Deutsche Digitalbranche trotzt der Rezession

Digitalgeschäft: Branche in Deutschland bleibt trotz Krisen optimistisch (Bild: pixabay.com, geralt)

Deutschlands Digitalwirtschaft wächst - und dies trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds. So erwartet der Digitalverband Bitkom für die IT- und ITK-Sektoren für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Mrd. Euro. Der ITK-Sektor würde damit um den Faktor drei bis vier stärker wachsen als die Wirtschaft insgesamt. Im vergangenen Jahr hatten die ITK-Umsätze um zwei Prozent auf 215 Mrd. Euro zugelegt.

Neujahrsvorsatz: Vier von zehn wollen digitale Auszeit nehmen

Symbolbild: Pixabay/ Geralt

41 Prozent der Deutschen, die normalerweise digitale Geräte oder Anwendungen nutzen, haben sich für das kommende Jahr eine digitale Auszeit vorgenommen – und zwar im Schnitt für genau eine Woche. Beim sogenannten Digital Detox wird für eine bestimmte Zeit gezielt auf die Internetnutzung und digitale Medien verzichtet, um den Konsum digitaler Medien zu reduzieren und wieder mehr Zeit offline zu verbringen. 7 Prozent wollen dabei im Jahr 2024 nur für einen Tag digital fasten, 13 Prozent für mehrere Tage, 7 Prozent für eine Woche und 14 Prozent noch länger.

Bei einem Drittel der Deutschen bleibt das Handy zu Weihnachten stumm

Geschenkübergabe: Viele wollen Smartphone hier nicht dabei haben (Foto: pixabay.com, ua_Bob_Dmyt_ua)

In Deutschland stört es jeden Zweiten, wenn zu Weihnachten zuviel auf das Smartphone geschaut wird. Gleichzeitig möchten aber 54 Prozent ihre Smartphone-Nutzung nicht einschränken - allen voran die Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren (65 Prozent) sowie zwischen 30 und 49 Jahren (61 Prozent). Das zeigt eine neue Umfrage des deutschen Digitalverbands Bitkom.

Freitag und Montag beliebteste Home-Office-Tage

Home-Office: Vor allem Montag und Freitag sind beliebte Tage (Foto: Unsplash.com, Paige Cody)

Die meistgenutzten Tage von Arbeitnehmern im Home-Office in der deutschen Wirtschaft sind Freitag und Montag, wie eine Umfrage des IFO-Instituts (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München) zeigt. "Freitag ist in 55 Prozent der Unternehmen der häufigste Home-Office-Tag, vor Montag mit 35 Prozent. Dagegen sind Dienstag, Mittwoch und Donnerstag meistens Präsenztage, auch für Beschäftigte, die teilweise zu Hause arbeiten", sagt IFO-Forscher Simon Krause.

Acht von zehn Firmen in Deutschland gehackt

Hacker bei der Arbeit: Viele Unternehmen unzureichend vorbereitet (Bild: pixabay.com, Shafin_Protic)

81 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind in den vergangenen zwei Jahren mindestens einmal Opfer eines Cyber-Angriffs geworden, mehr als die Hälfte (65 Prozent) sogar von mindestens zweimal. Der Grossteil (61 Prozent) verfügt intern jedoch nicht über die notwendige Expertise und Tools, um Cyber-Sicherheit zu verwalten, weshalb 58 Prozent weitere Mitarbeiter einstellen und einige generell das Investment in Cyber-Sicherheit erhöhen möchten (35 Prozent). Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des IT-Security-Spezialisten Kaspersky hervor.

Netflix und Spotify dürfen Preise nicht erhöhen

Streaming-Anbieter: Berliner Urteil stärkt Verbraucherrechte (Foto: pixabay.com, Riki32)

Die Geschäftspraxis der kundenseitig nicht-zustimmungspflichtigen Preiserhöhungen bei den Streaming-Anbietern Netflix und Spotify ist in Deutschland unzulässig. Das hat das Kammergericht Berlin mit zwei Berufungsurteilen gegen die beiden Unternehmen nun festgestellt. Dem vorangegangen waren Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) gegen Spotify und Netflix vor dem Landgericht Berlin.

Zahl der Industrie-Roboter klettert in Deutschland auf 260.000

Industrie-Roboter bei der Arbeit: Branche von Konjunktur abhängig (Foto: ifr.org, FANUC)

Die Automatisierung in deutschen Industrie-Unternehmen steigt. Laut dem neuen Jahrbuch "World Robotics 2023" der International Federation of Robotics (IFR) ist der operative Bestand auf 259.636 Einheiten gestiegen - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von fünf Prozent. Mit 25.636 neu installierten Robotern wurde 2022 das drittbeste Jahresergebnis erzielt, heisst es.

Nicht jeder Deutsche kann sich einen Internetzugang leisten

Symbolbild: Pixabay/ The digital artist

In Deutschland kann sich nicht jeder einen Internetzugang leisten. Laut dem deutschen Statistischen Bundesamt waren im vergangenen Jahr 2,6 Prozent der über 16-Jährigen nicht in der Lage, die Kosten für einen Web-Zugang aufzubringen. Damit rangiere Deutschland über dem EU-Durchschnitt von 2,4 Prozent.

Deutschland: Pay-TV und bezahlte Videoinhalte legen zu

Bild: Pixabay/ Yousaf Bhutta

Der Spitzenverband der privaten Audio- und audiovisuellen Medien in Deutschland, Vaunet, sieht den Markt für Pay-TV- und bezahlte Videoinhalte trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv. 2022 seien die Umsätze aus Pay-TV und Paid-Video-on-Demand in Deutschland um rund fünf Prozent auf 4,9 Mrd. Euro angewachsen. Für 2023 wird ein weiterer Anstieg der Gesamtumsätze um acht Prozent auf 5,3 Mrd. Euro erwartet.

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