Schweizer IT-Knowhow für europäischen Forschungssatelliten Gaia

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Die europäische Raumfahrtagentur ESA wird voraussichtlich kommenden Donnerstag, den 19. Dezember, den Forschungssatelliten Gaia ins All schiessen. In einer fünf Jahre dauernden Mission wird der Satellit die Milchstrasse und darüber hinausgehende Himmelskörper beobachten und vermessen. An der Entwicklung und dem Bau von Gaia ist auch die Schweizer Industrie beteiligt. Darüber hinaus leistet die Schweizer Wissenschaft bedeutende Beiträge im Bereich Datenerfassung, -aufbereitung und -auswertung.

IBM-Forscher beobachten Quantenphänomen erstmals in einem Kunststoff

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Physikern des IBM Forschungslabors in Rüschlikon ist es erstmals gelungen, das quantenphysikalische Phänomen der Bose-Einstein-Kondensation in einem nicht-kristallinen Festkörper und bei Raumtemperatur beobachten. Die Arbeit wurde auf der Webseite des renommierten Fachmagazins Nature Materials veröffentlicht.

Hightech-Stift schreibt elektronische Schaltkreise

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Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter wirbt unter dem Titel "Circuit Scribe" derzeit ein besonders interessantes Projekt um Unterstützer. Dahinter verbirgt sich ein neuer Tintenrollerstift, der statt herkömmlicher Tinte eine spezielle silberne leitfähige Flüssigkeit verwendet, die nach dem Auftragen auf Papier sofort eintrocknet. Mithilfe dieses Produkts lassen sich laut dem Hersteller Electroninks Incorporated auf bislang ungeahnt einfache und kostengünstige Weise funktionstüchtige elektronische Schaltkreise erstellen.

OLED-Neuentwicklung für günstigere Bildschirme

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Forscher der Universitäten Bonn und Regensburg haben neuartige OLEDs entwickelt, die Bildschirme von TV-Geräten, Tablets und Smartphones energiesparender und billiger machen. Die Technik könnte beispielsweise auch für leuchtende Fliesen in Küche und Bad eingesetzt werden. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift "Angewandte Chemie" vorgestellt.

Vom menschlichen Gehirn inspirierte 3D-Chiptechnologie

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Ein Zusammenschluss Schweizer Wissenschaftler von IBM Research (Zürich), ETH Zürich, des Paul Scherrer Instituts in Villigen und der Università della Svizzera Italiana in Lugano möchte neuartige dreidimensionale Computerchips mit einem Flüssigkeitskreislauf geleichzeitig kühlen und mit Energie versorgen. Pate stand dabei das menschliche Gehirn.

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