Digitale Schweiz

Logitech legt markant zu und hebt Ausblick an

Die schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Spezialistin Logitech konnte im Auftaktquartal ihres neues Fikskaljahres 2018/19 überraschend stark zulegen. Vor allem mehr Gaming-Produkte und Videokonferenzsysteme konnte der Konzern absetzen. Für das Gesamtjahr hebt Logitech die Ziele daher entsprechend an. Zusätzliches Wachstum soll auch die Übernahme des Mikrofonhersteller Blue Microphone bringen.

Währungseffekte mindern den Gewinn von Also

Der Also-Konzern mit Holding-Sitz im innerschweizerischen Emmen erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Konzerngewinn von 27.0 Millionen Euro (Vorjahr: 36.9 Millionen Euro) und einen Gewinn vor Steuern (EBT) von 40.5 Millionen Euro (Vorjahr: 51.4 Millionen Euro). Dieses Ergebnis sei durch Währungseffekte in Höhe von -3.7 Millionen Euro - im Vergleichszeitraum lagen sie bei +3.2 Millionen Euro (Halbjahr 2017) - massgeblich beeinflusst worden, teilt Also mit. Zusätzlich sei ein ausserordentlicher Aufwand für Strukturoptimierungen in Höhe von 5.3 Millionen Euro entstanden.

Sopra Steria eröffnet Digilab in der Romandie

Sopra Steria Schweiz hat in der Suisse Romande (Lausanne) ein Digilab eröffnet. Es ist das 18. Mitglied des Digilabs-Netzwerks der europäischen Spezialistin für digitale Transformation und das erste in der Schweiz. Sopra Steria zeigt dort Ideen, Know-how und Technologien sowie den gesamten Weg von der Inspiration über die Idee bis hin zum Prototypen.

ETH-Spinoff 9T Labs stellt Carbon-Teile mit dem 3D-Drucker her

Forscher des ETH-Zürich-Spinoffs 9T Labs haben einen 3D-Drucker entwickelt, der Bauteile aus Carbon herstellen kann. Damit wollen sie dem widerstandsfähigen Verbundwerkstoff endgültig zum Durchbruch verhelfen. Das potenzielle Anwendungsspektrum ist riesig: Flugzeuge, Formel-1-Rennwagen, Mountainbikes, aber auch Roboter, Prothesen oder Implantate.

Also expandiert in Osteuropa und übernimmt den slowenischen Disti Diss

Der ITK- Grosshandels- und Logistikkonzern Also mit Holdingsitz im innerschweizerischen Emmen hat die Übernahme des slowenischen Distributors Diss bekanntgegeben. Diss mit Hauptsitz in Ljubljana ist auf Software und IT-Equipment von Anbietern wie HP und HPE fokussiert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Abschluss der Transaktion, der in den kommenden Monaten erwartet wird, steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen.

ETH-Roboter ebenfalls im Fussballfieber

Heute um 17 Uhr ist es soweit: Kroatien und Frankreich spielen um den Weltmeistertitel 2018. Auch die Roboter der ETH Zürih haben sich vom weltweiten Fussball-Hype anstecken lassen. Dafür hat der Vierbeiner "ANYmal" in den letzten Wochen intensiv trainiert und kicken gelernt, wie das nachfolgende Video belegt.

Veeam lanciert Verfügbarkeitslösung für Nutanix AHV Hypervisor

Die auf Daten Management fokussierte Veeam Software mit Zentrale im innerschweizerischen Baar hat mit "Veeam Availability for Nutanix AHV" eine Lösung lanciert, mit der Unternehmen die permanente Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten auf Nutanix-AHV-Hypervisoren sicherstellen können. Die Verschränkung der Nutanix Enterprise Cloud Platform mit dem Daten-Management der Hyper-Availability Platform der Innerschweizer soll dabei eine Multi-Cloud-Umgebung mit hoher Verfügbarkeit und Scale-out-Fähigkeiten ermöglichen, wie es in einer Aussendung dazu heisst.

Crealogix implementiert Mobile Banking Platform bei der VZ Depotbank

Die zur VZ-Gruppe zählende VZ Depotbank hat die Digital-Banking-Softwareanbieterin Crealogixmit der Implementierung ihrer Mobile Application Platform beauftragt. In der Schweiz soll die Lösung zum Jahresende live gehen, für die VZ Depotbank Deutschland ist der Roll-out für das Jahr 2019 geplant.

Bundesrätin Doris Leuthard in von Melinda Gates geleitetes Panel für digitale Kooperation berufen

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres hat ein unabhängiges Panel zur digitalen Kooperation bestehend aus Vertretern aller interessierten Anspruchsgruppen lanciert. Es soll Lücken im aktuellen globalen Gouvernanz-Ökosystem der digitalen Welt identifizieren und Vorschläge machen, wie die Kooperation zum Nutzen aller verbessert werden könne. In die hochrangige Gruppe ist auch Bundesrätin Doris Leuthard berufen worden.

Twint bekommt einen neuen CEO

Das mobile Schweizer Zahlungssystem Twint erhält mit Markus Kilb einen neuen CEO (Chief Executive Officer). Kilb, bisher Leiter der Unicredit Family Financing Bank in Deutschland, soll Thierry Kneissler ablösen, der den Führungswechsel noch begleiten soll und danach als freier Berater tätig werde. Kneissler hat Twint seit 2014 vom Startup Unternehmen zum am weitesten verbreiteten Bezahl-App der Schweiz geführt. Die Wachablöse soll im vierten Quartal des laufenden Jahres vonstatten gehen.