Schweizer Börse beteiligt sich an Blockchain-Entwickler Passon

Blockchain-Symbolbild: Fotolia/Enzozo

Die SIX Swiss Exchange investiert in das in Steinhausen im Kanton Zug domizilierte Schweizer Startup Passon, das sich auf die Übertragung digitaler Vermögenswerte spezialisiert hat. Die Beteiligung sei ein Schritt auf dem Weg zur Digitalisierung der Schweizer Börse, heisst es. Bereits im vergangenen Juli hatte die SIX angekündigt, dass die von ihr betriebene Schweizer Börse eine Infrastruktur für Handel und Verwahrung digitaler Vermögenswerte entwickle, die SIX Digital Exchange.

Fujitsu bringt neuen 360-Grad Blockchain-Deep-Dive-Service

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Fujitsu hat einen neuen Service angekündigt, mit dem Geschäftskunden die Entwicklung von Blockchain-Lösungen beschleunigen können. Der sogenannte "Fujitsu 360-Grad Deep-Dive-Service" für Blockchain-Use-Cases testet gemäss Mitteilung die Realisierbarkeit basierend auf bestehenden Anwendungsfällen und identifiziere die erforderlichen Komponenten für den Aufbau einer einsatzfähigen Blockchain-Lösung. Zudem zeige der Service Wege auf, wie das Risiko etwaiger Fehler und Fallstricke im Anwendungsfall minimiert werden könne, wie Fujitsu verspricht.

Tamedia investiert in Zuger Blockchain-Startup Lykke

Tamedia investiert in das Fintech-Startup Lykke (Bild: Tamedia)

Der Zürcher Verlagsriese Tamedia investiert in das Zuger Fintech-Startup Lykke. Bei Lykke handelt es sich um einen Blockchain-basierten Marktplatz für die Verwaltung und den Handel von Kryptowährungen und weiteren digitalisierten Vermögenswerten. Das Unternehmen mit Sitz in Zug beschäftigt rund 25 Mitarbeitende in der Schweiz sowie weitere rund 80 Mitarbeitende und Auftragnehmer weltweit. Tamedia will das Startup gemäss Mitteilung dabei unterstützen, das Angebot des globalen Marktplatzes auszubauen. Gleichzeitig werde Tamedia weiter in den Bereich Fintech investieren.

Blockchain Taskforce lanciert Blockchain-Konferenz für die öffentliche Verwaltung

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Unter dem Namen Infrachain geht am 3. Dezember im Berner Stade de Suisse die erste Schweizer Blockchain-Konferenz für die öffentliche Verwaltung über die Bühne. Im Zentrum stehe der Austausch, und zwar national wie international, wie die Organisatoren mitteilen. Liechtenstein etwa präsentiert demnach Learnings aus seinem Blockchain-Gesetz und Dänemark gibt Einblick in Verwaltungs-Pilotprojekte. Damit sollen Berührungsängste abgebaut und der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt werden, heisst es.

Studie: Führungskräfte leiten Blockchain-Initiativen ein

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Im Rahmen der Studie "Blockchain is here. What’s your next move?" hat das Beratungshaus PwC insgesamt 600 Führungskräfte in 15 Ländern über ihren aktuellen Entwicklungsstand und ihre Meinung zum Potenzial der Blockchain befragt. 84 Prozent von ihnen haben laut Umfrage Blockchain-Initiativen eingeleitet, 15 Prozent sind bereits im Echtbetrieb. Zehn Prozent berichten über Pilotprogramme zur Implementierung der Blockchain, beinahe ein Drittel (32 Prozent) hat Entwicklungsprojekte gestartet und ein Fünftel der Befragten ist im Forschungsstadium.

Bund: Arbeitsgruppe Blockchain/ICO konsultiert Branche zu ihren Arbeiten

Anfangs 2018 hat das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) mit Einbezug des Bundesamts für Justiz (BJ) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) eine Arbeitsgruppe zu Blockchain/ICO ins Leben gerufen, um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu überprüfen und allfälligen Handlungsbedarf aufzuzeigen. Mit der nun vorliegenden Konsultation bietet die Arbeitsgruppe der Branche Gelegenheit, zu den bisherigen Arbeiten und zur Stossrichtung der Empfehlungen Stellung zu nehmen.

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