Deutschland: Merck lanciert Datenplattform Athinia gegen Chipmangel

Merck-Zentrale in Darmstadt (Pyramide 2014 abgerissen), © Armin Kubelbeck/CC BY-SA 3.0

Angesichts des Chipmangels will der Darmstädter Merck-Konzern eine neue Plattform namens Athinia schaffen, die die Datenanalyse in der Halbleiterindustrie verbessern soll. Dafür werde die bestehende Partnerschaft mit der US-Datenfirma Palantir vertieft, wie Merck mitteilte. Gemeinsam wollen die beiden Firmen eine Plattform bereitstellen, die Lieferketten transparenter machen sowie Markteinführungen beschleunigen und damit dem Chipmangel entgegenwirken soll.

E-Nase spürt gefälschte Lebensmittel auf

Entnahme einer Probe iberischen Schinkens zur Analyse (Foto: uco.es)

Forscher am Institute for Bioengineering of Catalonia (IBEC) der Universitat de Barcelona haben eine neuartige elektronische Nase entwickelt, die hochempfindlich ist. Sie kann bei Schinkenproben zwischen Schweinen, die mit Eicheln gefüttert wurden und solchen, die alternatives Futter erhalten haben, unterscheiden.

Google erwägt Abschaffung von Cookie-Tracking

Will Cookie-Tracking abschaffen: Google (Logo: Google)

Google will Datensammeln über Cookie-Tracking abschaffen: Wenn die bestehende Technologie seines Browsers Chrome künftig auslaufe, werde man zudem keine alternativen Tools bauen oder verwenden, um den Internetverkehr von Nutzern zu verfolgen, teilte der US-Suchmaschinenbetreiber mit. Der Schritt dürfte die Art und Weise, wie Onlinewerbung funktioniert, nachhaltig ändern.

Twitter stellt Forschern Tools zur Tweet-Analyse bereit

Twitter: neue Tools für Forscher kommen (Foto: Pixabay)

Der US-Mikroblogging-Dienst Twitter will Forschern bald Tools zur Verfügung stellen, die ihnen dabei helfen sollen, möglichst neue Tweets zu analysieren. Durch eine Bewerbung werden sich Wissenschaftler gegenüber der Plattform verfizieren und so Zugang zu Inhalten erhalten, die mindestens eine Woche alt sind. Dadurch können sie bestimmte Themen wie Fehlinformationen oder die Corona-Pandemie erforschen.

Alation: Mit Catalog den Daten und Metadaten einen Sinn geben

Bild: zVg

Dass die gerade von Unternehmen erzeugten Daten beständig wachsen, besonders die digitalen, ist eine banale Aussage. Nichtsdestotrotz erfreut sie sich gerade bei Marketing- und Werbetreibenden grosser Popularität. Speicherhersteller auf Hard- und Software-Seite begrūnden damit ihre Angebote an immer mächtiger und leistungsfähiger werdenden Systemen, und die Anbieter von Tools setzen auf Artificial Intelligence (AI) und Machine Learning (ML), um irgendwie Ordnung und Sinn in die Datenwelt hineinzubekommen.

Auch EU-Kommission will nun Mobilfunk-Daten im Kampf gegen Corona-Pandemie einsetzen

Die EU-Kommission arbeitet derzeit die Details zur Nutzung von Mobilfunk-Standortdaten im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus aus. Die EU-Behörde habe die Diskussion mit Mobilfunkbetreibern angestossen, bestätigte ein Sprecher der EU-Behörde in Brüssel. Ein Betreiber pro EU-Mitglied soll anonymisierte Daten für eine repräsentative Stichprobe zur Verfügung stellen.

Gute Daten, schlechte Daten

Big Data; Automatisierungstools sind zentral (Bild: Pixabay)

Integritätskontrolle bei immer grösser werdenden, vermehrt unstrukturierten Datensätzen ist eine riesen Herausforderung vor allem unter dem Aspekt der Datensicherheit. Denn nicht nur Volumen, sondern auch ständig neu generierte Daten, in denen enormes Potenzial für Unternehmen schlummert, kann man mit Big-Data-Analytics-Lösungen nutzen. Automatisierung kann entscheidend dazu beitragen, die Integrität von Daten im Zeitalter von Big Data zu gewährleisten.

SAS-Konferenz: Brückenschlag zwischen Versprechen und Umsetzung von Analytics und KI

Foto: Koczera

Die diesjährige Anwenderkonferenz von SAS, die kürzlich in Mailand vor rund 1.500 Teilnehmern stattgefunden hat, versuchte unter dem Motto "Together we make analytics real" den Brückenschlag zwischen vollmundigen Bekundungen von Herstellern und Unternehmen zur Digitalisierung, inklusive KI und ML, und deren schleppender Realisierung im Geschäftsalltag. Daten alleine sorgen nicht für den Unternehmenserfolg, erst ihre Nutzung durch moderne Software zur Analyse gepaart mit KI schafft den benötigten Mehrwert.

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