunktion erst einmal deaktiviert.

Cybersecurity könnte in nächsten fünf Jahren bis 5,2 Billionen Dollar Kosten verursachen

Symbolbild: Pixabay

Unternehmen drohen in den kommenden fünf Jahren global gesehen Mehrkosten und Umsatzverluste durch Cyberangriffe in Höhe von rund 5,2 Billionen US-Dollar. Grund dafür sei, dass die Abhängigkeit von komplexen internetfähigen Geschäftsmodellen die Fähigkeit zur Einführung wichtiger Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz kritischer Vermögenswerte übertreffe, wie die aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Accenture "Securing the Digital Economy: Reinventing the Internet for Trust" zu Tage fördert.

"Das Ende der Privatsphäre ist vielleicht näher, als wir denken!"

Joseph Carson, Chief Security Scientist bei Thyotic (Bild: zVg)

Der grossangelegte Doxing-Angriff auf hunderte deutsche Politiker und die Veröffentlichung sensibler personenbezogener Daten hat gleich zu Beginn des Jahres gezeigt, welche Macht Hacker und Cyberkriminelle heutzutage haben und wie nachlässig auch heute noch mit dem Thema Datenschutz umgegangen wird. Der Europäische Datenschutztag, der traditionell am 28.

Mehr Eigenverantwortung für private Daten

Nutzerin für Sicherheit eigener Daten selber verantwortlich (Foto: pixabay.com, geralt)

Immer mehr Nutzer digitaler Services in Deutschland sind sich der Eigenverantwortung gegenüber den von ihnen im Internet bereitgestellten Daten bewusst. Laut einer neuen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.000 Personen, darunter 854 Internetnutzer, sehen das bereits drei von vier (74 Prozent) Verbrauchern so. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren erst 62 Prozent dieser Ansicht.

Chinesische Regierung lässt Microsofts Suchmaschine Bing sperren

In China gesperrt: Bing (Bild: Screenshot)

Auf Anweisung der chinesischen Regierung ist Microsofts Suchmaschine Bing in China gesperrt worden. Laut Mitteilung des Software-Riesen aus Redmond sei Bing dort derzeit nicht zugänglich. Gemäss eines Berichts der Zeitung "Financial Times" bestätigte der staatseigene Telekomkonzern China Unicom eine entsprechende Anordnung der Regierung.

Initiative Abuse.ch führt zur Abschaltung von fast 100.000 Malware-Sites

Grafik: Abuse.ch

Die Initiative Abuse.ch, die als Schweizer Non-Profit-Organisation Internet Service Provider und Netzwerkanbieter beim Kampf gegen Malware unterstützt, hat mit dem Projekt URLhaus erreicht, dass seit Ende März des vergangenen Jahres fast 100.000 Websites abgeschaltet wurden, die Schadsoftware in Umlauf brachten. Die dafür benötigten Daten lieferten 265 Sicherheitsforscher weltweit, mit denen Abuse.ch regelmässig zusammenarbeitet. Durchschnittlich meldeten die Forscher 300 Malware-Websites pro Tag.

CES 2019: Blackberry Secure verspricht sichereres IoT

Blackberry will das Internet der Dinge sicherer machen (Logo: Blackberry)

Der einstige Smartphone-Riese Blackberry vollzieht einen Wandel zum Sicherheitsspezialisten. Anlässlich der in Las Vegas noch bis 11. Januar laufenden Consumer Electronics Show (CES) hat das kanadische Unternehmen mit "Blackberry Secure" eine Technologie vorgestellt, die es auch Herstellern ohne Security-Expertise leicht machen soll, Geräte im Internet der Dinge (IoT) sicher zu gestalten. Das soll nicht zuletzt helfen, Konsumentenvertrauen zurückzugewinnen.