Biometrie

Fujitsu lanciert neue biometrische Sicherheitslösungen

'Triple 1 Reader' von Fujitsu (Bild: zVg)

Fujitsu hat erweiterte biometrischen Sicherheitslösungen angekündigt, die auf der Palmsecure-Technologie aufsetzen und auf Alltagsanwendungen abzielen. Sie sollen sowohl den Zugriff auf Client Computing Geräte als auch den Zutritt zu Gebäuden oder Rechenzentren sowie zahlreichen weiterem Anwendungen einfach über ein Application Programming Interface (API) regeln. Anwender könnten damit von einer sehr breiten Palette von passwortfreien biometrischen Authentifizierungsanwendungen profitieren, verspricht der Elektronikriese.

Verbot von Gesichtserkennungstechnologien in San Francisco

Symbolbild: Fotolia/ DKoomposing

Die Stadt der Golden Gate Bridge, San Francisco, hat als erste Stadt der Vereinigten Staaten den Einsatz von Gesichtserkennungstechnologien durch Behörden verboten. Die Gefahr, dass der Einsatz solcher Technologien die Bürgerrechte verletzen könne, überwiege die behaupteten Vorteile bei Weitem, entschieden nun die Stadtväter der kalifornischen Metropole.

Eine Gesichtshälfte reicht zur automatischen Erkennung

Gesichtshälfte: Sie reicht zur klaren Identifizierung (Foto: pixabay.com/422694)

Mit einer neuen Technik funktioniert die computergestützte Erkennung von Gesichtern auch dann, wenn diese halb verdeckt sind. Das Verfahren haben Forscher um Professor Hassan Ugail an der britischen University of Bradford entwickelt. Es ist das erste Mal, dass ein selbstlernendes System in der Lage ist, Gesichter zu identifizieren, wenn nur Teile davon zu sehen sind.

Biometrie: Jumio startet Selfie-Authentifizierung

infach Selfie nutzen: Das macht das Passwort überflüssig (Foto: jumio.com)

Der Spezialist für Identitätsprüfung, Jumio, hat den Start von "Jumio Authentificastion" bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine Lösung für Unternehmen, die zur Authentifizierung auf Video-Selfies setzt. Bei der Erstanmeldung für ein Online-Angebot mit der Selfie-Sicherung müssen Anwender zum Vergleich auch einen behördlichen Ausweis scannen, danach reicht einfach ihr Gesicht als Bestätigung ihrer Identität.

Google verkauft Gesichtserkennung vorerst nicht

Gesicht erfassen: ein Überwachungs-Risiko (Foto: teguhjatipras, pixabay.com)

Google wird keine Allzweck-Gesichtserkennung anbieten, solange wichtige technische und politische Fragen nicht geklärt sind. Das betont Kent Walker, Google SVP of Global Affairs, in einem aktuellen Eintrag im Google-Blog. Lob für solche Vorsicht gibt es vonseiten der American Civil Liberties Union (ACLU). Denn diese fürchtet den Missbrauch der Technologie durch US-Behörden, die diese teils schon in Form der Gesichtserkennungslösung "Rekognition" von Amazon beziehen sollen.

St. Galler Stadtpolizei führt Handvenenscanner zur Verbesserung der Zutrittskontrolle ein

Beispiel eines Handvenenscanners (Bild: BWO)

Um die Sicherheit zu verbessern, führt die Stadtpolizei von St. Gallen Handvenen-Scanner ein. Das biometrische System funktioniert ähnlich wie der Fingerabdruck beim Smartphone und soll Zutrittskontrollen sicherer machen. Hintergrund dazu ist, dass andere biometrische Systeme, die weit verbreitet sind, wie etwa Gesichtserkennung oder Iris-Scanner, vor Hackern nicht sicher sind.

Indien: Biometrie-Software wird zu mächtig

Symbolbild: Pixabay

Das Oberste Gericht Indiens, der Supreme Court of India, hat die eigene Regierung hinsichtlich des Einsatzes des umstrittenen staatlichen Biometrie-Projekts "Aadhaar" in die Schranken gewiesen. Das 2009 eingeführte Identifikationsprogramm sollte den Betrug bei Sozialleistungen verhindern. Mittlerweile sind die meisten der 1,3 Mrd. Bürger im Land mit einer zwölfstelligen Nummer und ihren persönlichen biometrischen Daten wie etwa Iris-Scans und Fingerabdrücken in einer zentralen Datenbank erfasst.